Dawn of War 4: Der Echtzeit-Strategie-Kracher zeigt 15 Minuten pures Gameplay
Schon in zwei Monaten kehrt die Dawn of War-Serie im großen Stil zurück. Nun haben die deutschen Entwickler ein brandneues Gameplay-Video veröffentlicht, das eine komplette 1vs1-Mehrspielerpartie auf Dawn of War 4 zeigt.
Wer auf deftige Echtzeit-Strategie der alten Schule steht, hat sich den 17. September wahrscheinlich schon fett im Kalender angestrichen. An diesem Tag erscheint Dawn of War 4, mit dem eine der besten Warhammer-40K-Umsetzungen ihr Comeback feiert. Der vierte Serienteil entsteht diesmal nicht mehr bei Relic Entertainment, sondern in Deutschland, genauer: bei King Art in Bremen, die schon mit Iron Harvest gezeigt haben, wie gut sie sich auf bildgewaltige Echtzeit-Strategie verstehen.
Während der Release von Dawn of War 4 (jetzt kaufen 49,99 € ) immer näher rückt, bekommen wir brandneue Eindrücke vom Gameplay serviert. Die Entwickler haben ein knapp 15-minütiges Video direkt aus dem Mehrspielermodus veröffentlicht. Zu sehen ist ein vollständiges 1v1-Scharmützel, in dem Jan Theysen (Creative Director) und Elliott Verbiest (Senior Game Designer) gegeneinander antreten und dabei das Spielgeschehen kommentieren.
Gespielt werden zwei klassische Fraktionen: Jan kontrolliert die Space Marines, während Elliott mit den Orks in die Schlacht zieht. Bei den Space Marines sind wieder die Blood Ravens im Einsatz, allerdings merkt Jan an, dass man dank des Army Painters wieder aus sämtlichen Orden wählen kann. Im fertigen Spiel sind außerdem noch die Adeptus Mechanicus und Nekrons als dritte und vierte spielbare Fraktionen enthalten.
Im Gameplay-Material bekommt ihr jetzt auch das finale HUD zu sehen, das angenehm aufgeräumt daherkommt. Während sich am unteren Bildschirm eine praktische Armeen-Übersicht befindet, habt ihr rechts daneben die Kontrolle über eure ausgewählten Einheiten. Kenner von Dawn of War dürften hier vor allem die Upgrade-Möglichkeiten interessieren, da man seine Truppen wieder mit unterschiedlichen Waffen und Verbesserungen ausstatten kann.
Quelle: Deep Silver
Mit vier Fraktionen, einer riesigen Kampagne und mehreren Multiplayermodi will Dawn of War 4 zum Launch mehr Umfang liefern als jeder Serienteil davor. Weitere Inhalte sind bereits bestätigt.
Das Mehrspielermatch demonstriert wunderbar, wie beide Seiten um die Map-Kontrolle ringen und versuchen, Energieknotenpunkte einzunehmen, um einen Ressourcenvorteil zu erlangen. Dabei zeigt sich schnell: Space Marines sind zwar zahlenmäßig unterlegen, können es dank ihrer überlegenen Waffen und Rüstungen aber problemlos mit mehreren Ork-Verbänden aufnehmen.
Dafür haben Orks andere Vorteile, die sie sofort ausspielen können - etwa, indem sie die Map in Windeseile mit Gebäuden zupflastern. Die Bauwerke werden einfach als halb fertige Schrotthaufen aus dem Orbit auf den Boden geklatscht, danach müssen sie nur noch fertiggestellt werden. Spezielle Arbeiter braucht es dafür nicht, da fast jeder Ork-Fußsoldat in der Lage ist, Gebäude zu errichten, die obendrein alle mit einer leichten Bewaffnung daherkommen.
Damit sich die Orks nicht zu schnell ausbreiten, verpasst Jan seinen Space Marines stärkere Upgrades, baut schwere Fahrzeuge und lässt gefallene Soldaten automatisch auffüllen - das ist zwar teuer, macht die Squads aber ausgesprochen zäh. Später bringt Jan Luftangriffe und Drop Pods zum Einsatz, mit dem er so manches Scharmützel noch einmal herumreißen kann.
Hier könnt ihr euch das Video in voller Länge anschauen.
Schon gewusst? Dawn of War 4 setzt auf ein komplexes Animationssystem, das dynamische Nahkämpfe und brutale Finishing Moves ermöglicht. In diesem Artikel könnt ihr euch die aufwendigen Animationen von Dawn of War 4 im Detail anschauen.
Dawn of War 4 verspricht ein volles Strategie-Paket
Neben dem klassischen Multiplayer will Dawn of War 4 vor allem mit einem umfangreichen Einzelspielermodus punkten. Alle vier Fraktionen erhalten eigene Kampagnen mit handgemachten Missionen, die gemeinsam eine große Geschichte erzählen, inklusive Cutscenes, jeder Menge Dialoge und sogar ein paar Entscheidungsmomenten. Zusätzlich kehrt auch wieder der beliebte Horde-Modus The Last Stand aus Dawn of War 2 zurück.
Nach dem Launch wird Dawn of War 4 weiter ausgebaut, dazu haben die Entwickler bereits mehrere Gratis-Updates und zwei größere, kostenpflichtige Story-Erweiterungen in Aussicht gestellt. Bereits im Herbst 2026 soll etwa der beliebte Crusade-Modus kostenlos zurückkehren, in dem ihr eine dynamische Kampagne auf einer strategischen Weltkarte spielen könnt. Zum Jahresende ist außerdem ein Karteneditor geplant und wenn alles hinhaut, steht dann auch schon bald der erste Story-DLC vor der Tür, der eine Vorgeschichte der Blood Ravens erzählt. Mitte 2027 folgt dann der zweite DLC namens Aftermath, der an die Hauptgeschichte von Dawn of War 4 anknüpft und die Handlung mit neuen Missionen, Helden und einer fünften spielbaren Fraktion fortsetzt.
Dawn of War 4 erscheint in zwei Editionen. Wer die kommenden DLCs gleich mitbestellen will, greift zur teureren Commander Edition, die alle Erweiterungen des ersten Jahres umfasst. Alle Infos zu den Preisen, den Inhalten und dem Umfang von Dawn of War 4 haben wir in einer Übersicht für euch zusammengefasst.
