Company of Heroes: Tales of Valor-Test: Enttäuschend und viel zu kurz!
Tales of Valor im Test. Ist der Company-of-Heroes-Nachschub wirklich fronttauglich?
Quelle: PC Games
Selbst Anfänger dürfte der Einzelspieler-Modus kaum länger als vier Stunden fordern, dazwischen treiben Sequenzen in Spielgrafik und solche Artworks die Handlung voran.
Ähnlich enttäuschend die neuen Einheiten: Nur zwei neue Kriegsmaschinen pro Fraktion, welche noch dazu nicht zusätzlich, sondern anstatt älterer Einheiten zum Einsatz kommen. Bei vielen dieser "Neueinheiten" handelt es sich um alte Bekannte mit variiertem Aussehen und veränderten Statuswerten. Als ebenso hanebüchen erweist sich der groß angepriesene "Direkte Beschuss". Diesem Feature fehlt es nicht nur an Komfort, sondern schlicht und ergreifend an Existenzberechtigung. Der Spieler benötigt es zu keiner Zeit. All das trägt den faden Beigeschmack einer Abzocke.
Die Entwickler planten Tales of Valor jedoch nie als schlichte Inhaltserweiterung zu Company of Heroes. Das Hauptaugenmerk lag vielmehr auf neuen Multiplayer-Modi. In der Spielvariante Steinwall müssen Sie gemeinsam mit Ihren Mitspielern eine Stellung befestigen und gegen aus allen Richtungen anrückende Feindverbände verteidigen. Während die ersten gegnerischen Infanteristen bloß Kanonenfutter sind, erschweren einem mit jedem weiteren Angriff stärkere Gegner und sogar Panzer das Leben. Insgesamt 16 Angriffswellen gilt es abzuwehren, die es gegen Ende wirklich in sich haben. Knackig, motivierend und nur durch gute Zusammenarbeit zu schaffen!
In den anderen beiden Neuzugängen steuern Sie jeweils eine Einheit. Im Spielmodus Sturm befehligen Sie einen Soldaten über die Karte, in der Panzerkrieg-Variante einen der namensgebenden Stahlkolosse. Diese werten Sie im Schlachtverlauf auf und nutzen Spezialfähigkeiten, um Feindstellungen zu erobern beziehungsweise zu zerstören.
Das erinnert im ersten Moment an die beliebte Warcraft 3-Modifikation Defence of the Ancients, lässt allerdings deren Spieltiefe und Variantenreichtum vermissen. Während Steinwall also überzeugt und sich neben den starken klassischen Company of Heroes-Gefechten kaum zu verstecken braucht, gehören die anderen beiden neuen Spielmodi eher in die Kategorie "Für kurze Zeit zwar ganz nett, aber nicht wirklich berauschend".
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Ich persönlich bin mit ToV zufrieden. Okay die Singleplayer Kampagnen sind wirklich extrem kurz geraten, dafür aber klasse inszeniert. Kurzweilig aber actionreich; mir hat es eine Menge Spaß gemacht. Aber dafür 35Euro sind zuviel meiner Meinung nach.
Allerdings sehe ich die wirkliche Stärke im Multiplayerpart. Mit den neuen Missionstypen (Panzerschlacht!) kommt erst richtig Spaß auf und schon sind es mir die 35Euro wert. Auch finde ich den direkten Beschuss nicht überflüssig, ganz im Gegenteil.
Aber im Prinzip wären 25 oder 15 Euro für das Addon angemessener gewesen. Da stimme ich zu.
Na ich finde, man kann es immer von 2 seiten aus sehen... Habe das Gefühl, das der Tester ToV gegen nen einfachen Comp gespielt hat und nich gegen nen experten...Denn da sind alle Missionen schon eine Herausforderung...
Da die KI doch sehr ordentlich aufgebohrt wurde und sie nun taktisch klüger vorgeht als vorher...
Mich mich als CoH Fan, war der Kauf von ToV Pflicht...
ich weiss auch nicht, was an of dürftig gewwesen sein soll.