Call of Duty 7-Schauplätze: Die Operation Nimrod
Noch immer stehen für Call of Duty 7 weder der endgültige Titel, noch die Settings, offiziell fest. Gerüchten zufolge soll der Titel aber verschiedene geschichtsträchtige Ereignisse, wie den Korea-Krieg oder die Kuba-Krise aufgreifen. Aber was ist eigentliche der geschichtliche Hintergrund der Settings und welche Missionen könnten Sie demnächst erwarten?
Operation Nimrod
30. April 1980, 11:30 Uhr: In London herrscht Ausnahmezustand. Gerade haben Terroristen die iranische Botschaft in der Princes Gate Nummer 16 gestürmt und 26 Geiseln, hauptsächlich Mitarbeiter der Botschaft, in ihre Gewalt gebracht. Auch erste Schüsse sollen bereits gefallen sein. Die Nachrichtendienste laufen auf Hochtouren und kurze Zeit später werden erste Informationen zu den sechs Geiselnehmern bekannt.
Die Eskalation
Bei den Männern handelt es sich um Mitglieder einer vom Irak finanzierten Gruppe, die unter dem Namen Demokratische Revolutionäre Bewegung (DRMAL) operiert. Ihre Forderungen sind nahezu unerfüllbar: Autonomie für die ölreiche Region Chuzestan im Süden des Iran und die Freilassung von 91 ihrer Gesinnungsgenossen aus den iranischen Gefängnissen. Forderungen, denen die iranische Regierung auf keinen Fall nachzugeben gedenkt. Trotzdem verlaufen die Verhandlungen während der nächsten sechs Tage zunächst friedlich, die Geiselnehmer beteuern, dass sie niemanden verletzten wollen. Im Laufe der Verhandlungen werden sogar fünf Geiseln wegen gesundheitlicher Beschwerden freigelassen. Umso größer ist der Schock am Montag. Denn am Abend des 5. Mai werfen die Terroristen überraschend die Leiche einer erschossenen Geisel vor die Tür der Botschaft. Nach Auskünften der Polizei haben die Geiselnehmer ihre ursprünglichen Forderungen aufgegeben und stattdessen freies Geleit für sich selbst in ein Land ihrer Wahl, verlangt. Als dem nicht nachgekommen wurde, hatten die Männer um 14:00 Uhr die erste Geisel erschossen, 30 Minuten später die nächste. Niemand weiß, ob Scotland Yards ablehnende Haltung, oder die zunehmende Polizeiaktivität hinter der Botschaft die Männer zu dem drastischen Schritt bewegt hat, offensichtlich ist jedoch, dass die Situation eskaliert ist. Premierministerin Margaret Thatcher sieht die Zeit für gekommen, um einzugreifen und gibt dem Special Air Service Regiment den Befehl das Gebäude zu stürmen.
Die spektakuläte Einsatz der SAS
Von nun an ist die Situation kein Polizeieinsatz mehr; die militärische Operation Nimrod ist ins Rollen gebracht. Um 19:20 Uhr, knapp eine halbe Stunde später, seilen sich vier vermummte SAS-Soldaten vom Dach der Botschaft auf die zweite Ebene ab. Zeitgleich klettert ein zweites Team von dem Nachbargebäude aus, auf die Balkone im ersten Stock des Gebäudes. Während sich die Soldaten in Position bringen, gehen auch die Fernsehteams in Stellung. Die ganze Operation geht unter den Augen der Weltöffentlichkeit von statten. Mit Hilfe von Rahmensprengladungen gelingt es den Soldaten, die kugelsicheren Fensterscheiben der Botschaft zu zertrümmern und sich Zugang zu dem Gebäude zu verschaffen. Durch den Einsatz von Blendgranaten fängt das Gebäude kurz darauf Feuer. Ausgerüstet mit Schallgedämpften H&K MP 5 SD, 9mm Browning Pistolen und einem Colt Revolver Kaliber 45 stürmen die Männer die Botschaft. Bereits im Flur treffen sie auf Salim Towfigh alias Oan, den Anführer der Terroristen und erschießen ihn nach kurzem Kampf. Währenddessen flüchtet sich Sim Harris, eine der Geisel auf den Balkon und wird von der SAS in Sicherheit gebracht. Im Inneren ist die Luft inzwischen von Ablenkungsgranaten und dem schwelenden Feuer rauchgeschwängert. Im zweiten Stock beginnen die panischen Terroristen in der Zwischenzeit damit, das Feuer auf ihre hilflosen Geiseln zu eröffnen. Da die Tür verschlossen ist, müssen die Soldaten zunächst mit ansehen, wie eine Geisel getötet, zwei weitere schwer verletzt werden. Schließlich gelingt es den Männern die Tür aufzubrechen und einen Teil der Terroristen niederzustrecken. Die übrigen Geiselnehmer kapitulieren und suchen zwischen ihren Opfern Schutz. Trotzdem steckt der SAS noch zwei der DRMAL-Mitglieder nieder, der einzige überlebende Terrorist wird schließlich von der Polizei verhaftet. London atmet auf. In weniger als 15 Minuten war es der SAS gelungen, die meisten der Geiseln unbeschadet zu befreien. Trotzdem sollten die Meinungen der Öffentlichkeit über diesen Einsatz später weit auseinander gehen. Während viele Bewunderer der SAS den Einsatz zum Heldentum verklären, kritisieren andere vor allem die Exekution der beiden waffenlosen Terroristen als unnötige Gewaltanwendung.
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hmm, du meinst also, die herangehensweise:
-viele filme über ein setting könnte bedeuten, daß dieses setting gern als unterhaltung konsumiert wird, wenig filme über ein setting könnte bedeuten, daß es den großteil der leute wenig interessiert - ist falsch? hmm, ich bin da halt anderer meinung
und auch in der betrachtung:
- wenn ein setting erfolgreich in filmen ist, dann könnte es auch erfolgreich bei spielen sein und umgekehrt (da beides halt einfach "unterhaltung" ist), meine ich nicht falsch liegen zu können ;-)
bezüglich deinem beispiel total war... also total war rom kam zu ner zeit als auch in den kinos mit gladiator, troja, alexander... recht viele leute ansprach, auch beim mittelaltersetting gibt es zig spiele und zig filme also muss es die leute unterhalten
genauso wie sachen über napoleon...
bezüglich koreakrieg gab es in der unterhaltungswelt wenig... mash glänzte nicht wegen dem kriegssetting sondern trotz des kriegssettings
bei spielen gab es mal den versuch mit dem bezeichneten titel "korea the forgotten war" war ein taktikspiel was echt keinen interessierte, weder bei release noch vorher auf messen
wie nun die kriegsführung selbst in den drei kriegen (ww2, korea, vietnam) war, spielt meines erachtens weniger die rolle, da dies eh nicht mit der darstellung in spielen einher geht...
vietnamkrieg ist "präsent" bzw populär durch zig filme (egal ob halbwegs gute wie platoon, deer hunter usw oder eher miese actionfilme wie stallone oder norris
filme)
genauso sind gegenwartsezanien durch entsprechende "actionfilme" mit den darin halt beliebten feindbildern "araber" und "russe"
mash ist zwar eine in den usa vielgesehene serie gewesen, aber behandelte a) weniger das kriegsgeschehen (zeigte weniger action) und b) hatte seinen höhepunkt vor mehr als einem vierteljahrhundert, d.h. ein großteil der heutigen zielgruppe für cod 7 (was ja auch wieder ein actiontitel ist) hat mit mash nicht viel am hut
btw ich weiß nicht wie bei dir das wetter ist, aber bei mir scheint gerade die sonne und ich hab nen feiertag, von daher sollte es keinen grund geben so gallig zu werden... ;-)
ne ne ne ne ne
DU behauptest hier einfach so Sachen mit Hanebüchenen Gründen
Nur weils da kaum Filme und so gab
danach müssten auch so Spiele wie Empire: Total War wie Blei in den Regalen liegen, weil wieviele Moderne Filme zu der Ära gibts denn schon? Höchstens so ein paar Uraltstreifen und ein paar Dokumentationen, aber die sind ja noch weniger beleibt wie MASH, das war im Übrigen nicht nur bei den Amis beliebt und Außerdem gibt´s da noch so was tolles wie Wiederholungen
Also echt, danach zu gehen, was für Filme es über ein Szenario gibt = Erfolg für ein Spiel, das haut total nicht hin
WIll mich nicht wirklich in eure Waffentechnik Diskussion einmischen, ABER:
Im Koreakrieg wurden die modernsten Waffen eingesetzt. Und viele davon wurden erst nach 1945 entwickelt/gebaut. Als Beispiel nehmen wir nur die Fluggeräte, wie die Mig-15 oder den amerikanischen F-86 Sabre.
Ist doch auch logisch. Nach einem Krieg werden immer neue Waffen entwickelt, weil man während des Krieges Defizite feststellt und wunderbare Möglichkeiten hat die aktuellen Waffen "live" zu testen und daraufhin zu verbessern.
EDIT:
Die modernen US Kampfhubschrauber (Nighstalker usw.) haben wir auch nur dem "Versagen" des "Huey" im Vietnamkrieg zu "verdanken".
EDIT2:
Wobei die Little Birds un vielleicht ein schlechtes Beispiel sind, da wurde auch schon in den 60igern die ersten modelle gebaut. Aber war ja auch nur EIN Beispiel.^^
Mein. Gott.
Hoffentlich sind bald die Ferien vorbei...
Ich bin Azubi und heute ist Carfreitag! :ugly:
WENN, dann waren die Unterschiede zwischen WWII und Koreakrieg nicht sonderlich Große
mal abgesehen wüsste ich jetzt auch nicht, warum sich wer für Vietnam außer ein paar Ex-Soldaten dafür interessieren wollen
Und wieso interessiert sich überhaupt wer für Gegenwart-Szenarien? Immerhin kann man die doch Live Erleben wenn man zur Army geht
Sorry, aber diese Herleitung warum du von dir auf andere Schließt, warum das keinen Interessiert ist einfach nur dämlich!
?
ich vergleiche die militärlager (und mash spielte zum großteil nur im lager) der sendung mit denen in bisherigen vietnam spielen und komme zu großer übereinstimmung
wie nun die kriegsführung selbst in den drei kriegen (ww2, korea, vietnam) war, spielt meines erachtens weniger die rolle, da dies eh nicht mit der darstellung in spielen einher geht...
vietnamkrieg ist "präsent" bzw populär durch zig filme (egal ob halbwegs gute wie platoon, deer hunter usw oder eher miese actionfilme wie stallone oder norris
filme)
genauso sind gegenwartsezanien durch entsprechende "actionfilme" mit den darin halt beliebten feindbildern "araber" und "russe"
mash ist zwar eine in den usa vielgesehene serie gewesen, aber behandelte a) weniger das kriegsgeschehen (zeigte weniger action) und b) hatte seinen höhepunkt vor mehr als einem vierteljahrhundert, d.h. ein großteil der heutigen zielgruppe für cod 7 (was ja auch wieder ein actiontitel ist) hat mit mash nicht viel am hut
btw ich weiß nicht wie bei dir das wetter ist, aber bei mir scheint gerade die sonne und ich hab nen feiertag, von daher sollte es keinen grund geben so gallig zu werden... ;-)