Kurztest: Crusaders: Thy Kingdom Come

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Kreuzritter der eigenen Armee liefern sich in einem Wäldchen eine erbitterte Schlacht mit türkischen Angreifern, die aus dem Hinterhalt attackieren. Kreuzritter der eigenen Armee liefern sich in einem Wäldchen eine erbitterte Schlacht mit türkischen Angreifern, die aus dem Hinterhalt attackieren. Ein Spiel über die Kreuzzüge verspricht eigentlich spannende mittelalterliche Schlachten. Doch Crusaders: Thy Kingdom Come von Neocore hält dieses Versprechen nicht. Zwar schicken Sie Ihre Armeen in Echtzeit auf das Feld der Ehre, doch von Spannung oder auch Taktik ist keine Spur zu sehen. Vielmehr erleben Sie Frust und Nervenzusammenbrüche, wenn Sie die Truppen über das Terrain hetzen. Sie beginnen, indem Sie sich einen Kreuzritter als Anführer der Armee aussuchen. Jeder besitzt andere Fähigkeiten, die sich im Feldlager verbessern lassen. Dort kaufen Sie auch neue Einheiten.

Schließlich geht es in die Schlacht. Die Kamera lässt sich während der Kämpfe frei bewegen. Die Steuerung ist jedoch so ungenau, dass Sie einen Krampf in der Hand bekommen. Aufgrund dieser schlechten Kameraführung haben Sie nie einen guten Überblick über Ihre Armeen. Die Soldaten bewegen sich selbst bei doppelter Spielgeschwindigkeit kriechend langsam und die Wegfi ndung führt oft dazu, dass Einheiten hängen bleiben. Auch Taktik brauchen Sie nie, denn die größere Armee gewinnt immer. Lediglich die zahlreichen Unteraufgaben und die durchaus gelungene Optik haben einen gewissen Reiz.

Fazit:

Mangelhaft - Hübsches Strategiespiel mit kaum vorhandener Taktik und zahlreichen Problemen.

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