CoD Black Ops Cold War auf RTX 3080: Leistungsvergleich mit Raytracing und DLSS

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CoD Black Ops Cold War auf RTX 3080: Leistungsvergleich mit Raytracing und DLSS
Quelle: Screenshot Antonio Funes

In Call of Duty: Black OPs Cold War gibt es Raytracing-Effekte, für die Nvidias RTX-Grafikkarten prädestiniert sind. Wir haben uns anhand einer Nvidia GeForce RTX 3080 die Effekte näher angesehen und auch Performance-Tests durchgeführt. Gleiches gilt für die Nvidia-Technik DLSS, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Grafikkarte unterstützen und entlasten kann.


Seit Freitag, dem 13. November, heißt es bei Call of Duty wieder "Auf in den Kampf!" - diesen neuesten Call of Duty Ableger, Black OPs Cold War, haben wir auch bereits getestet. Gerade in der Singleplayer-Kampagne ist die Optik für viele Gamer besonders wichtig, aber auch die Performance ist ein Punkt. Und hier kommen zwei mögliche Elemente zur Geltung, auf die die RTX-Grafikkarten von Nvidia spezialisiert sind: Raytracing und DLSS. Vor allem um zu sehen, wie die Raytracing-Effekte die Grafik zu verändern, haben wir uns Call of Duty: Black OPs Cold War (jetzt kaufen 17,99 € ) genauer angesehen.

Um ohne größere Einschränkungen testen zu können, verwenden wir eine Nvidia GeForce RTX 3080 in der Founders Edition, die uns Nvidia zur Verfügung gestellt hat. Wir haben zu Raytracing einige Vergleichsscreenshots erstellt, aber auch die Performanceunterschiede mit aktiviertem und deaktiviertem Raytracing sowie DLSS gemessen. Zuerst erklären wir aber die beiden Technologien.

Raytracing

Raytracing ist keine Erfindung von Nvidia. Vielmehr handelt es sich dabei um eine sehr ursprüngliche Art, 3D-Grafik zu berechnen. Schon vor gut zwei Jahren hatten wir zu Raytracing ein Special veröffentlicht. Übersetzt bedeutet das Wort Raytracing so viel wie Strahlen-Rückverfolgung. Und das trifft der Kern auch sehr gut. Denn es werden beim Raytracing virtuelle Strahlen, die vom Benutzer beziehungsweise dessen "Kamera" starten, in die 3D-Szene hinein verfolgt.

Call of Duty Black OPs Cold War in Vietnam Quelle: Screenshot Antonio Funes Call of Duty Black OPs Cold War in Vietnam Dabei werden Materialen, Reflexionen, Lichtquellen und so weiter von den Gegenständen beachtet, auf die die Strahlen treffen - aber es werden auch Gegenstände und Lichtquellen beachtet, die aus Sicht der aktuellen Kamera gar nicht zu sehen sind und die Lichtverhältnisse, Farben und Schattenbildung beeinflussen. Die üblichen 3D-Engines beachten nur das, was von der Kamera aus zu sehen ist. Der Vorteil von Raytracing ist, dass das Ergebnis sehr realistisch ist, wenn man für das komplette 3D-Bild auf diese Berechnung setzt. Daher wird Raytracing seit vielen Jahren bei Hollywood-Filmen für die Grafikberechnung genutzt. Der Nachteil ist, dass es sehr viel Leistung frisst, was bei Filmen aber nicht schlimm ist. Denn die Bilder müssen ja nicht in Echtzeit beim Schauen des Filmes berechnet werden, sondern werden im Laufe der Produktion des Filmes Bild für Bild berechnet. Natürlich lassen sich inzwischen schon viel mehr Bilder pro Arbeitstag berechnen als beispielsweise noch zu Zeiten von "The Abyss" von James Cameron, in dem 1989 erstmals Raytracing auf einem für den Zuschauer faszinierend realistischen Niveau eingesetzt wurde. Damals wurde die Technik nur für wenige Filmminuten eingesetzt, da sie noch enorm teuer war, aber auch da die Berechnung noch so viel Zeit benötigte, dass man sich auf eine im Film nur wenige Minuten dauernde Sequenz beschränken musste.

In Spielen aber verlangt man mindestens 30 Bilder pro Sekunde in Echtzeit. Nvidia hat zu diesem Zweck seit Herbst 2018 die RTX-Grafikkartenserie auf dem Markt. Das RT steht stellvertretend für Raytracing. Diese Grafikkarten haben zusätzliche Rechenmodule, die speziell für auf der Raytracing-Idee basierende Grafikberechnungen zuständig sind. Um das komplette Bild in einem Spiel per Raytracing zu berechnen und dabei eine Grafik zu bieten, die mindestens das bietet, was man auch von normaler Spielegrafik gewohnt ist, wäre aber selbst Nvidias aktuelles Flaggschiff GeForce RTX 3090 zu schwach.

Seit Einführung der RTX-Technik gibt es aber in einigen Spielen Elemente, die per Raytracing umgesetzt werden, wie beispielsweise Schatten oder Reflexionen. Dies sind zwar auf den ersten Blick nur Kleinigkeiten, vor allem wenn man bedenkt, dass diese Dinge ja auch mit einer normalen Grafikengine umgesetzt werden können. Mit Raytracing können diese Elemente aber der Spielegrafik den letzten Kniff geben, um eine noch realistischere Atmosphäre zu kreieren und die Szene (im physikalischen Sinne) optisch korrekter darzustellen. Auch die neuen AMD-Grafikkarten könnten zwar diese Raytracing-Effekte berechnen. Da sie aber keine spezialisierten Bauteile haben, kostet dies deutlich mehr Leistung als mit einer RTX-Grafikkarte.

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  1. Seite 1 CoD Black OPs Cold War - RTX und DLSS: Einleitung und Raytracing
  2. Seite 2 CoD Black OPs Cold War - RTX und DLSS: Die RTX-Effekte im Spiel
  3. Seite 3 CoD Black OPs Cold War - RTX und DLSS: Die RTX-Effekte im Spiel
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mrvice Gelegenheitsspieler/in
        Tests sind ja schön und gut aber was is mit den 2070er und 2080 er karten?
      • Von mrvice Gelegenheitsspieler/in
        Tests sind ja schön und gut aber was is mit den 2070er und 2080 er karten?
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Basileukum
        Das ist aber ne gute Frage, ich hab da nur mal per Daumen die Leute addiert, welche RT auf guten Karten nutzen könnten, sprich ab 2070. Ob die das tun, das weiß ich nichtmal. Ich persönlich hab die 2060 super gekauft, weil das Custumdesign der Gaming X das beste war und verglichen mit der 5700XT, bei der von MSI der Biosswitch fehlte, weniger Strom zieht. Selbst bei Dampf hörst da eher wenig, war aber auch teurer als die meisten 2060s und die meisten 5700XT, bei weniger Leistung zur AMD Karte.
        Ich hatte vor fast genau einem Jahr eine KFA2 RXT 2060 Super gekauft, die kostete damals dank Aktionsrabatt von MediaMarkt 360€. Damals hätte die günstigste 5700 XT eher um die 400-420€ gekostet. Im Nachhinein nur doof: ich hab ne schöne Wasserkühlung, aber für mein KFA2-Modell gibt es keinen Kühler - für ein Modell, das bei der gleichen Aktion 10€ mehr gekostet hätte, würde es einen geben...
      • Von Basileukum Hobby-Spieler/in
        Zitat von Herbboy
        Aber Steam: bei was kam da 6-8% raus? Besitzen 6-8% der Steam-Nutzer eine RTX-Karte? Wurde bei Games mit RT-Features festgestellt, dass 6-8% es aktivieren?
        Das ist aber ne gute Frage, ich hab da nur mal per Daumen die Leute addiert, welche RT auf guten Karten nutzen könnten, sprich ab 2070. Ob die das tun, das weiß ich nichtmal. Ich persönlich hab die 2060 super gekauft, weil das Custumdesign der Gaming X das beste war und verglichen mit der 5700XT, bei der von MSI der Biosswitch fehlte, weniger Strom zieht. Selbst bei Dampf hörst da eher wenig, war aber auch teurer als die meisten 2060s und die meisten 5700XT, bei weniger Leistung zur AMD Karte.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Basileukum
        Sieht jetzt ein Stück besser aus, fällt aber auch nicht wirklich so groß auf. Mal ganz ehrlich.

        Vor allem wissen wir nicht, was es sich Nvidia kosten läßt einzelne Titel gezielt auf RT zu bürsten, und ob die Studios dann auch die RT Version etwas besser dastehen laßen (was jetzt schon öfters unangenehm sich als Verdacht aufgedrängt hat), um das zu vergelten.

        Vergleichen kann man das erst sinnvoll, wenn das den breiten Markt erreicht hat. Schauen wir mal was die Konsolengames dazu sagen, da können wir dann ja mit dem PC Versionen vergleichen. Märchenpreise von über 500 Euro allein für die Graka zahlen halt auch die wenigsten, damit ist das auch ein Hype für Minderheiten, der an den meisten derzeit vorbeigeht. Glaub laut Steam ist das so eine 6-8% Sache, um realistisch zu sein.
        Solange die Karte vom Preis auch auch unabhängig von RT gut ist, ist es ja nicht so wichtig, ob RT nun oft genutzt wird bzw. genutzt werden kann oder nicht. zB eine RTX 2060 Super war halt zeitweise etwas günstiger als die etwas stärkere AMD RX 5700 XT, so dass Preis-Leistung stimmten (hatte daher auch eine gekauft und nach langer AMD-Zeit mal wieder Nvidia genommen). Auch die RTX 3070 ist bis zu einem gewissen Preis in Sachen Preis-Leistung sehr gut, außer man meint, unbedingt mehr RAM zu brauchen. Die ist in WQHD halt ca 45-50% schneller als ene RX 5700 XT, und da letztere mindestens 370€ kostet, wäre ein Preis von bis zu 550€ völlig ok und bis 600€ auch noch vertretbar - vor allem wenn die rx 6800 nicht zu haben ist.

        Aber Steam: bei was kam da 6-8% raus? Besitzen 6-8% der Steam-Nutzer eine RTX-Karte? Wurde bei Games mit RT-Features festgestellt, dass 6-8% es aktivieren?
      • Von Basileukum Hobby-Spieler/in
        Sieht jetzt ein Stück besser aus, fällt aber auch nicht wirklich so groß auf. Mal ganz ehrlich.

        Vor allem wissen wir nicht, was es sich Nvidia kosten läßt einzelne Titel gezielt auf RT zu bürsten, und ob die Studios dann auch die RT Version etwas besser dastehen laßen (was jetzt schon öfters unangenehm sich als Verdacht aufgedrängt hat), um das zu vergelten.

        Vergleichen kann man das erst sinnvoll, wenn das den breiten Markt erreicht hat. Schauen wir mal was die Konsolengames dazu sagen, da können wir dann ja mit dem PC Versionen vergleichen. Märchenpreise von über 500 Euro allein für die Graka zahlen halt auch die wenigsten, damit ist das auch ein Hype für Minderheiten, der an den meisten derzeit vorbeigeht. Glaub laut Steam ist das so eine 6-8% Sache, um realistisch zu sein.
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