Company of Heroes: Tales of Valor-Test: Enttäuschend und viel zu kurz!

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Test Sebastian Thöing Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Tales of Valor im Test. Ist der Company-of-Heroes-Nachschub wirklich fronttauglich?

Selbst Anfänger dürfte der Einzelspieler-Modus kaum länger als vier Stunden fordern, dazwischen treiben Sequenzen in Spielgrafik und solche Artworks die Handlung voran. Quelle: PC Games Selbst Anfänger dürfte der Einzelspieler-Modus kaum länger als vier Stunden fordern, dazwischen treiben Sequenzen in Spielgrafik und solche Artworks die Handlung voran. Ähnlich enttäuschend die neuen Einheiten: Nur zwei neue Kriegsmaschinen pro Fraktion, welche noch dazu nicht zusätzlich, sondern anstatt älterer Einheiten zum Einsatz kommen. Bei vielen dieser "Neueinheiten" handelt es sich um alte Bekannte mit variiertem Aussehen und veränderten Statuswerten. Als ebenso hanebüchen erweist sich der groß angepriesene "Direkte Beschuss". Diesem Feature fehlt es nicht nur an Komfort, sondern schlicht und ergreifend an Existenzberechtigung. Der Spieler benötigt es zu keiner Zeit. All das trägt den faden Beigeschmack einer Abzocke.

Die Entwickler planten Tales of Valor jedoch nie als schlichte Inhaltserweiterung zu Company of Heroes. Das Hauptaugenmerk lag vielmehr auf neuen Multiplayer-Modi. In der Spielvariante Steinwall müssen Sie gemeinsam mit Ihren Mitspielern eine Stellung befestigen und gegen aus allen Richtungen anrückende Feindverbände verteidigen. Während die ersten gegnerischen Infanteristen bloß Kanonenfutter sind, erschweren einem mit jedem weiteren Angriff stärkere Gegner und sogar Panzer das Leben. Insgesamt 16 Angriffswellen gilt es abzuwehren, die es gegen Ende wirklich in sich haben. Knackig, motivierend und nur durch gute Zusammenarbeit zu schaffen!

In den anderen beiden Neuzugängen steuern Sie jeweils eine Einheit. Im Spielmodus Sturm befehligen Sie einen Soldaten über die Karte, in der Panzerkrieg-Variante einen der namensgebenden Stahlkolosse. Diese werten Sie im Schlachtverlauf auf und nutzen Spezialfähigkeiten, um Feindstellungen zu erobern beziehungsweise zu zerstören.

Das erinnert im ersten Moment an die beliebte Warcraft 3-Modifikation Defence of the Ancients, lässt allerdings deren Spieltiefe und Variantenreichtum vermissen. Während Steinwall also überzeugt und sich neben den starken klassischen Company of Heroes-Gefechten kaum zu verstecken braucht, gehören die anderen beiden neuen Spielmodi eher in die Kategorie "Für kurze Zeit zwar ganz nett, aber nicht wirklich berau­schend".

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ravenclaw85 Mitglied
        AW:

        Ich persönlich bin mit ToV zufrieden. Okay die Singleplayer Kampagnen sind wirklich extrem kurz geraten, dafür aber klasse inszeniert. Kurzweilig aber actionreich; mir hat es eine Menge Spaß gemacht. Aber dafür 35Euro sind zuviel meiner Meinung nach.

        Allerdings sehe ich die wirkliche Stärke im Multiplayerpart. Mit den neuen Missionstypen (Panzerschlacht!) kommt erst richtig Spaß auf und schon sind es mir die 35Euro wert. Auch finde ich den direkten Beschuss nicht überflüssig, ganz im Gegenteil.

        Aber im Prinzip wären 25 oder 15 Euro für das Addon angemessener gewesen. Da stimme ich zu.
      • Von Ravenclaw85 Mitglied
        AW:

        Ich persönlich bin mit ToV zufrieden. Okay die Singleplayer Kampagnen sind wirklich extrem kurz geraten, dafür aber klasse inszeniert. Kurzweilig aber actionreich; mir hat es eine Menge Spaß gemacht. Aber dafür 35Euro sind zuviel meiner Meinung nach.

        Allerdings sehe ich die wirkliche Stärke im Multiplayerpart. Mit den neuen Missionstypen (Panzerschlacht!) kommt erst richtig Spaß auf und schon sind es mir die 35Euro wert. Auch finde ich den direkten Beschuss nicht überflüssig, ganz im Gegenteil.

        Aber im Prinzip wären 25 oder 15 Euro für das Addon angemessener gewesen. Da stimme ich zu.
      • Von skydiver0975 Anwärter/in
        AW:

        Na ich finde, man kann es immer von 2 seiten aus sehen... Habe das Gefühl, das der Tester ToV gegen nen einfachen Comp gespielt hat und nich gegen nen experten...Denn da sind alle Missionen schon eine Herausforderung...
        Da die KI doch sehr ordentlich aufgebohrt wurde und sie nun taktisch klüger vorgeht als vorher...
        Mich mich als CoH Fan, war der Kauf von ToV Pflicht...
      • Von TheGameMC Hobby-Spieler/in
        AW:

        Zitat von Bonkic am 17.04.2009 12:46
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]ja stimmt. aber von COH kostet die Gold Edition auch nur 17,50 und dann über 15€ nur für ToV hinzublättern... :-| Außerdem gibt es viel zu viele andere gute und auch billige Spiele und mich dann mit irgendetwas zweitklassigem abzugeben, seh ich ehrlich gesagt nicht so ein. Da gibts besseres. ;-)
      • Von Bonkic Mitglied
        AW:

        Zitat von oceano am 17.04.2009 14:59
        Zitat
        der umfang ist extrem gering und das preis/leistungsverhältnis passt diesmal überhaupt nicht. war bei of schon dürftig, aber das hier ist nochmal ne spur dreister.
        Was war denn bitte bei CoH:OF dürftig? 2 komplett neue Fraktionen, die sich von der Spielweise extrem unterscheiden, neue Kampagnen und neue Maps. Was hätte man denn noch in ein Addon packen können? Ne Karre Nazigold?
        stimmt schon.
        ich weiss auch nicht, was an of dürftig gewwesen sein soll.
      • Von oceano Spiele-Enthusiast/in
        AW:

        Zitat
        der umfang ist extrem gering und das preis/leistungsverhältnis passt diesmal überhaupt nicht. war bei of schon dürftig, aber das hier ist nochmal ne spur dreister.
        Was war denn bitte bei CoH:OF dürftig? 2 komplett neue Fraktionen, die sich von der Spielweise extrem unterscheiden, neue Kampagnen und neue Maps. Was hätte man denn noch in ein Addon packen können? Ne Karre Nazigold?
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