Cyberpunk 2077: Darum ist eine erneute Verschiebung eher unrealistisch

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Cyberpunk 2077: Darum ist eine erneute Verschiebung eher unrealistisch
Quelle: CD Projekt Red

CD Projekt Red hat auf die Gerüchte reagiert, denen zufolge das Action-RPG Cyberpunk 2077 wieder verschoben werden soll. Es scheint so, als seien die Befürchtungen unbegründet. Eine erneute Releaseverschiebung erscheint auch nicht besonders realistisch.

Leaker "Tiffany Treadmore" streute über Twitter Hinweise, dass es eventuell zu einer erneuten Verschiebung des Releasetermins von Cyberpunk 2077 kommen könnte. Allerdings ist das eher unwahrscheinlich, bedenkt man, wie viel Kritik CD Projekt Red schon einstecken musste.

Kommt es wieder zu einer Verschiebung von Cyberpunk 2077?

Natürlich ist es durchaus möglich, dass sich CD Projekt Red dafür entscheidet, Cyberpunk 2077 (jetzt kaufen ) noch einmal zu verschieben. Allerdings würde dies das Entwicklerstudio in keinem guten Licht dastehen lassen. Denn nicht nur wurde das Action-RPG inzwischen drei Mal verschoben, das Spiel hat bereits den Goldstatus erreicht. Das bedeutet, die Datenträger werden bereits gepresst und die Inhalte der Box hergestellt. Ein Spiel, das bereits "Gold" ist gleich mehrfach zu verschieben, wirkt sehr seltsam. Da kämen zurecht Zweifel daran auf, ob das Projekt überhaupt gut durchgeplant war.

Ein weiteres Problem ist die Crunch-Time. Eine erneute Verschiebung des Releasetermins ins Jahr 2021 hinein würde zugleich die Crunch-Phase verlängern - und das über Weihnachten und Neujahr hinweg. CD Projekt Red steht wegen dieser Crunch-Phase sowieso schon in der Kritik, denn zunächst hieß es, es würde keine geben, doch dann kam heraus, dass die Entwickler doch Überstunden schieben müssen. Hinzu kam noch, dass CD Projekt Reds CEO Adam Kiciński die Crunch-Time vor Investoren herunterspielte und sich anschließend für diese Äußerungen bei seinem Team entschuldigen musste. Die Crunch-Phase jetzt wieder zu verlängern, würde einen extrem faden Beigeschmack hinterlassen. Es könnte ein Image für das Studio entstehen, das ihm lange anhaftet. Zudem gab es schon ein Quasi-Dementi von Community Lead Marcin Momont bezüglich einer erneuten Verschiebung des Releasetermins.

Nun ist es jedoch so, dass Computerspiele in einem möglichst guten Zustand erscheinen sollten. Verschiebungen sind deswegen nichts Außergewöhnliches. Auch The Witcher 3 wurde zwei Mal verschoben. Mit der Vorgeschichte von Cyberpunk 2077, dessen Releaseverschiebungen, dem Gold-Status und der Crunch-Time erscheint es aber als eher unwahrscheinlich, dass CD Projekt Red dies noch einmal durchmachen will. Möglich ist jedoch alles...

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von dessoul
        Blöd ist es halt nur für die Marketingabteilung, weil die gängige Meinung eigendlich die ist, dass man Spiele vor Weihnachten rausbringen will, damit die dann als Weihnachtsgeschenk verkauft werden können. Cyberpunk hat das Problem gottseiddank nicht. Die haben ja jetzt schon zig Millionen Vorbestellungen (10 Millionen?). Da können sies dann auch im Februar oder später rausbringen.
        Ja, nur haben sie das Weihnachtsgeschäft halt ZUSÄTZLICH zu den Vorbestellungen, und wenn das nicht dabei ist, brennt die Hütte.

        Nochmal, CD Projekt Red macht doch sowas nicht im luftleeren Raum. Das ist doch kein Einzelunternehmer, nicht mal eine GmbH bzw. deren polnische Entsprechung wo sich die Gesellschafter untereinander gut kennen im besten Falle und sich auf so eine Vorgehensweise einigen können.. das ist ein Aktienunternehmen.

        Wenn sie das Weihnachtsgeschäft nicht mitnehmen (was versprochen war, schließlich sollte die ganze Chose deutlich vorher rauskommen), wird jemand Konsequenzen fordern, und wenn das der "richtige" ist der das fordert, mit genug Einfluss, dann werden Leute gehen.

        Man kann in jedem Statement was in Bezug auf Investorenmeetings rauskommt rauslesen, dass sie bis jetzt vieles gegenüber den Investoren abwehren konnten (durchgehende Monetarisierung usw.), immer mit Hinweis auf die "guten Beziehung zur Kundschaft" und dass es sich bisher bewährt hatte so vorzugehen, aber irgendwann
        wird das erschöpft sein, im SCHLIMMSTEN Falle verderben sie es sich mit ihrer Kundschaft UND den Investoren, dann sind wie "between a rock and a hard place", das ist der Tanz auf der Rasierklinge was sie vermutlich gerade leisten, darunter ist auch das ganze Drama mit Crunch usw. zu sehen, viel, viel Druck allerorten.

        Klar, einige werden ihre Tränen dann im günstigsten Falle mit vielen Geldscheinen trocknen können.. that's part of the game.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von dessoul
        Blöd ist es halt nur für die Marketingabteilung, weil die gängige Meinung eigendlich die ist, dass man Spiele vor Weihnachten rausbringen will, damit die dann als Weihnachtsgeschenk verkauft werden können. Cyberpunk hat das Problem gottseiddank nicht. Die haben ja jetzt schon zig Millionen Vorbestellungen (10 Millionen?). Da können sies dann auch im Februar oder später rausbringen.
        Ja, nur haben sie das Weihnachtsgeschäft halt ZUSÄTZLICH zu den Vorbestellungen, und wenn das nicht dabei ist, brennt die Hütte.

        Nochmal, CD Projekt Red macht doch sowas nicht im luftleeren Raum. Das ist doch kein Einzelunternehmer, nicht mal eine GmbH bzw. deren polnische Entsprechung wo sich die Gesellschafter untereinander gut kennen im besten Falle und sich auf so eine Vorgehensweise einigen können.. das ist ein Aktienunternehmen.

        Wenn sie das Weihnachtsgeschäft nicht mitnehmen (was versprochen war, schließlich sollte die ganze Chose deutlich vorher rauskommen), wird jemand Konsequenzen fordern, und wenn das der "richtige" ist der das fordert, mit genug Einfluss, dann werden Leute gehen.

        Man kann in jedem Statement was in Bezug auf Investorenmeetings rauskommt rauslesen, dass sie bis jetzt vieles gegenüber den Investoren abwehren konnten (durchgehende Monetarisierung usw.), immer mit Hinweis auf die "guten Beziehung zur Kundschaft" und dass es sich bisher bewährt hatte so vorzugehen, aber irgendwann
        wird das erschöpft sein, im SCHLIMMSTEN Falle verderben sie es sich mit ihrer Kundschaft UND den Investoren, dann sind wie "between a rock and a hard place", das ist der Tanz auf der Rasierklinge was sie vermutlich gerade leisten, darunter ist auch das ganze Drama mit Crunch usw. zu sehen, viel, viel Druck allerorten.

        Klar, einige werden ihre Tränen dann im günstigsten Falle mit vielen Geldscheinen trocknen können.. that's part of the game.
      • Von coolbit Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von dessoul
        Ja und nein. Wenn das als Early Access bezeichnet wird, mag das ja stimmen, aber ich hab immer wieder miterleben müssen, wie Spiele halbfertig auf den Markt geworfen werden. Die heissen dann zwar Vollversion, sind aber in der Definition Early Access. Blöd ist, dass man dann erst im Spiel mitbekommt, dass das eben keine Vollversion ist. Und was dann? Dann kann man es oft auch nicht mehr zurückgeben, sondern hat das Geld schon investiert (Siehe 2 Stunden-Regelung bei steam und Epic).
        Deshalb habe ich auch kein Problem mit einer Verschiebung. Besser, dass das Spiel dann später herauskommt, als das man dann wieder so was halbgares oder ungekochtes vorgesetzt bekommt.
        Blöd ist es halt nur für die Marketingabteilung, weil die gängige Meinung eigendlich die ist, dass man Spiele vor Weihnachten rausbringen will, damit die dann als Weihnachtsgeschenk verkauft werden können. Cyberpunk hat das Problem gottseiddank nicht. Die haben ja jetzt schon zig Millionen Vorbestellungen (10 Millionen?). Da können sies dann auch im Februar oder später rausbringen.
        Ich stimme Dir durchaus zu. Nur Begrifflichkeiten durcheinanderzuwürfeln hilft beim Lesen und Verstehen jetzt nicht unbedingt :)
        Gegen verbuggte und unfertig veröffentlichte Spiele hilft dann wohl nur, auf Tests zu warten oder Bugreports anderer Spieler zu lesen. Und ja, wenn man dann einen plotstopper-bug hat kann man nur auf einen patch hoffen, ärgerlich ist es allemal.
        Es haben sich ja solche Hochzeiten der Spieleveröffentlichung etabliert, Im Frühjahr, Herbst und zu Weihnachten. Cyberpunk hatte ja auch ürsprunglich den April im Visier.
      • Von dessoul Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von coolbit
        Early Access ist ja nochmal was anderes, das weiss man ja, dass das Spiel noch nicht komplett ist und im schlimmsten Fall auch nie fertig wird. Da Geld auszugeben ist eben sehr daran gebunden, ob man zb. den Entwickler früh unterstützen möchte etc
        Ja und nein. Wenn das als Early Access bezeichnet wird, mag das ja stimmen, aber ich hab immer wieder miterleben müssen, wie Spiele halbfertig auf den Markt geworfen werden. Die heissen dann zwar Vollversion, sind aber in der Definition Early Access. Blöd ist, dass man dann erst im Spiel mitbekommt, dass das eben keine Vollversion ist. Und was dann? Dann kann man es oft auch nicht mehr zurückgeben, sondern hat das Geld schon investiert (Siehe 2 Stunden-Regelung bei steam und Epic).
        Deshalb habe ich auch kein Problem mit einer Verschiebung. Besser, dass das Spiel dann später herauskommt, als das man dann wieder so was halbgares oder ungekochtes vorgesetzt bekommt.
        Blöd ist es halt nur für die Marketingabteilung, weil die gängige Meinung eigendlich die ist, dass man Spiele vor Weihnachten rausbringen will, damit die dann als Weihnachtsgeschenk verkauft werden können. Cyberpunk hat das Problem gottseiddank nicht. Die haben ja jetzt schon zig Millionen Vorbestellungen (10 Millionen?). Da können sies dann auch im Februar oder später rausbringen.
      • Von coolbit Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von dessoul
        Mir ist die Verschiebung eigendlich total egal. Ich finde, dass eine Sache ruhig länger dauern darf, bis es veröffentlicht wird, solange das Produkt dann stimmt. Diese ganzen Early-Access-Dinger (die oft sogar als Fertigversionen verkauft werden), bei denen man nicht mal weiss, ob sie mal irgendwann fertig gemacht werden, gehen mir ziemlich auf den Senkel.
        Was ich jetzt aber nicht verstehe, ist, dass sie einerseits sagen: wir sind fertig für den PC. Dann aber sagen: wir verschieben das, weil wir es auf den anderen Konsolen noch testen und anpassen müssten. Rein aus technischer Sicht würde ich es dann doch auf dem PC schon veröffentlichen und halt auf den Konsolen, für die sie testen müssen dann halt später veröffentlichen?
        Early Access ist ja nochmal was anderes, das weiss man ja, dass das Spiel noch nicht komplett ist und im schlimmsten Fall auch nie fertig wird. Da Geld auszugeben ist eben sehr daran gebunden, ob man zb. den Entwickler früh unterstützen möchte etc
        Eine frühzeitige Veröffentlichung der PC Version ist halt auch wirtschaftlich keine gute Idee. Da laufen dann 3 Wochen vorher Tests, Streams & Lets-plays, alleine schon die Spoilerwelle könnte das Kaufverhalten negativ beeinflussen.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von dessoul
        Mir ist die Verschiebung eigendlich total egal. Ich finde, dass eine Sache ruhig länger dauern darf, bis es veröffentlicht wird, solange das Produkt dann stimmt. Diese ganzen Early-Access-Dinger (die oft sogar als Fertigversionen verkauft werden), bei denen man nicht mal weiss, ob sie mal irgendwann fertig gemacht werden, gehen mir ziemlich auf den Senkel.
        Was ich jetzt aber nicht verstehe, ist, dass sie einerseits sagen: wir sind fertig für den PC. Dann aber sagen: wir verschieben das, weil wir es auf den anderen Konsolen noch testen und anpassen müssten. Rein aus technischer Sicht würde ich es dann doch auf dem PC schon veröffentlichen und halt auf den Konsolen, für die sie testen müssen dann halt später veröffentlichen?
        Hatten wir schon mal besprochen... wäre vermutlich kommunikationstechnisch mehr als unglücklich.

        Muss man sich ja mal praktisch vorstellen: Die Konsolen sind der Hauptmarkt, nach wie vor. Und davon sind so gut wie alle noch die "aktuelle" Generation. Da irgendwie kommunizieren "PC darf/kann schon aber die Konsolen müssen noch bis zu einem Monat warten.."

        .. ne.. du willst ja gleichzeitig die Aufmerksamkeit, viele Reviews werden auf den Konsolen gemacht weltweit.. das in so eine Sauerei aufzuteilen wo dann die Tester später noch mal ranmüssen an die Konsolen, nachtesten usw. (wenn die überhaupt alle Gaming PCs von der Stärke überall haben, ich kann mir vorstellen bei einigen Gaming-Redaktionen stehen eher mehr Konsolen rum als PCs der Leistungsklasse, gerade in anderen Ländern) .... alles nicht praktikabel.
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