Call of Juarez: Gunslinger im Test - Das hat uns nicht gefallen + Wertung
Call of Juarez: Gunslinger im Test: Kann sich Techland wieder aufrappeln und Ego-Shooter-Fans die Call of Juarez-Serie erneut schmackhaft machen?
Call of Juarez: Gunslinger im Test - Das hat uns nicht gefallen
Extrem linearer Spielverlauf in eng abgesteckten Levels
Die zuweilen bildhübschen Kulissen gaukeln einem mit großer Weitsicht vor, dass Gunslinger mit weitläufigen Levels daher kommt, wo doch das Gegenteil der Fall ist: Euer Weg durch das Spiel verläuft auf eng abgesteckten Pfaden, das Leveldesign lässt euch mit Ausnahme der eingeschränkten Suche nach den Nuggets der Wahrheit kaum Bewegungsfreiheit. Sobald ihr euch in eine Richtung bewegt, die euch nicht in einer schnurgeraden Linie zur alle paar Augenblicke aufpoppenden Zielmarkierung führt, wird der Bildschirm schwarz und das Spiel versetzt euch zurück an den letzten automatischen Speicherpunkt.
Sehr kurze Spielzeit
Ähnlich wie bei auf die Punktejagd ausgerichteten Shoot'em Ups ist die Kampagne von Gunslinger bereits nach wenigen Stunden vorbei, auch weil der Schwierigkeitsgrad niedrig angesiedelt ist - lediglich der nach dem einmaligen Durchspielen verfügbare Wild-West-Modus langweilt Shooter-Profis nicht.
Im ersten Durchgang brauchten wir auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad gerade einmal vier Stunden, um das Ende zu sehen - ohne dass wir mit besonderer Eile durch die Levels gehetzt wären. Wer alle Secrets sucht und sich im Arcade-Modus austobt, kommt auf etwa acht Stunden Gesamtspielzeit.
Wenig Abwechslung, viele Wiederholungen
Die Kampagne von Gunslinger weist trotz ihres mickrigen Umfangs einige Längen auf und verpasst es, den Spieler vor abwechslungsreiche Aufgaben zu stellen. So seid ihr stets zu Fuß unterwegs; ein Ausritt hoch zu Ross fehlt ebenso wie eine wilde Fahrt mit einer Postkutsche. Selbst der Kampf auf einem fahrenden Zug folgt dem üblichen Schema: Das lineare Leveldesign schleust euch von einer mit Gegnern gefüllten Arena zu nächsten, wobei ihr zwischendurch in (un)schöner Regelmäßigkeit zahllose Türen aufbrecht und Kopfschüsse in Zeitlupe verteilt.
Das Höchste der Gefühle sind zwei kurze Sequenzen, in denen ihr mit der Gatling reihenweise Gangster niedermäht. Eine vertane Chance stehen sogenannte Umgebungs-Kills dar, von denen es viel zu wenige gibt. Neben den allgegenwärtigen explosiven Fässern, die längst zum Shooter-Standard gehören, existiert lediglich in einem einzigen Level die Möglichkeit, Feine durch eine Lawine aus Baumstämmen auszuschalten, indem ihr auf eine Kette schießt. Von solchen Gelegenheiten hätten wir uns deutlich mehr gewünscht - wie es besser geht, zeigt Bulletstorm!
Unnötige Quick-Time-Events
Der Spielfluss wird häufig von vorherbestimmten Skriptsequenzen unterbrochen. An diesen festgelegten Stellen gilt es, mehrere Gegner durch das Drücken der auf dem Bildschirm angezeigten Tasten fix auszuschalten oder mehrmals den Abzug zu drücken, während das Spiel die Feinde automatisch ins Visier nimmt.
Außerdem gibt euch Gunslinger bei niedriger Lebensenergie gelegentlich die Chance, einer tödlichen Kugel nach links oder rechts auszuweichen. Diese störenden Geschicklichkeitspassagen passen so gar nicht zum Combo-Spielprinzip, das Präzision belohnt. Immerhin: Wer bei den Quick-Time-Events daneben drückt, wird nicht sofort mit dem virtuellen Tod bestraft, sondern bekommt nur weniger Punkte gutgeschrieben.
Spielerisch anspruchslose Duelle
Quelle: PC Games
Die Kampagne von Gunslinger weist trotz ihres mickrigen Umfangs einige Längen auf und verpasst es, den Spieler vor abwechslungsreiche Aufgaben zu stellen.
Wie im Vor-Vorgänger Bound in Blood absolviert ihr im Lauf der Kampagne eine Reihe von Duellen mit jeweils einem oder gar zwei Kontrahenten. Satte 15 dieser Auseinandersetzungen lassen sich auch in einem separaten Spielmodus absolvieren, in dem der Held höchstens fünf Mal scheitern darf.
Die Duell-Steuerung hat Techland am PC im Vergleich zu Bound in Blood angepasst: Mit der Tastatur bewegt ihr die Hand eures Helden in Richtung des Revolvers an seiner Seite, mit der Maus haltet ihr derweil den Gegner im Fokus. Je länger und besser ihr das macht, umso präziser zielt ihr anschließend in Zeitlupe, wenn ihr eure Waffe zieht und abdrückt. Tipp: Wer auf die maximale Punktzahl aus ist, wartet mit dem Ziehen, bis der Gegner zur Waffe greift.
Das Problem an den Duellen: Die Steuerung wird künstlich erschwert, besonders die Maus verhält sich in diesen Szenen unglaublich schwammig. Mit dem Gamepad sieht die Sache ähnlich aus, in dem Fall steuert ihr Blickrichtung und Handbewegungen mit den Analogsticks. Habt ihr erst einmal den Dreh raus, entpuppen sich die Duelle als anspruchsloses Minispiel - gegnerischen Kugeln könnt ihr sogar ausweichen. Lediglich der abschließende Kampf gegen gleich zwei Widersacher in einem sogenannten "Mexican Standoff" entpuppt sich als Herausforderung.
Dumme Schießbuden-KI
Eure Widersacher kennen nur drei Verhaltensweisen: Auf euch zu rennen, mitten in der Pampa rumstehen oder in Deckung gehen und dann alle paar Sekunden dahinter hervorlugen. Die künstliche Intelligenz rangiert damit auf dem Niveau eines Call of Duty: Black Ops 2 und bringt Shooter-Experten nie ins Schwitzen, auch wenn sie oftmals unmenschlich genau zielt. So fiel uns im Test immer wieder auf, dass die KI aus großer Entfernung präzise mit einer Schrotflinte traf, wir selbst dagegen auf ähnliche Distanzen mit der gleichen Waffe nur ein paar überraschte Luftmoleküle aufschreckten. Schwach: In einigen Szenen könnt ihr dabei zusehen, wie die KI-Gegner durch das Auslösen von Skripts aus dem Nichts in der Landschaft erscheinen.
Wenige unterschiedliche Waffen und Gegner
Euch stehen fünf Waffen zur Auswahl, davon zwei Schrotflinten und zwei Revolver. Wer den entsprechenden Skill erlernt, benutzt die einhändigen Schießprügel als Akimbo-Variante: Mit einer abgesägten Schroftlinte in jeder Hand sind selbst die zähen Bossgegner kein Problem. Von denen gibt es aber abseits der Duelle ohnehin nur drei, wobei der Kampf gegen einen daraus besteht, lediglich mehrere Stangen Dynamit in seine Richtung zu werfen. Öde!
Auch die reguläre Gegnerpalette bringt niemanden zum Staunen: Die paar Feindtypen wiederholen sich sehr schnell, einzelne Sondervarianten wie Cowboys mit Holzschilden oder gepanzerte Hünen lassen sich auch ohne taktische Finessen blitzschnell ausschalten. Langweilig!
Einfallslose Story mit vorhersehbarem Ende
So gut die kleinen Erzählkniffe mit plötzlich auftauchenden Objekten, witzigen Kommentaren oder zurückgespielten Szenen auch sind: Die eigentliche Geschichte, die Gunslinger so erzählt, kommt doch reichlich altbacken daher. Der Plot, der die einzelnen Episoden zusammenhält, dient nur dazu, möglichst viele der bekannten Wild-West-Helden unter einen Hut zu bekommen. Die damit verbundene Rachegeschichte weist keinerlei interessante Wendungen auf; schon nach der Hälfte der Spielzeit ist klar, wie die Story ausgehen wird. Da hilft auch der Entscheidungsmoment ganz am Ende nicht, mit der ihr zwischen zwei Schlusssequenzen wählt. Zudem wirkt die Präsentation der Rahmenhandlung im Saloon reichlich antiquiert, kommen dazu doch lediglich Standbilder zum Einsatz.
Keine deutsche Sprachausgabe
Call of Juarez: Gunslinger lässt sich über Steam in mehreren Sprachen spielen; die Übersetzung erstreckt sich jedoch nur auf Bildschirmanzeigen und Untertitel. Die wenigen, guten englischen Sprecher (besonders der Erzähler klingt hervorragend) sprechen stets Englisch.

Okay es ist ein Low-Budget Titel also die paar Macken kann man da gut übersehen ;)
Hier liegt der große vorteil für MICH bei Uplay, da kann ich zu nem Bekannten fahren, den USB Stick rein und die Patches als EXE runterladen. Ab nach Hause, Exe dateien ausführen und das Spiel ist aktuell.
Mag für die meisten kein Thema sein das Steam Updates ohne exe läd aber bei mir ist es halt ein Problem. Für mich die Kunden Unfreundlichste Art die es gibt. War auch der Grund warum ich mich mit dem 3GB Patch von der Firma EA verabschiedet hab. Es gibt einfach keine Möglichkeit ein Legal Gekauftes Spiel über EXE Datei zu aktualisieren. Würde ich mir beim Bekannten dann Raubkopien laden,wäre ich besser dran. Was ja nicht sein kann da ich die Spiele ja Kaufen will.
Ich werde mir mal ein Spiel die Tage kaufen für nen 10er aus der Pyramide und dann mal Probieren ob das jetzt geht mit den Tipps von euch. Die getesteten Spiele die ich Probiert hab waren auch älter, kann ja sein das sich was geändert hat.
Wie hoch ist deine Traffic-Begrenzung ? Würde da mal zu nem anständigen Provider wechseln...
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Hier liegt der große vorteil für MICH bei Uplay, da kann ich zu nem Bekannten fahren, den USB Stick rein und die Patches als EXE runterladen. Ab nach Hause, Exe dateien ausführen und das Spiel ist aktuell.
Mag für die meisten kein Thema sein das Steam Updates ohne exe läd aber bei mir ist es halt ein Problem. Für mich die Kunden Unfreundlichste Art die es gibt. War auch der Grund warum ich mich mit dem 3GB Patch von der Firma EA verabschiedet hab. Es gibt einfach keine Möglichkeit ein Legal Gekauftes Spiel über EXE Datei zu aktualisieren. Würde ich mir beim Bekannten dann Raubkopien laden,wäre ich besser dran. Was ja nicht sein kann da ich die Spiele ja Kaufen will.
Ich werde mir mal ein Spiel die Tage kaufen für nen 10er aus der Pyramide und dann mal Probieren ob das jetzt geht mit den Tipps von euch. Die getesteten Spiele die ich Probiert hab waren auch älter, kann ja sein das sich was geändert hat.
äh ja, ich mein auch das einzige dass da ist ;-)