Counter-Strike: Global Offensive im Test von PC Games - Spielgefühl, Karten und Fazit
Ist das frisch veröffentlichte Counter-Strike: Global Offensive besser als seine immens populären Vorgänger Counter-Strike 1.6 und Counter-Strike Source? Wir haben CS:GO getestet: Einmal aus Sicht eines CS-Veteranen, einmal aus Sicht eines Shooter-Fans, der Counter-Strike nie wirklich gespielt hat. Für wen eignet sich CS:GO besser?
Quelle: Valve
Counter-Strike: Global Offensive im Test von PC Games. (2)
Das Spielgefühl
Der Noob:
Die Einstiegshürde ist happig, keine Frage: Beim ersten Sprung auf die Server kippte ich nach weniger als einer Minute schon wieder aus den Latschen, getroffen von einem Scharfschützen am anderen Ende der Karte. Zu Beginn macht Global Offensive den Eindruck, als ob da irgendetwas bei der Treffererkennung nicht stimme. Doch dann merkt man: Das Waffen- und Bewegungsgefühl im neuen CS ist dem anderer aktueller Shooter überlegen, denn es ist anspruchsvoller, aber auch nachvollziehbarer.
Wer aus der Hüfte oder im Laufen feuert, trifft so gut wie nichts. Einzelne Feuerstöße sind das Mittel der Wahl und weil das Zielen über Kimme und Korn wegfällt, fällt es einem deutlich schwerer, platzierte Schüsse abzugeben. All das ist zuerst ungewohnt, macht später aber süchtig. Denn wer sich durchbeißt, bemerkt stärker als in jedem anderen Mehrspieler-Shooter, wie der eigene Skill mit der Zeit wächst - ein tolles Gefühl!
Der Pro:
Hier schwankt meine Gemütslage beträchtlich. Nach jahrelanger CS-Pause ist das Spielgefühl von CS:GO (jetzt kaufen ) zunächst beeindruckend: Noch immer habe ich das Gefühl, wie auf Schienen zielen und feuern zu können, die Präzision, mit der ich Headshots verteile, das alles fühlt sich nach dem guten alten Counter-Strike an. Doch der Meckerteufel steckt im Detail. Denn zum einen könnte die Steuerung der Figuren noch einen Ticken straffer sein, zum anderen fühlt sich das Balancing mancher Waffen irgendwie falsch an. Der Rückstoß der AK-47 wirkt übertrieben, Shotguns treffen gefühlt übermächtig gut. Auch die Grafik lenkt oft vom Geschehen ab. Viele Veteranen (die auf einem weit professionelleren Level unterwegs sind als ich) beschweren sich zum Beispiel über die Partikeleffekte von Kugeln, die in Wände einschlagen. In CS 1.6 diente dieses visuelle Zeichen dazu, Schussbahnen zu kontrollieren, in CS:GO gehen die Effekte auf dunklen Wänden nahezu unter. Einsteiger merken das nicht, Profis ärgern sich. Im Großen und Ganzen bleibt das alte Spielgefühl dennoch erhalten. Hier und da muss Valve aber noch nachpatchen. Und Profis sollten vielleicht ein wenig von ihrer Linie abrücken und sich ein wenig umstellen.
Die Karten
Der Noob:
Abwechslungsreich, weitläufig und über Jahre hinweg perfektioniert: Die Maps sind ein Höhepunkt von CS: GO. Es gibt stets mehrere Routen zum Startpunkt der gegnerischen Mannschaft und Zielpositionen wie Bombenplätze oder Geiselstandorte lassen sich aus verschiedenen Richtungen angreifen. Von einer so herausragenden Balance können viele Call of Duty-Spiele nur träumen! Die Domination- und Waffenrennen-Arenen sind zwar winzig, garantieren so aber auch blitzschnelle Konfrontationen ohne Wartezeiten. Prima!
Der Pro:
Es war ein komisches Gefühl, nach Jahren das erste Mal wieder bekanntes Terrain zu betreten. Dust, Nuke, Aztec oder Italy habe ich jahrelang rauf und runter gespielt, Laufwege trainiert und Strategien perfektioniert. Deshalb ist es eine Freude zu sehen, wie diese alterwürdigen Maps (Für mich immer noch die besten und fairsten Mehrspielerkarten aller Zeiten) im neuen Glanz erstrahlen und dass sich Profis kaum umstellen müssen. Hier und da wurde zwar ein wenig Hand angelegt, aber "A lang" auf Dust 2 ist immer noch "A lang". Es macht Spaß, jahrelang antrainiertes Wissen wieder abzurufen und orientierungslose Noobs wie Peter im Rücken zu erwischen. Ein, zwei Karten der alten Schule fehlen mir dennoch (cs_militia, cs_mansion oder hunderte andere!) und Valve kann gerne auch noch neue maps nachlegen, aber die Elite der alten 1.6-Karten wurde würdevoll in Szene gesetzt.
Die Grafik
Der Noob:
In Mehrspieler-Partien stören auffällige Grafikeffekte meist. Ergo genügt mir die Optik von CS: GO vollkommen. Aber ich kann auch jeden Spieler verstehen, der, von Battlefield 3 verwöhnt, darüber nur abfällig die Nase rümpft. Denn egal ob grobkörnige Texturen, hakelige Animationen oder schwachbrünstige Mündungsfeuer-Effekte: Die Source-Engine sah noch nie so alt aus wie in Global Operations.
Der Pro:
Wenn ich Wert auf Grafik lege, dann spiele ich Crysis oder Battlefield 3. Bei CS ist mir Optik recht wurscht, da übertriebene Grafikeffekte eh meist nur stören. Und wirklich zeitgemäß kommt CS:GO eh nicht daher, man merkt der veralteten Source-Engine deutlich an, dass sie die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht hat. Insgesamt geht die Grafik dennoch in Ordnung, auch wenn mich zum Beispiel stört, dass ich das Aussehen meines Kämpfers nicht selbst bestimmen darf (Meckerei am Rande).
Das Fazit
Der Noob:
Zielen über Kimme und Korn? Gibt es nicht! Aus der Hüfte Kopfschüsse verteilen? Geht nicht! Und das ist auch gut so: Valve hält bewusst an dem unvergleichlichen CS-Spielgefühl fest. Gleichzeitig entschärft GO aber mit seinen neuen Modi den Elitismus der CS-Gemeinde. Das Ergebnis ist die bislang zugänglichste Counter-Strike-Version. Bravo, Valve! Jetzt wäre es aber langsam Zeit für echte Neuerungen. Vielleicht ja mit einem Counter-Strike 2?
Der Pro:
CS:GO ist für mich eine würdige, moderne Neuauflage eines zeitlosen Klassikers, der in Details nicht an das große Original herankommt. Viele dieser Kritikpunkte sind dabei sicherlich mit nostalgisch verklärter Sturheit zu erklären, andere kann Valve sicherlich mit Patches beheben. Ob sich der Shooter auf Wettkampfniveau durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. In die Herzen der Spieler hat es CS:GO definitiv schon geschafft: Etwa 36.000 Menschen spielen täglich über Steam, nur knapp überflügelt von CS:Source (40.000) und dem allmächtigen CS 1.6 (50.000).

ich hab genug erfahrungen gesammelt... bin ja nicht erst seit css dabei und hab nie esl gespielt...
desweiteren ist mir die groß/kleinschreibung schnuppe, weil ich hier im netz bin...
Deine erste Aussage ist schlichtweg falsch, da es auch "eingefleischte Fans" gibt, die CS GO ziemlich gut finden... Und das änder desweiteren nichts an dem Fakt, dass du deine Meinung kein Stück begründest ;-)
Und deine letzte Haltung ist zwar bedauernswert, aber so sei es... Macht deine Posts leider auch nicht besser.
die Spiele ohne jegliche Begründung niedermachen.
die vor Ignoranz und Unwissenheit nur so strotzen.
die in Sachen Recht-/Groß/Kleinschreibung ein Witz sind.
.
.
.
Du weißt schon worauf ich hinauswill ;-)
ich hab genug erfahrungen gesammelt... bin ja nicht erst seit css dabei und hab nie esl gespielt...
desweiteren ist mir die groß/kleinschreibung schnuppe, weil ich hier im netz bin...
Habe damals gern HL Deathmatch gespielt, und fand es absolut zum kotzen wie die Waffen immer nicht auf's Zielkreuz geschossen haben. Ich meine, einen Gegner zu treffen der sich bewegt, während man sich selbst bewegt, das ist die Aufgabe des Spielers und seines Geschicks mit der Maus. Was bringt da eine zufällige Streuung, so dass selbst wenn Fadenkreuz und Gegnerkopf direkt übereinander liegen der Schuss oft nur in der Wand landet?
das cs mit diesem game nicht mehr esportstauglich ist ?
das dieses game ein witz in sachen aiming ist ?
das dieses game auf casual und konsolen ausgelegt ist ?
.
.
.
to be continued
ja ne is klar.
Durchschnittliche Foren-User werden sich über Kommentare freuen...
die Spiele ohne jegliche Begründung niedermachen.
die vor Ignoranz und Unwissenheit nur so strotzen.
die in Sachen Recht-/Groß/Kleinschreibung ein Witz sind.
.
.
.
Du weißt schon worauf ich hinauswill ;-)