DC-Held Blue Beetle bekommt zweite Chance - trotz Flop ist er in Superman 2 dabei
Inkonsequenter Reboot: Dieser Superheld legt Mega-Flop im Kino hin, geht mit dem DCEU unter und taucht dennoch wieder auf.
James Gunn macht sich seine Superheldenwelt, wie sie ihm gefällt. Als neuer Boss des Marvel-Konkurrenten DC brachte er im letzten Jahr mit Superman (2025) einen durchaus nicht unerfolgreichen Neuanfang in die Kinos. Doch der Reboot war von Anfang an nicht besonders konsequent umgesetzt. Gleich zu Beginn wurde mit John Cena als Peacemaker ein Charakter aus dem DCEU ins neu geschaffene DCU überführt. Und jetzt folgt der nächste Superheld.
Wann kommt Superman 2 ins Kino?
Man of Tomorrow, der vierte Film des DC Universe, startet in Deutschland am 08. Juli 2027. Wie bereits im Vorgängerfilm, haben wir es nicht wirklich mit einem Solo-Abenteuer von Superman zu tun. In Man of Tomorrow bekommen wir neben dem Sohn Kryptons zahlreiche weitere Superhelden und Bösewichte von DC zu sehen.
Allen voran natürlich Lex Luthor, der sich in Man of Tomorrow mit Superman verbündet. Gespannt darf man auch auf Braniac sein, der vom deutschen Charakterdarsteller Lars Eidinger gespielt wird. Wie aktuell übereinstimmend berichtet wird, gesellt sich ein weiterer Held an die Seite von Superman - und der stammt eigentlich aus der Ära des gescheiterten DCEU.
Vor dem Neustart unter der Ägide von James Gunn legte der Marvel-Konkurrent eine beispiellose Reihe an richtig deftigen Kassenflops im Kino hin. Neben Black Adam (mit Dwayne "The Rock" Johnson) oder The Flash (mit Batman-Oldie Michael Keaton) floppte 2023 auch Blue Beetle (mit Xolo Maridueña) ziemlich übel im Kino. Und das, obwohl sich die Presse und das Publikum eigentlich begeistert zeigten.
DCU: Wieso kehrt Blue Beetle in Superman 2 zurück?
Das mag auch der Grund für James Gunn gewesen sein, Xolo Maridueña als Blue Beetle in das DC Universe zu überführen. Dieses Vorhaben wurde bereits in früheren Interviews angekündigt. Jetzt scheint klar, dass die Rückkehr in Man of Tomorrow erfolgt. Dennoch kann man sich an dieser Stelle fragen: Dreht James Gunn jetzt völlig frei?
Nach dem halbwegs akzeptablen Erfolg von Superman legte Supergirl (2026) trotz brillanter Comic-Vorlage eine krasse Bruchlandung im Kino hin. Der nächste DC-Film über den Batman-Bösewicht Clayface wird (in Deutschland ab 22. Oktober 2026 im Kino) ziemlich sicher nicht in die Sphären eines Blockbusters aufsteigen. Sollte Superman 2 ebenfalls floppen, wäre das DCU möglicherweise schon wieder Geschichte, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Dessen ist sich sicherlich auch James Gunn bewusst.
Umso erstaunlicher ist es, dass der exzentrische Filmemacher nach dem Misserfolg von Supergirl weiterhin auf einen Superhelden setzt, der zwar durchaus beliebt ist, im Kino aber gnadenlos floppte. Der Reboot von DC fühlt sich unter James Gunn alles andere als konsequent an. Das könnte die allgemein grassierende Superheldenmüdigkeit des Publikums, insbesondere in Bezug auf das DC Universe, noch weiter befeuern.
Quelle: Variety
