Crucible: Amazons Mischung aus Team-Shooter und MOBA in der Vorschau

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Special Philipp Sattler - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Crucible: Amazons Mischung aus Team-Shooter und MOBA in der Vorschau
Quelle: Amazon Game Studios

Neben dem MMO New World ist bei Amazon Game Studios derzeit auch Crucible in der Entwicklung. Damit wollen die Games-Spezialisten des Versandhändlers aus ­Seattle das Genre der Team-Shooter aufmischen, indem sie es mit einigen MOBA-Elementen verbinden. Das Ergebnis ist eine durchaus gelungene Mischung aus kurzweiliger Action und dank Talent- und Levelsystem auch genügend Tiefgang. In unserer Vorschau zeigen wir euch alles, was ihr zu Crucible wissen müsst.

Als Amazon vor einiger Zeit ankündigte, nun auch Videospiele zu entwickeln, ließ das die Branche hellhörig werden. Immerhin ist Amazon nicht irgendwer, sondern ein Global Player in nahezu allem, was irgendwie mit dem Internet zu tun hat. Mit Amazon im Rücken können die Entwickler somit nicht nur auf enorme finanzielle Mittel zurückgreifen, sondern auch auf diverse andere Ressourcen der Firma.

Infos zu Crucible • Entwickler: Amazon Game Studios
• Publisher: Amazon Game Studios
• Termin: 20. Mai 2020
• USK: ab 12 Jahren
• Preis: Free2Play 
• Web: www.playcrucible.com

Ob das aber reicht, um qualitativ hochwertige Spiele auf den Markt zu bringen, müssen die Entwickler erst noch beweisen. Und genau das wollen sie in diesem Sommer tun. Nachdem es lange Zeit still um die Spiele aus dem Hause Amazon war, macht seit Wochen das runderneuerte MMO New World von sich reden und jetzt folgt mit Crucible der Angriff auf das Genre der Team-­Shooter, wo allen voran der Marktführer Overwatch vom Thron gestoßen werden soll. Wir waren bereits vor mehreren Wochen bei den Entwicklern von Amazon Game Studios in Seattle vor Ort, um uns selbst ein Bild davon zu machen, ob dort nur Geld verpulvert wird oder etwas Großes entsteht.


Crucible: Klassischer Team-Shooter

Euch geht‘s nicht nur ums Töten der Gegner, sondern auch um die Einnahme strategischer Punkte.  Quelle: Amazon Game Studios Euch geht‘s nicht nur ums Töten der Gegner, sondern auch um die Einnahme strategischer Punkte.  Mit Crucible wagt Amazon keine allzu großen Experimente und geht den Weg klassischer Team-Shooter. Das bedeutet aber keinesfalls, dass es sich dabei nur um einen lauen Aufguss oder eine simple Kopie bereits bestehender Spiele handelt. In einigen Bereichen zeigen sich die Entwickler nämlich durchaus innovativ und drehen an verschiedenen Schrauben, um das Spielerlebnis weiter zu verbessern. So spielen das Vorgehen und die Planung als Team beispielsweise eine stärkere Rolle, da das Kampfareal deutlich größer als in anderen Team-Shootern ist. Zudem setzt Crucible auf eine gelungene Mischung aus ordentlichem Gunplay, interessanten Helden-Fähigkeiten und einem Talentsystem, dessen Einfluss spürbar, aber nicht übertrieben stark ist.

Bei der Optik der verschiedenen Helden haben die Entwickler viel Kreativität bewiesen. Quelle: Amazon Game Studios Ihr kämpft nicht nur gegen die feindlichen Helden, sondern legt euch auch mit der Umgebung an.  Quelle: Amazon Game Studios

Crucible: Hunter - die Helden des Spiels

Was in anderen Spielen Helden, Champions oder Agents sind, stellen in Crucible die Hunter dar. Zum Release am 20. Mai 2020 sollen zehn davon im Spiel sein, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Vom reinen Nahkämpfer über den klassischen Archetyp eines Soldaten bis zu abgefahrenen Robotern oder knuffigen Aliens, ist alles dabei. Aber nicht nur in Sachen Optik gibt es genügend Diversität. Auch bei den Fähigkeiten und der Bewaffnung unterscheiden sich die Hunter stark. Das sorgt zum einen für die entsprechende Abwechslung, zum anderen findet ihr für nahezu jeden Spielstil den passenden Hunter in Crucible, egal ob ihr aus der Ferne in Ruhe snipern oder euch lieber mit Flammenwerfern in den Nahkampf stürzen wollt.

Die aus anderen Shootern bekannte Aufteilung in Tank, Unterstützer und Schadensausteiler sucht ihr in Crucible übrigens vergeblich. Zwar gibt es einige Hunter, die ein wenig mehr einstecken können als andere oder kleinere Heilfähigkeiten haben, aber wirkliche Tanks oder Heiler gibt es nicht. Die Spieler sollen laut Entwicklern nicht durch ihren Hunter auf einen Spielstil oder eine Rolle festgenagelt sein.

Von klassischen Archetypen bis hin zu knuffigen Robotern - die Heldenpalette ist groß.  Quelle: Amazon Game Studios Die verschiedenen Helden, die in Crucible Hunter genannt werden, unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern gehen auch spielerisch in komplett unterschiedliche Richtungen. Damit sollte für jeden Spielertyp etwas dabei sein.  Quelle: Amazon Game Studios

Crucible: Respawn und Bullet Sponge

Wie für einen Team-Shooter üblich, bedeuten einzelne Treffer nicht direkt den Pixeltod. Der Schaden der Waffen und Fähigkeiten ist im Verhältnis zu den Lebenspunkten der Hunter so gering, dass es ein paar ordentliche Salven braucht, um den Gegner aus den Schuhen zu ballern. Dabei erschien uns die Time-to-kill aber selbst für einen Team-Shooter als sehr hoch. Das ist allerdings von den Entwicklern so beabsichtigt. Jeder Spieler soll die Möglichkeit haben, sich jederzeit verteidigen zu können oder die Flucht anzutreten. In Sekundenschnelle vom Feind aufgerieben zu werden sei hingegen maximal frustrierend. Stattdessen sollen sich lange und intensive Feuergefechte entspinnen, bei denen die Oberhand auch gerne mehrfach zwischen den Teams wechseln darf. Das hat in der Praxis bereits recht ordentlich funktioniert. Allerdings ist es eben auch frustrierend, wenn ihr mit eurer Minigun mehrere Sekunden den Hinterkopf eines unachtsamen Gegners bearbeitet und dieser dann doch noch die Flucht schafft, statt tot vor euren Füßen zu liegen. Die Schusswechsel dauern dank enorm vieler Lebenspunkte deutlich länger als in anderen Shootern.  Quelle: Amazon Game Studios Die Schusswechsel dauern dank enorm vieler Lebenspunkte deutlich länger als in anderen Shootern.  Fallt ihr dann doch mal einem Gegner zum Opfer, gibt es auch in Crucible einen Respawn. Nach einigen Sekunden Wartezeit erscheint ihr erneut im Kampfareal und könnt weiterkämpfen. Ihr dürft euch sogar für einen von mehreren Rspawn-Punkten entscheiden, die aber allesamt immer weit vom Kampfgeschehen entfernt liegen. Da es in Crucible jedoch nicht immer nur um das Umnieten der Gegner geht, kann das Sterben hin und wieder sogar strategische Vorteile bieten.


Crucible: Eine Karte - drei Spielmodi

Zum Launch wird es in Crucible lediglich eine Karte geben. Dabei darf man aber nicht den Fehler machen und die Karte mit Maps aus anderen Team-Shootern vergleichen, denn sie ist deutlich größer und bietet unterschiedliche Areale. Das ist auch nötig, da sich Crucible bei den Spielmodi von den meisten Konkurrenten unterscheidet. Und alle drei Modi brauchen eben eine deutlich großflächigere Umgebung als die kleinen Maps in Overwatch. Denn Crucible ist nicht auf schnelle und unkomplizierte Action ausgelegt, sondern will den Spielern etwas mehr Tiefgang bieten. Dazu gehört es auch, die verschiedenen Bereiche der Map zu kennen und taktisch klug einzusetzen. Schließlich kämpft ihr in Crucible nicht ausschließlich gegen das gegnerische Team, dazu aber später mehr.

Die richtige Hardware vorausgesetzt, bietet Crucible nicht nur viel Action, sondern durchaus auch was fürs Auge.  Quelle: Amazon Game Studios Die richtige Hardware vorausgesetzt, bietet Crucible nicht nur viel Action, sondern durchaus auch was fürs Auge.  Quelle: Amazon Game Studios

Crucible: Battle Royale, Punkte und Herzen

Zum einen besitzt Crucible einen Spielmodus ähnlich dem bekannten Battle Royale. Eine schadensverursachende Wand verkleinert den Bereich der Karte immer weiter, bis ihr euch letztlich nicht mehr aus dem Weg gehen könnt und es zum Kampf kommt. Allerdings kämpft ihr nicht alleine gegen alle anderen Spieler, sondern es treten acht Zweierteams gegeneinander an. Gewonnen hat dabei das Team, welches am Ende noch steht. Der Clou daran ist, dass sich Spieler, die ihre Partner bereits verloren haben, zu kurzzeitigen neuen Teams zusammenschließen können und so ihre Chancen auf den Sieg wahren. Aber Vorsicht: Diese Zweckbündnisse können jederzeit wieder aufgelöst werden. Es kann also sein, dass euer Partner euch in den Rücken fällt und sich plötzlich mit jemand anderem zusammentut.

Im zweiten Spielmodus treten zwei Teams aus acht Spielern gegeneinander an. In diesem weniger kompetitiven Modus geht es darum, möglichst schnell möglichst viele Punkte zu sammeln. Wer als Erstes den Punktebalken voll hat, gewinnt die Runde. Punkte sammelt ihr auf diverse unterschiedliche Arten und Weisen. Durch das Töten von Monstern, die überall herumlungern, das Einnehmen von bestimmten Punkten oder natürlich auch das Töten der Gegner. Letzteres ist zwar die effektivste Methode, aber eben nicht die einzige.

Im dritten Spielmodus treffen zwei Viererteams aufeinander. Nun geht es darum, das Herz des Hiveminds einzusammeln. Dieses gewaltige baumähnliche Wesen besitzt viele Lebenspunkte und wehrt sich nach Leibeskräften. Ist es endlich tot, müsst ihr nur noch sein Herz aufklauben. Die dafür nötige Kanalisierung kann aber von Gegnern mit ihren Fähigkeiten unterbrochen werden. Es entsteht also ein Scharmützel rund um die verschiedenen Positionen, an denen der Hivemind auftaucht. Wer als Erstes drei Herzen gesammelt hat, gewinnt die Runde.

Crucible: Der Team-Shooter von Amazon im Test.
Quelle: Amazon Game Studios Die richtige Hardware vorausgesetzt, bietet Crucible nicht nur viel Action, sondern durchaus auch was fürs Auge.  Quelle: Amazon Game Studios

Crucible: Monster, Level und Talentsystem

Wie bereits erwähnt ist die Umgebung in Crucible mehr als einfach nur eine Karte, auf der ihr gegen den Feind kämpft. Das Areal wird von diversen Monstern bevölkert, die euch unentwegt an den Kragen wollen. Allerdings stellen diese für eure Waffen in den meisten Fällen nur eine kleine Herausforderung dar. Wenn ihr euch jedoch gerade mit mehreren davon herumschlagt und dann plötzlich einer der gegnerischen Spieler auftaucht, dann liegt ihr schnell im Dreck. Zudem sind auf der ganzen Karte verschiedene Extraktoren verteilt, die ihr durch Anklicken einnehmen könnt und die fortan für euch arbeiten. Ihr fragt euch jetzt vielleicht berechtigterweise, warum ihr euch damit beschäftigten solltet, statt einfach das Gegnerteam aus dem virtuellen Leben zu pusten. Sowohl die Extraktoren als auch das Töten der Monster - und das Töten gegnerischer Spieler - geben euch Essenzen. Das sind gewissermaßen Erfahrungspunkte, mit denen euer Team gemeinsam im Level aufsteigt.
Bereits in ersten Artworks wurde die eigene Optik festgelegt.  Quelle: Amazon Game Studios Bereits in ersten Artworks wurde die eigene Optik festgelegt. 
Besonders die ersten fünf Aufstiege sind sehr wichtig. Denn damit schaltet ihr jeweils ein Talent pro Held frei, welche ihr vor dem Start der Runde festgelegt habt. Dabei handelt es sich meist um die Verbesserung eurer Attacken oder eben darum, diesen Angriffen einen zusätzlichen Effekt zu verleihen. Wer also mit seinem Team schnell aufsteigt, gewinnt einen massiven Vorteil gegenüber dem (den) anderen Team(s), was beim Aufeinandertreffen ausschlaggebend sein kann. Habt ihr alle Talente freigeschaltet, dann steigern sich mit jedem Level euer ausgeteilter Schaden und eure Lebenspunkte. Letzterer Wert steigt übrigens etwas langsamer an. Mit höherer Stufe werden die Schusswechsel also immer kürzer, was wiederum dafür sorgt, dass die Runden nicht endlos lange andauern werden. Meist steht nach bereits spätestens 15 bis 20 Minuten ein Sieger fest.


Crucible: Zusätzliche Boni

Außerdem finden sich auf der ganzen Karte in regemäßigen Abständen Boni, die ihr für euer Team sichern könnt. Dabei gilt es beispielsweise, bestimmte Punkte einzunehmen, um damit euren ausgeteilten Schaden zu erhöhen, eine automatische Regeneration der Lebenspunkte oder Zugriff auf beide Stufe-­5-Talente zu bekommen. Dadurch gibt es auch abseits der sonstigen Knallpunkte immer wieder kleinere Scharmützel an verschiedenen Stellen der Karte. Hin und wieder müsst ihr euch auch entscheiden, ob ihr lieber versucht, einen wichtigen Bonus zu erkämpfen, und dafür beispielsweise ein Herz des Hivemind aufgebt, um für später einen großen Vorteil zu bekommen, oder ob ihr euer Team lieber aufteilt und beides angeht. Hier kann die taktische Vorgehensweise schnell über Sieg und Niederlage entscheiden.


Crucible: Hunter mit Röntgenblick

Alle Hunter in Crucible haben zudem die Möglichkeit, in den Observationsmodus zu wechseln. Dabei bewegen sie sich langsamer und bekommen Dinge angezeigt, die sonst nicht zu sehen sind. So werden die Positionen naher Extraktoren in Umrissen hervorgehoben oder ihr bekommt gefährliche Monster besser dargestellt. Das Wichtigste ist aber, dass ihr die ungefähre Position von nahen Feinden seht. Wie deutlich und auf welche Entfernung ihr sie wahrnehmen könnt, hängt dabei vom Krach ab, den die betreffenden Gegner aktuell verursachen. Wo ihr euch also in taktischen Shootern nur auf euer Gehör verlassen müsst, könnt ihr das hier auch per Observationsmodus erledigen. Sobald ihr übrigens eure Waffe oder eine Fähigkeit benutzt, endet dieser spezielle Modus sofort. Die Map, auf der sich Crucible abspielt, ist nicht nur zweckmäßig, sondern sieht auch noch ziemlich gut aus.  Quelle: Amazon Game Studios Die Map, auf der sich Crucible abspielt, ist nicht nur zweckmäßig, sondern sieht auch noch ziemlich gut aus. 


Crucible: Gute Optik und der große Einfluss von Twitch.tv

Die Optik eines Spiels ist natürlich Geschmackssache - das gilt auch in Crucible. Gelungen ist es den Entwicklern aber in jedem Fall, genügend Abwechslung in die unterschiedlichen Areale der Karte zu bringen. Es gibt düstere Ecken genauso wie sehr farbenfrohe und bunte Bereiche. Zudem zieht sich ein unverkennbarer und gleichbleibender Stil durch die Hunter und die Umgebung, welcher durchaus passend wirkt. Die Animationen der Charaktere könnten etwas runder sein und wirken an der einen oder anderen Stelle ein wenig hakelig und unschön, was aber nur bei genauerem Hinsehen auffällt.

Deutlich unangenehmer ist da schon das Interface (welches ihr am besten im Video weiter unten betrachtet).
Besonders Einsteiger werden geradezu mit Informationen bombardiert. Was an sich für eine gute Übersicht sorgen soll, hatte bei unseren Testspielen eher den gegenteiligen Effekt. Alles und jedes wird auf der Karte mit unterschiedlichen Symbolen angezeigt und selbst eine noch so kleine Info wird irgendwo eingeblendet. Hier wird schnell die Verbindung von Amazon und Twitch klar. Denn Letzteres gehört zum Amazon-Konzern und dementsprechend legen die Entwickler viel Wert darauf, dass sich Cru­cible nicht nur gut spielen lässt, sondern auf Twitch auch gut aussieht und Zuschauer alle wichtigen Infos erhalten. Dass dabei eine Ecke des Interfaces oben links mehr oder weniger gar nicht genutzt wird, ist ebenfalls Absicht. Irgendwo müssen ja die Streamer noch ihr Kamerabild unterbringen.

Teamplay ist bei Crucible der wichtigste Faktor.  Quelle: Amazon Game Studios Die verschiedenen Fähigkeiten der Helden sorgen für jede Menge Abwechslung.  Quelle: Amazon Game Studios

Crucible: Skins, Battle Pass und das Geld

Als Free2Play-Spiel müssen die Entwickler natürlich auf andere Arten und Weisen Geld verdienen. Wie in vielen Spielen des Genres üblich wird das wohl hauptsächlich über diverse Skins passieren. Denn ähnlich wie beispielsweise in Overwatch wird es auch in Crucible Hunderte von verschiedenen Skins für die Helden geben. Dabei sind die einfacheren Varianten, bei denen es sich meist nur um farblich geänderte Versionen des Originalskins handelt, günstiger als die extravaganten und komplett neu erstellten Optiken. Diese kauft ihr mit Ingame-Währung, die sich entweder mühselig durch Spielen verdienen oder aber per Shop und Echtgeld mühelos auffüllen lässt. Die teuersten Heldenskins kosteten bei unserem Hands-on im Februar 2020 umgerechnet acht bis zehn Euro, was schon ein stolzer Preis ist. Aber immerhin bekommt ihr direkt den Skin, den ihr haben wollt. Lootboxen wird es nach jetzigem Stand nämlich nicht geben, dafür aber Unmengen an ­Emotes, Sprays oder Voicelines für eure Hunter.

Des Weiteren wird es den sogenannten Battle Pass geben, den ihr ebenfalls per In­game-Währung freischalten könnt. Dieser versorgt euch mit unterschiedlichen kleineren Aufgaben, dank derer ihr euch durch die unterschiedlichen Stufen des Passes durcharbeiten und auf dem Weg unzählige Skins und dergleichen abstauben könnt. Diese dürft ihr euch dann zwar nicht aussuchen, sie werden aber auf diesem Wege deutlich günstiger sein, da der Battle Pass selber etwa die gleichen Kosten hat wie ein legendärer Heldenskin. Außerdem zeigen euch die Entwickler vorher, was im aktuellen Battle Pass enthalten ist, damit ihr selber entscheiden könnt, ob es sich für euch lohnt oder nicht. Ferner habt ihr die Möglichkeit, den Battle Pass auch erst im Nachhinein zu kaufen, und bekommt dann alles angerechnet, was ihr während der theoretischen Laufzeit bereits erreicht habt. So könnt ihr gegen Ende der Laufzeit noch entscheiden, ob ihr viel gespielt habt und sich die Belohnungen für euch rentieren. Eine Anbindung an Amazon Prime ist übrigens nach aktuellem Stand nicht direkt geplant, auch wenn die Entwickler uns auf dem Event darüber ausgefragt haben, wie so etwas in unterschiedlichen Formen bei uns ankommen würde. Durchaus möglich also, dass Prime-­Kunden zum Release oder in späteren Phasen irgendwelche Goodies oder kleine Erleichterungen bekommen.

Crucible: Vorschau als Video

Crucible: Unser Fazit

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