CivCity: Rome
So wandern beispielsweise zu viele neue Bürger ein, irgendwann reicht die Nahrungsversorgung nicht mehr oder die Neuankömmlinge sitzen arbeitslos im Stadtzentrum. Das drückt die Laune in den Keller, Leute verschwinden. Gerade zu Beginn, wenn Sie über wenig Optionen verfügen und die Wirtschaft noch nicht ganz im Griff haben, fallen die Schwankungen recht heftig aus.
Damit es spannend bleibt, halten Sie Brände, Erdbeben oder Nachrichten von externen Ereignissen, die in Form von kleinen Videoclips eintrudeln, in Atem. Die Zufallsereignisse können aber ganz schön in die Hose gehen und quasi die Spielmechanik aushebeln. Eine Drohbotschaft eines Barbarenheers im falschen Moment - und neuladen ist angesagt. Denn das können Sie bei einer anspruchsvollen Mission nicht mehr ausgleichen.
Hannibal kommt vorbei
Nicht nur ausgiebige Gelage und die beeindruckenden Bauwerke des antiken Römischen Reichs sind legendär. Bekanntermaßen vergrößerten die Herren vom Stiefel ihr Imperium stetig mit einer ausgefeilten Kriegsmaschinerie. Zwar stehen Kampfmissionen zur Wahl, überzeugend sind die aber nicht. Sie sorgen für Erzbergwerke, heuern Waffenschmiede an und bilden im Kastell Legionäre oder später Velites, also Speerträger, aus.
Das sollten Sie schnellstmöglich erledigen, denn regelmäßig hetzt Ihnen der Gegner Truppen auf den Pelz - mit wachsender Stärke. Die fangen Sie entweder in der Stadt oder besser noch unspektakulär auf der Weltkarte ab, da diese sonst ruck, zuck ein paar Gebäude in Schutt und Asche legen. Das ist nicht spannend. Denn nicht nur auf der Karte, wo die Armeen als Symbole auftauchen, gewinnt immer die größere Gruppe, auch im direkten Kampf läuft es darauf hinaus. Die taktischen Möglichkeiten sind minimal. Wenn Sie einmal die Oberhand haben, brauchen Sie sich keine Gedanken mehr machen.
