Jump & Run mit Disneyfigur Buzz Lightyear
Im Film ist Buzz ein Held, im Spiel ist er ein Kasper.
Seit Toy Story findet Buzz Lightyear, Weltraumchaot mit Mut, in Millionen Kinderherzen einen gemütlichen Platz; sein erstes PC-Spiel wird den Ruhm nicht mehren. Selten geriet eine Disney-Produktion ähnlich lieb-, lust- und leidenschaftslos. Aus der schick berechneten Figur auf der Leinwand ist ein Abziehbild geworden, das Geschichten zum Gähnen erlebt. Buzz tourt über sieben Planeten, eingeteilt in 14 Abschnitte, um den gemeinen Herrscher Zurg und dessen Handlanger zu züchtigen. Sie gucken ihm über die Schulter, lassen ihn per Tastatur springen, mit Pistolen schießen, auf Luftboards reiten und Ersatzwaffen aus einer 40-teiligen Kollektion aufsammeln. Dass die Steuerung gerne ihre eigenen Richtungsentscheidungen trifft, ist schon nervend. Dass man nur vorpreschen und blind in die Luft ballern muss, um durchzukommen, ist für Erwachsene wie Kinder beleidigend. Sogar die Grafik beschämt diesmal: Klumpige Gegner stolpern durch Kulissensuppe.

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