Call of Duty 7-Schauplätze: Die Kuba-Krise
Noch immer stehen für Call of Duty 7 weder der endgültige Titel, noch die Settings, offiziell fest. Gerüchten zufolge soll der Titel aber verschiedene geschichtsträchtige Ereignisse, wie den Korea-Krieg oder die Kuba-Krise aufgreifen. Aber was ist eigentliche der geschichtliche Hintergrund der Settings und welche Missionen könnten Sie demnächst erwarten?
Die Kuba-Krise
Im Oktober 1962 blickt die Welt plötzlich mit Schrecken auf Kuba. Schon lange ist bekannt, dass die UdSSR und die USA in ein Wettrüsten verstrickt sind, dass auch vor dem Bau von Atomraketen nicht Halt macht. Nun haben amerikanische Aufklärungsflugzeuge auf der Karibikinsel Kuba Abschussrampen für sowjetische Raketen gesichtet. Sollten die Raketen Nuklearsprengköpfe tragen, hätte die Sowjetunion nicht nur einen großen strategischen Vorteil gegenüber Amerika, sondern könnte die Welt auch in einen fürchterlichen dritten Weltkrieg verwickeln. Eine nukleare Eskalation ist so wahrscheinlich wie nie zuvor. Nun stellen sich Menschen überall auf der Welt die Frage: Wie konnte es nur so weit kommen?
Kuba - Die unzufriedene Republik
Das angespannte Verhältnis zwischen den USA und Kuba ist allerdings schon lange kein Geheimnis mehr. Nachdem im Jahr 1959 Kubas Diktator Batista infolge der kubanischen Revolution nach Portugal und Spanien ins Exil geflohen war, übernahm Fidel Alejandro Castro Ruz das Amt des kubanischen Regierungschef. Dessen schlechte Beziehungen zu den USA führten dazu, dass Kuba offen mit der Sowjetunion sympathisierte. So kam es bereits im Mai 1959 zu ersten offiziellen diplomatischen Verhandlungen zwischen Kuba und der UdSSR. Als Reaktion darauf, schnitt die USA Kuba von der Ölzufuhr ab und erlies ein umfassendes Importverbot. Ein Konflikt der beiden Länder schien schon bald bevorzustehen. Da Kuba jedoch im Falle eines Krieges mit Amerika hoffnungslos unterlegen wäre, begann die Sowjetunion unter dem Decknamen Operation Anadyr mit der Stationierung von Atomraketen auf Kuba. Das Projekt sollte eigentlich geheim gehalten werden, doch nun beweisen Luftaufnahmen der USA die Existenz von mindestens 16 Raketen.
Die Situation spitzt sich zu
Am 22. Oktober wendet sich John F. Kennedy, Präsident der Vereinigten Staaten, in einer Fernsehansprache an die Weltöffentlichkeit und verkündet eine Seeblockade zur Verhinderung weiterer Waffenlieferungen. Damit wendet sich der Präsident gegen viele seiner Berater, die eine offene Invasion der Karibikinsel favorisieren. Doch noch soll die Katastrophe mit friedlichen Mitteln abgewendet werden. Kennedy fordert deshalb vom sowjetischen Präsidenten Nikita Chruschtschow zunächst den Abzug der Raketen.
Derweil bilden rund 100 amerikanische Kriegsschiffe einen dichten Ring um Kuba, um die Insel vor der UdSSR abzuschirmen. Trotzdem nähern sich mehrere sowjetische Schiffe am 24. Oktober 1962 der Insel. Sollte eines der Schiffe zum Angriff ansetzten, ist der Krieg nicht mehr zu verhindern. Die auf Kuba stationierten Raketen sind bereits aktiviert und können in wenigen Minuten ihr Ziel, die USA, erreichen. Die Welt hält den Atem an. Dann endlich der Befehl aus Moskau, der die Schiffe zum Umkehren mahnt. Trotzdem ist die Situation noch nicht entspannt. Erst der 27. Oktober ist der alles entscheidende Tag. In den Morgenstunden wird ein amerikanisches Flugzeug über Kuba abgeschossen und aus den USA wird ein heftiger Vergeltungsschlag befürchtet. Doch Kennedy bleibt ruhig, stimmt in den weiteren Verhandlungen sogar zu, die eigenen Atomraketen, die in der Türkei positioniert sind, zu entfernen. Bereits einen Tag später stimmt Chruschtschow dem Abrüsten zu. Die Kuba-Krise ist an ihrem Ende angelangt.
Die Wende im Kalten Krieg
Obwohl in der Kuba-Krise der Kalte Krieg zwischen der Sowjetunion und der USA seinen Höhepunkt fand, bedeuten die Ereignisse auch einen Wendepunkt in der Geschichte. Denn beide Seiten konnten sich die verheerenden Auswirkungen eines Atomkrieges vor Augen halten. Um das neu gewonnene diplomatische Verhältnis zwischen den Ländern aufrecht zu erhalten, wird im Juni 1963 ein sogar ein "heißer Draht", eine direkte Fernschreibverbindung, zwischen dem Weißen Haus in Washington und dem Kreml in Moskau installiert. Das atomare Abrüsten der Supermächte begann.
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hmm, du meinst also, die herangehensweise:
-viele filme über ein setting könnte bedeuten, daß dieses setting gern als unterhaltung konsumiert wird, wenig filme über ein setting könnte bedeuten, daß es den großteil der leute wenig interessiert - ist falsch? hmm, ich bin da halt anderer meinung
und auch in der betrachtung:
- wenn ein setting erfolgreich in filmen ist, dann könnte es auch erfolgreich bei spielen sein und umgekehrt (da beides halt einfach "unterhaltung" ist), meine ich nicht falsch liegen zu können ;-)
bezüglich deinem beispiel total war... also total war rom kam zu ner zeit als auch in den kinos mit gladiator, troja, alexander... recht viele leute ansprach, auch beim mittelaltersetting gibt es zig spiele und zig filme also muss es die leute unterhalten
genauso wie sachen über napoleon...
bezüglich koreakrieg gab es in der unterhaltungswelt wenig... mash glänzte nicht wegen dem kriegssetting sondern trotz des kriegssettings
bei spielen gab es mal den versuch mit dem bezeichneten titel "korea the forgotten war" war ein taktikspiel was echt keinen interessierte, weder bei release noch vorher auf messen
wie nun die kriegsführung selbst in den drei kriegen (ww2, korea, vietnam) war, spielt meines erachtens weniger die rolle, da dies eh nicht mit der darstellung in spielen einher geht...
vietnamkrieg ist "präsent" bzw populär durch zig filme (egal ob halbwegs gute wie platoon, deer hunter usw oder eher miese actionfilme wie stallone oder norris
filme)
genauso sind gegenwartsezanien durch entsprechende "actionfilme" mit den darin halt beliebten feindbildern "araber" und "russe"
mash ist zwar eine in den usa vielgesehene serie gewesen, aber behandelte a) weniger das kriegsgeschehen (zeigte weniger action) und b) hatte seinen höhepunkt vor mehr als einem vierteljahrhundert, d.h. ein großteil der heutigen zielgruppe für cod 7 (was ja auch wieder ein actiontitel ist) hat mit mash nicht viel am hut
btw ich weiß nicht wie bei dir das wetter ist, aber bei mir scheint gerade die sonne und ich hab nen feiertag, von daher sollte es keinen grund geben so gallig zu werden... ;-)
ne ne ne ne ne
DU behauptest hier einfach so Sachen mit Hanebüchenen Gründen
Nur weils da kaum Filme und so gab
danach müssten auch so Spiele wie Empire: Total War wie Blei in den Regalen liegen, weil wieviele Moderne Filme zu der Ära gibts denn schon? Höchstens so ein paar Uraltstreifen und ein paar Dokumentationen, aber die sind ja noch weniger beleibt wie MASH, das war im Übrigen nicht nur bei den Amis beliebt und Außerdem gibt´s da noch so was tolles wie Wiederholungen
Also echt, danach zu gehen, was für Filme es über ein Szenario gibt = Erfolg für ein Spiel, das haut total nicht hin
WIll mich nicht wirklich in eure Waffentechnik Diskussion einmischen, ABER:
Im Koreakrieg wurden die modernsten Waffen eingesetzt. Und viele davon wurden erst nach 1945 entwickelt/gebaut. Als Beispiel nehmen wir nur die Fluggeräte, wie die Mig-15 oder den amerikanischen F-86 Sabre.
Ist doch auch logisch. Nach einem Krieg werden immer neue Waffen entwickelt, weil man während des Krieges Defizite feststellt und wunderbare Möglichkeiten hat die aktuellen Waffen "live" zu testen und daraufhin zu verbessern.
EDIT:
Die modernen US Kampfhubschrauber (Nighstalker usw.) haben wir auch nur dem "Versagen" des "Huey" im Vietnamkrieg zu "verdanken".
EDIT2:
Wobei die Little Birds un vielleicht ein schlechtes Beispiel sind, da wurde auch schon in den 60igern die ersten modelle gebaut. Aber war ja auch nur EIN Beispiel.^^
Mein. Gott.
Hoffentlich sind bald die Ferien vorbei...
Ich bin Azubi und heute ist Carfreitag! :ugly:
WENN, dann waren die Unterschiede zwischen WWII und Koreakrieg nicht sonderlich Große
mal abgesehen wüsste ich jetzt auch nicht, warum sich wer für Vietnam außer ein paar Ex-Soldaten dafür interessieren wollen
Und wieso interessiert sich überhaupt wer für Gegenwart-Szenarien? Immerhin kann man die doch Live Erleben wenn man zur Army geht
Sorry, aber diese Herleitung warum du von dir auf andere Schließt, warum das keinen Interessiert ist einfach nur dämlich!
?
ich vergleiche die militärlager (und mash spielte zum großteil nur im lager) der sendung mit denen in bisherigen vietnam spielen und komme zu großer übereinstimmung
wie nun die kriegsführung selbst in den drei kriegen (ww2, korea, vietnam) war, spielt meines erachtens weniger die rolle, da dies eh nicht mit der darstellung in spielen einher geht...
vietnamkrieg ist "präsent" bzw populär durch zig filme (egal ob halbwegs gute wie platoon, deer hunter usw oder eher miese actionfilme wie stallone oder norris
filme)
genauso sind gegenwartsezanien durch entsprechende "actionfilme" mit den darin halt beliebten feindbildern "araber" und "russe"
mash ist zwar eine in den usa vielgesehene serie gewesen, aber behandelte a) weniger das kriegsgeschehen (zeigte weniger action) und b) hatte seinen höhepunkt vor mehr als einem vierteljahrhundert, d.h. ein großteil der heutigen zielgruppe für cod 7 (was ja auch wieder ein actiontitel ist) hat mit mash nicht viel am hut
btw ich weiß nicht wie bei dir das wetter ist, aber bei mir scheint gerade die sonne und ich hab nen feiertag, von daher sollte es keinen grund geben so gallig zu werden... ;-)