Brigade E5: New Jagged Union (Nachtest)
Kampfsystem
Bei Gesprächen und Aufträgen tauchen mehr Sektoren auf.
Bei einem Kampf stoppt das Spiel und es geht Rundenweise weiter. Jede ausgeführte Aktion nimmt dann eine bestimmte Zeitspanne in Anspruch. Dabei schätzen Sie ständig ab, wie Sie am besten vorgehen. Mit angeschlagener Waffen kommen Kämpfer nur langsam voran, zehren von der begrenzten Ausdauer und haben ein eingeschränktes Sichtfeld. Dafür brauchen sie weniger Zeit, einen gezielten Schuss abzugeben.
Der Ablauf pausiert bei bestimmten Ereignissen, beispielsweise wenn neue Gegner auftauchen, sodass Sie entsprechend reagieren können. Das funktioniert nach einer Eingewöhnungsphase gut. Praktisch sind die mehreren Quicksave-Speicherstände, die Sie garantiert häufig nutzen, denn ein unbedachter Befehl kann die Männer ins Verderben stürzen.
Bei so einer Gelegenheit fällt dann gern ein Patzer in der Wegfindung negativ auf. Bei kurzen Strecken sind unnötige Haken drin, die schon mal direkt vor den Lauf des Feindes führen. Wundern brauchen Sie sich auch nicht, falls ein Trupp Gegner plötzlich von der Bildfläche verschwinden. Dann hatte irgendeiner von ihnen eine Granate geworfen, die in den allermeisten Fällen daneben geht.
Volles Arsenal
Nach dem Kampf durchsuchen Sie die Feinde und verstauen alle brauchbaren Gegenstände im Wagen.
Waffen gibt es zuhauf. Rund 100 Ballermänner stehen zur Verfügung. Pistolen, Gewehre, Raketenwerfer, sogar Granatwerfer liegen in den Regalen. Dazu kommen Verbesserungsmöglichkeiten wie Zieloptik, Bajonette oder Laserzielvorrichtungen und diverse Munitionsvarianten. Ebenfalls praktisch sind Sprengfallen und Minen, mit denen Sie sich den Rücken freihalten.
Möglichkeiten gibt es also genug. Solange Sie allein unterwegs sind, wissen Sie Schalldämpfer und Tarnschminke zu schätzen, wodurch nicht jeder Gegner sofort Ihre Kämpfer entdeckt. Wie gut Sie momentan getarnt sind, verdeutlicht unten links eine Anzeige. Verlass ist darauf nicht. Da rennen dann schon mal fünf Patrouillen ungerührt vorbei, dafür entdeckt Sie ein Wachmann von einem 160 Meter entfernten Turm aus - und das bei dunkelster Nacht ohne Restlichtverstärker durch ein Gebüsch.
Zudem lassen sich manche Schussbahnen kaum nachvollziehen. Da wähnt sich ein Kämpfer hinter einem Fahrzeug in Deckung, trotzdem trifft ihn unversehens ein Schuss, obwohl optisch keine Schusslinie vorhanden scheint. Das ist nur zum Teil Schlamperei, teilweise ist das auch durch die Perspektive bedingt - ähnliche Probleme hatte schon Jagged Alliance.
