Wie es der Zufall so will, ist der Grusel-Thriller Daylight von den Zombie Studios eine Enttäuschung - und das nicht nur in spielerischer, sondern auch in optischer Hinsicht - Unreal Engine 4 hin oder her.
Das allererste Spiel mit Unreal Engine 4-Technik, zufallsgenerierte Levels, fiese Schockmomente: Daylight klingt auf dem Papier wie ein Fest für alle Freunde der Gänsehaut-Unterhaltung. Bei unserem ausführlichen Test der fertigen PC-Fassung (über Steam als Download erhältlich, die PS4-Version stand uns noch nicht zur Verfügung) mussten wir aber leider feststellen, dass dem Werk der Zombie Studios jedwede Genialität abgeht. Schlimmer noch: Man erschreckt sich bald mehr über die Fehler des Spiels als über seine recht gut dosierten Spukeinlagen.
Düstere Aussichten
Daylight macht seinem Namen wahrlich keine Ehre: Tageslicht erblickt man hier überhaupt nicht – stattdessen spaziert man durch düstere Gänge und spärlich ausgeleuchtete Katakomben. Wichtigstes Utensil ist dabei ein virtuelles Smartphone: Das Handy fungiert als automatische, per Mausrad zoombare Level-Karte und leuchtet mit seiner eingebauten Taschenlampe den Weg. Waffen im eigentlichen Sinne gibt es indes keine! Trifft man auf eine der umher wabernden Spukgestalten (die verdächtig nach dem Horrormädel aus der FEAR-Serie aussehen), so wehrt man sich mit Leuchtstäben und Fackeln – denn die Schattenwesen sind gegen Licht allergisch. Dooferweise ist das Arsenal jedoch derart knapp bemessen, dass man lieber die Flucht antreten sollte.
Jäger und Sammler
Der Kampf ums nackte Überleben wird dadurch erschwert, dass man verstreute Story-Hinweise einsammeln muss. Nur wer genügend Notizen findet, kann ein entsprechendes Siegel aufnehmen, das wiederum die Tür zum nächsten Level öffnet. Auch hier kann man sich mit neonfarbenen Knicklichtern behelfen, denn die Glühstäbe heben wichtige Utensilien in den Levels hervor. Und das war es auch leider schon: Daylight bietet leider herzlich wenig Abwechslung!
Besonders die immer gleich aussehenden Gänge lassen einen auf Dauer mehr Gähnen als Erschaudern: Die Zufallsgenerierten Schauplätze in einem Krankenhauskomplex sehen leider auch genau so aus – nämlich zufällig zusammengewürfelt. Da passt es ins Bild, dass auch die Minirätsel nicht über das Niveau simpler Kistenschieberei hinauskommen. Und weil auch die unfairen, meist sofort tödlichen Begegnungen mit den Gruselmonstern schnell furchtbar nerven, fällt unser Fazit ziemlich ernüchternd aus: Daylight ist keine Empfehlung wert – das liegt auch an der mit knapp 3 Stunden arg kurzen Spielzeit UND ist leider Ausnahmsweise kein Zufall …

Nicht verzweifeln - am 6. Mai kommt der Whistleblower ;)
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ALs ich es erstemal gesehen hatte, ich denke es war eine Alpha, dachte ich mir auch WOW schöne Lichteffekte,Atmosphere, und Gameplay schaut schonmal sehr gut aus, kann ja zum Release nur top werden, aaaber Grafisch null Fortschritt, wenn nicht sogar Rückschritt?!? :-B und das gameplay, also wenn es wirklich immer die gleichen Objekte sind, halt nur von Raum zu Raum zufallsgeneriert zusammengewürfelt, also das wird dann wohl wirklich sehr schnell langweilig.
BTW Mir kam schon beim kurzen Video ein gewisses Wort in dem Kopf.... Boring^^
Edit: Naja mal schauen, evtl. ist es im Sale für 5 Euro doch wert...