Dead Rising 4: He covered wars, you know: Star-Reporter Frank West ist zurück, und das humorvoller denn je!

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Special Marco Cabibbo - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dead Rising 4: Neue Impressionen von der Gamescom (3)
Quelle: Microsoft

Über Capcoms Zombiereihe zu berichten ist nie wirklich ganz einfach. Ausnahmsweise meinen wir damit mal nicht Resident Evil, sondern die mittlerweile zehn Jahre alte Dead Rising-Serie. Teil 1 und 2 beschlagnahmt, der dritte Teil indiziert - in wohl kaum einer anderen Region der Welt hat Dead Rising einen so schweren Stand wie bei uns in Deutschland. Im Angesicht dessen, was sich uns bei Dead Rising 4 auf der Gamescom bot, ist man schnell dazu verleitet, dem Spiel jegliche USK-Chancen im Vorfeld abzuerkennen.

Schaut man sich aber mal an, was in der vergangenen Dekade von der allseits beliebten Behörde abgesegnet wurde, sieht man die Situation vielleicht schon in einem ganz anderen Licht. Im Idealfall wäre es zumindest das erste Mal, dass deutsche Spieler offiziell in die Haut von Frank West schlüpfen dürfen - vom Gastauftritt in Marvel vs. Capcom 3 mal abgesehen. Seit den Ereignissen des ersten Teils sind mehrere Jahre vergangen und offensichtlich haben die Menschen aus der Zombie-Misere nichts gelernt. Ausgerechnet auf dem Grundstück der ehemals infizierten Stadt Williamette wurde nicht nur eine neue Stadt, sondern auch ein neues Einkaufszentrum errichtet. Größer und luxuriöser denn je, inklusive begehbarer Attraktionen wie einem Piratenschiff!
Dead Rising 4: Neue Impressionen von der Gamescom (5) Quelle: Microsoft Dead Rising 4: Neue Impressionen von der Gamescom (5) Nicht nur wollen die Macher bei Capcom Vancouver das bislang größte Dead Rising aller Zeiten abliefern. Auch die Massen an Zombies sollen so dicht wie in kaum einem anderen vergleichbaren Spiel des Genres ausfallen. Während viele davon die Thematik etwas ernster angehen, beispielsweise State of Decay, liegt bei der Dead Rising 4 der alberne Spaß ganz klar im Vordergrund. Der Grundsatz der Entwickler lautet dabei: "Je bescheuerter eine Waffe ist, desto besser passt sie ins Spiel!". Bei Tötungswerkzeugen wie einer Ampelanlage, einer auf den Rücken geschnallten Eismaschine oder gar einer Weihnachtsdekoration, mit der ihr explosive Weihnachtswichtel verschießen könnt, wird wohl schnell deutlich, dass Capcom hier nicht gelogen hat. Richtig brachial wird es, wenn Frank für kurze Zeit einen Exo-Suit anlegt und die fauligen Kontrahenten mit einem Schlag zerplatzen lässt.
Hin und wieder müsst ihr jedoch eure blutigen Gelüste zurückfahren und stattdessen die Kamera zücken. Wie schon anno 2006 muss Frank einer Verschwörung auf die Spur kommen und etwaige Beweise per Fotoapparat festhalten. Je gelungener das Motiv, desto mehr Punkte erhaltet ihr dafür. Während diese Funktion aus dem Erstling übernommen wurde, ist ein weiteres Feature aus Dead Rising 1 gestrichen worden: Das Zeitlimit. Gelang es euch seinerzeit nicht, einen bestimmten NPC rechtzeitig zu erreichen oder eine Mission nicht zu beginnen, war die Chance für diesen Spielstand vertan. Dead Rising 4 aber wird komplett ohne Zeitdruck auskommen, damit ihr die große, weihnachtlich thematisierte Spielwelt in aller Ruhe erkunden könnt. Lediglich im Online-Koop für vier Spieler müsst ihr abends wieder sicher im befestigten Unterschlupf sein. Passend zum Weihnachtssetting wird Dead Rising 4 am 6. Dezember erscheinen. Sofern es der Nikolaus will, auch in Deutschland.

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