Schon mit "Insidious" inszenierte Saw-Regisseur James Wan 2010 einen souveränen Horrorthriller. Mit "Conjuring - Die Heimsuchung" überzeugt er seine Zuschauer abermals mit einem grundsolideln Horrorfilm, der auf wahren Begebenheiten basieren soll.
Die Freude über das neue Haus ist kurz bei Familie Perron. Gleich nach dem Einzug findet die kleine Tochter den Hund tot im Garten. Außerdem scheinen nicht nur die Kinder immer häufiger Gespenster zu sehen, auch Mutter Carolyn macht alarmierende Entdeckungen. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, bitten Carolyn und ihr Mann Roger das Ehepaar Warren um Hilfe, beide bekannte und erfolgreiche Dämonologen. Die zwei machen sich an die Arbeit und nehmen das Haus, aber auch alle Familienmitglieder ein bisschen genauer unter die Lupe … Die teilweise etwas krude Geister-Geschichte wurde durch einen (angeblich) wahren Fall inspiriert. Spannend ist sie allemal, manchmal kippt das Ganze aber auch ins Lächerliche, vor allem wenn im Geisterhaus auf Teufel komm raus Beschwörungsformeln gemurmelt werden. Trotzdem bestätigt Thrillexperte James Wan, der mit dem ersten Teil der Folterfilmreihe Saw neue Horrormaßstäbe setzte, dass er sein Horrorhandwerk versteht.
Fazit
Nicht so innovativ wie Saw, bietet Conjuring grundsolide inszenierten Haunted-House-Grusel. (Elke Eckert)
Conjuring startet am Donnerstag, den 1. August 2013 in den deutschen Kinos.
