Dark Souls: Prepare to Die Edition im Test für den PC - Das hat uns gefallen

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Test Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Dark Souls: Prepare to Die Edition im Test für den PC: Kaum ein Spiel hat einen so treffenden Untertitel wie Dark Souls. Dieses knüppelharte Rollenspiel stellt die Geduld des Spielers auf die Probe. Aber nicht nur mit seiner unerbittlichen Spielmechanik, sondern auch mit der unsäglichen PC-Umsetzung.

Das hat uns an Dark Souls gefallen:

Das Gefühl, etwas Bedeutendes geschafft zu haben

Die größte Stärke von Dark Souls offenbart sich dann, wenn man nach unzähligen Fehlversuchen endlich den nächsten Dämon zur Strecke gebracht hat. Und zwar ganz ohne Quick-Time-Events oder sonstige neumodischen Schnickschnack. Man hat aus seinen Fehlern gelernt, die richtige Strategie erdacht, seine Ausrüstung den Erfordernissen angepasst und schließlich gesiegt. Ein solcher Triumpf ist unbezahlbar, motiviert ungemein zum Weiterspielen und lässt einen ruck zuck vergessen, dass man gerade stundenlang durch die Frusthölle gestapft ist. Außerdem vermittelt Dark Souls ein tolles Fortschrittsgefühl, denn jeder noch so kleine Sieg wird mit einem wohligen und toll spürbaren Erfolgserlebnis belohnt. Die Spielfigur entwickelt sich nach und nach von einem Würstchen zu einem mächtigen Fantasy-Helden. Eine ähnliche Entwicklung macht man auch als Spieler durch. Mit jedem Tod (und man stirbt beileibe verdammt häufig!) lernt man eine wertvolle Lektion.

Riesige Spielwelt mit fabelhafter Atmosphäre

Die schwierige Gratwanderung zwischen Frust und Glücksgefühl ist nur ein Teil dessen, was Dark Souls zu einem unvergleichlichen Erlebnis macht. Mindestens ebenso entscheidend ist das intensive Gefühl, Teil einer glaubwürdigen Fantasy-Welt zu sein. Dark Souls mag grafisch keine Wucht sein, überhaupt leidet die PC-Umsetzung an teils dicken Macken (siehe Kontras). Doch mit dem fabelhaften Design haben die Entwickler einen Volltreffer gelandet. Die gigantische Welt erstreckt sich von moosbewachsenen, wunderbar verwinkelten Mittelalterburgen über urige Katakomben bis hin zu einer mysteriös-malerischen Waldlichtung. Hinter jeder Abzweigung locken Geheimnisse, schöne Überraschungen sowie bildgewaltige Panoramen. Sofern man lebend an den unzähligen Gefahren vorbei kommt, versteht sich. Unterstützt wird das perfekte Dark-Fantasy-Look-and-Feel vom klasse gelungenen Gegnerdesign. Egal ob es um furchteinflößende Bossmonster oder deren gewöhnliche Schergen geht: Jeder Fiesling passt perfekt in die Szenerie und verhält sich seiner Statur entsprechend.

Enorme spielerische Freiheit

Nach der Charaktererschaffung setzt uns Dark Souls wie ein Findelkind in seiner mysteriösen, brandgefährlichen Welt aus und überlässt uns unserem Schicksal. Dieses Spiel nimmt uns nicht an die Hand oder wirft uns mit Questmarkierungen zu. Hier entscheiden wir selbst, ob wir schon dazu bereit sind, es mit dem Feuer speienden Drachen auf der eben entdeckten Festungsbrücke aufzunehmen oder doch lieber am Wächterdämon vorbei in den Dunkelwurz-Wald marschieren. Wir bahnen uns unseren eigenen Weg, tas­ten uns sachte von einem Kampf zum nächsten und erkunden diese zauberhafte Welt. Das gilt auch für die Erzählung der Geschichte. Bis auf wenige stimmungsvolle Zwischensequenzen wird einem nichts auf die Nase gebunden. Erst Gespräche mit den seltenen NPCs oder Beschreibungen von gefundenen Items geben stückchenweise Aufschluss darüber, was eigentlich los ist und was unser Ziel ist.

Hochtaktisches, glaubwürdiges Kampfsystem

Einen entscheidenden Anteil an der tollen Atmosphäre hat das realistische Kampfsystem. In Dark Souls führt die Spielfigur jede Waffe so, wie man es von ihr erwarten würde. Entsprechend behäbig sind etwa die Schwünge mit einem riesigen Zweihänder und entsprechend groß die Gefahr, von flinken Gegnern ausgekontert zu werden. Gleiches gilt für die Beweglichkeit des Helden. Als dick gepanzerte Metallbüchse hält unsere Figur deutlich mehr Schlägen stand, ist gleichzeitig aber wahnsinnig träge. Die Traglast wirkt sich spürbar auf jede Aktion aus, es spielt also eine taktische Rolle, wie man sich ausrüstet. Auch die Kämpfe an sich sind hochtaktisch. Da jeder noch so gewöhnliche Gegner bereits eine Bedrohung darstellt, will jeder Schlag wohlüberlegt sein. Es spielt eine bedeutende Rolle, ob man seine Waffe ein- oder zweihändig führt, wann und was man zaubert und selbst der Einsatz von Heiltränken muss perfekt abgepasst werden. Und klasse animiert sind die Kämpfe auch noch.

Zusatzinhalte in der PC-Version

Die Packung der Prepare to Die Edition enthält neben dem Spiel jeweils eine DVD mit Making-of-Videos und dem Soundtrack. Außerdem erhalten Käufer ein Buch mit Konzeptzeichnungen, ein Pos­ter und mehrere Postkarten. Doch das interessanteste sind die exklusiven Zusatzinhalte. Neben einer speziellen PvP-Übungsarena bekommen PC-Spieler ein neues Gebiet, das mehrere Stunden zusätzliche Spielzeit bietet. Dort finden sich natürlich weitere Bossmonster und Gegenstände.

Das ungewöhnliche, aber innovative Online-Konzept

Sofern man online spielt, sieht man andere Spieler gelegentlich als schemenhafte Gestalten umherstreifen. Blutflecke am Boden zeigen außerdem die Todeswiederholung des an dieser Stelle gestorbenen Spielers. Ein unfassbar praktisches Nachrichtensystem, mit dem man eine Markierung hinterlassen und andere Spieler vor drohenden Gefahren warnen kann, ist ebenfalls integriert. Zudem könnt ihr bis zu zwei weitere Spieler zur Hilfe holen, um euch die schweren Kämpfe zu erleichtern. Oder ihr dringt in die Welten anderer Spieler ein, um gegen diese zu kämpfen und so seltene Menschlichkeit zu erhalten. Eine Warnung: Es gibt keinen Voice-Chat und die Entwickler haben es auch nicht vorgesehen, dass man mit Freunden zusammen spielt. Es gibt daher keine Einladungsfunktion und ihr habt keinen Einfluss darauf, wer euer Hilfegesuch annimmt und in eure Welt kommt. Gleichzeitig könnt ihr die Online-Features aber auch völlig außer Acht lassen, falls ihr einfach nur in Ruhe alleine euer Abenteuer bestreiten wollt.

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    • Kommentare (79)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mothman Mitglied
        Zitat von Midoryu
        Und warum hat Rabowke da "Klugscheißer" stehen?
        Als Vorwarnung. :-B ;-)
      • Von Mothman Mitglied
        Zitat von Midoryu
        Und warum hat Rabowke da "Klugscheißer" stehen?
        Als Vorwarnung. :-B ;-)
      • Von Marko3006 Mitglied
        Allgemein gesprochen: Zuerst die Software für den XBox 360 Controller dann einstecken wenn du aufgefordert wirst. Lad dir Games for Windos in der aktuellen Version runter erstelle ein Konto, installiere dann das Spiel nochmal! Gibts eine Fehlermeldung? Der Fanfix ist leicht zu nutzen einfach die Dateien entpacken dann in das DS Verzeichniss kopieren fertig. Allerdings kannst Du in der Datei selbst noch einige Änderungen (Tiefenunschärfe etc) vornehmen, geht eigentlich auch recht einfach!
      • Von chbdiablo Mitglied
        Was heißt "geht nicht"? Bitte genauer beschreiben, was genau nicht geht.
      • Von n-zoneAffe Stille/r Leser/in
        Spielt geht bei mir nicht
        Fenster Modus, Windows Live geht nicht, habe mir jetzt extra nen 360 Controller gekauft da die Steuerung nicht funktioniert, also tatsächlich nicht geht, habe alle Tasten gedrückt und nur bei 3 oder 4 ist irgendwas passiert:-B
        Ich werde auch aus den Fan Fixes für die Framerate und die Auflösung nicht schlau :-|

        HILFE HILFE HILFE :-S:-S:-S
      • Von SirHanselot Stille/r Leser/in
        Nach Fanfix echt eins der feinsten Spiele die ich in meiner umfangreichen Spielekarriere gespielt hab. PUNKT! :)
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