Test zu Blasphemous: Ein hartes, aber ebenso brillantes 2D-Abenteuer
Spielerische Herausforderung: Blasphemous stellt unser kämpferisches Geschick auf die Probe und treibt uns im positiven Sinne in den Wahnsinn. In unserem test zu dem fordernden 2D-Abenteuer sagen, wir, was den Titel auszeichnet und warum er mit zum Besten gehört, was der Indie-Markt in den letzten Monaten zu bieten hatte.
Man nehme eine schön gestaltete Pixel-Art-Welt, statte sie mit einer Prise an religiösen Gegenständen sowie zahlreichen Parkourelementen aus und mische eine Vielzahl gefährlicher Gegner darunter. Die Kombination mag zu Beginn gewöhnungsbedürftig und grotesk wirken, im Endeffekt ist es das, was Blasphemous (jetzt kaufen 24,99 € ) erreichen will. Wir haben den Titel gespielt, uns seinem Wahnsinn ausgesetzt und verraten im Test, was er zu bieten hat.
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Allerletzte Hoffnung für das verfluchte Land
Als namenloser Hauptcharakter erwachen wir in einer gigantischen Halle, gefüllt mit einer unüberschaubaren Menge toter NPCs. Gemütlich aufstehen bleibt uns jedoch verwehrt, denn ein nicht sehr freundlich gesinntes Monster möchte uns in Stücke reißen.
Besiegen wir es, betritt "der Büßer", wie unser Held genannt wird, zum ersten Mal die fast schon malerisch anmutende Pixel-Welt. Allerdings ist nicht alles so schön und friedlich, wie es zunächst den Anschein hat. Alle Bewohner sind von einem mysteriösen Fluch befallen, der "das Mirakel" heißt. Wir als Spieler werden also losgeschickt, um Herr über diese Katastrophe zu werden. Schon jetzt ist klar: Die Story nimmt uns nicht an die Hand. Es gibt im gesamten Spielverlauf nur wenige Zwischensequenzen und einen Großteil der Informationen bekommen wir von dem riesigen NPC mit dem Namen Deogracias.
Komplexes Leveldesign
Quelle: PC Games
An diesem Brunnen füllt ihr gegen einen Geldbetrag euer Leben auf. Dabei spawnen anders als an Altären die Gegner nicht neu.
Auf unserer Reise passieren wir eine ganze Reihe unterschiedlicher Gebiete. Schneelandschaften hoch in den Bergen, karge Einöden oder miefende Abflusskanäle sind da nur einige Beispiele. Diese werden auf der sehr informationsarmen Map durch unterschiedliche Farben dargestellt. Wer jetzt aber schon denkt, dass das 2D-Spieldesign nur linear funktionieren kann, liegt falsch. Viele Teilbereiche sind sehr weitläufig erkundbar und oft führen mehrere Wege ans Ziel. Freundlicherweise haben die Entwickler geschickt einige Checkpoints in die Welt gebaut, damit wir möglichst wenige Wege zurücklaufen müssen. Mit Hebeln können wir Aufzüge freischalten oder mit Leitern zwei vorher räumlich getrennte Teilgebiete miteinander verbinden. Gänzlich funktioniert das System jedoch nicht. Wie bereits angedeutet, liefert die Map keine Informationen über den Fundort wichtiger Questgegenstände, die wir so teilweise eine gefühlte Ewigkeit suchen müssen. Öde!
Der Wind, der Wind, das himmlische Kind
Quelle: PC Games
Fingerglied, Schulterblatt und Rückenwirbel: In einer Halle können die in den Gebieten gefundenen menschlichen Einzelteile aufbewahrt werden.
Strategisch platzierte Hindernisse, unwegsames Terrain und Wetterphänomene erschweren ebenfalls unsere Odyssee. Stachelfallen sollten wir besonders gründlich umgehen, denn eine Berührung ist mit dem sofortigen Tod des Hauptcharakters verbunden. Steile Bergwände erklimmen wir, indem wir unser Schwert in eine Holzwand rammen und uns athletisch nach oben hangeln. Dabei weist die Steuerung ab und zu einige Defizite auf, sodass das Erklimmen der Spitze ein kleines Erfolgserlebnis in einem auslöst. Ein aufkommender Schneesturm bläst jedoch die Glücksgefühle schnell wieder weg und holt uns, sofern wir nicht genügend Abstand zum Abgrund halten, schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Alles in allem keine revolutionären Spielelemente, sondern eher eine nette Abwechslung für zwischendurch, die mit ein wenig Übung auch keine wirklichen Herausforderungen mehr darstellen.
Mea Culpa steh mir bei!
Quelle: PC Games
Eine Handvoll Nebencharaktere beauftragen den Büßer auf seiner Reise mit kleineren Missionen.
Die weitaus größere Gefahr geht von den unzähligen Monstern und verfluchten Menschen aus, die durch die Welt streifen. Unser bester Freund im Kampf ist das Schwert Mea Culpa. Plumpes Knöpfedrücken und Draufhauen auf den Gegner ist allerdings selten der Schlüssel zum Erfolg. Wuchtigen Angriffen von Statuenträgern und Ministranten gilt es auszuweichen, während wir Hiebangriffe gut blocken und direkt einen Gegenschlag ausführen können. Einige Kontrahenten schalten sich sogar unfreiwillig gegenseitig aus oder hängen in der Umgebung fest. Bei allen Feinden gleichermaßen ist das schwierigste Element jedoch die Unvorhersehbarkeit.
Hat man das Angriffsmuster erst einmal kapiert, sinkt der Härtegrad enorm. Das führt dazu, dass wiederkehrende Gegner schnell langweilig werden und wir uns eine noch größere Diversität gewünscht hätten. Sollten wir doch einmal stark verletzt werden, sind Altäre unsere Rettung. Knien wir uns vor diese hin, füllen sich dadurch sowohl die Lebensleiste, als auch die mitgeführten "Galle-Flaschen" auf, durch die wir unterwegs einen Teil unserer Gesundheit wiederherstellen können. Natürlich würde es sich nicht um Blasphemous handeln, wenn es keinen Haken an der Sache gäbe: Das Auffüllen unserer Lebensenergie lässt alle bislang erlegten Feinde respawnen. Um gegen diese besser gewappnet zu sein, sollten wir unser Schwert mit Kristallen verbessern oder neue Angriffsmanöver mit unserer erspielten Währung freischalten.
David gegen Goliath
Glücklicherweise sind die Bosse alle eine große Herausforderung. Zwar haben sie ebenfalls ein begrenztes Arsenal an Angriffen, doch ist es so schwer, diesen und allem, was darum herum passiert, zu entkommen, dass es teilweise fast schon unfair ist. Die schmale Gratwanderung gelingt den Entwicklern nach unserer Ansicht durch den gesamten Spielverlauf aber sehr gut. Ärger und Freudenausbrüche liegen bei Blasphemous nur schwertschneidenbreit auseinander.
So hinterfragten wir des Öfteren unsere spielerischen Fähigkeiten, wenn wir auch im 20. Versuch an demselben Boss scheiterten und wieder einmal den "Deathscreen" vor Augen hatten. Das Gefühl der Erleichterung war dementsprechend umso größer, als wir endlich die weitaus stärkeren Gegner mit unserem Schwert bezwungen hatten. Deshalb wollten wir auch zu keinem Zeitpunkt während unseres 20-stündigen Tests aufgeben, das Spiel einfach in die Ecke legen und vergessen. Prima!

Aber weder hab ich irgendwas impliziert, noch dich als blöd hingestellt. :-S Allerdings bin ich geneigt, das jetzt zu tun, weil du dich hier als Diva und kleine Heulsuse outest. Es hat dich hier keiner persönlich angegriffen. Deine Reaktion, und vor allem die Art und Weise, auf meine Frage ist gerade in der Tat blödsinnig. Ich hab immerhin gar keinen Grund für das...was auch immer du mir unterstellst und ich in deinen Augen sein mag.
Also halte jetzt mal BITTE den Ball flach und denk mal zukünftig darüber nach, wie du reagierst, bevor du jemanden unrechtmäßig persönlich angehst.
PS: Kleiner Fun Fact für dich...wir sind hier in einem Forum. Krass, oder? Da wirst du damit leben müssen, Fragen gestellt zu bekommen. Wenn du damit nicht leben kannst, bist du hier falsch. Ich glaube, das hatten wir schon mal in einem anderen Thread festgestellt.
So blind kann man ein Spiel doch gar nicht kaufen?
Nach sechs Stunden hab ich aufgehört, weil es mir schlicht nicht genügend Spaß gemacht hat. Der mangelnde Spielspaß resultierte nicht aus dem knackigen Spielspaß, an herausfordernden Spielen habe ich meist Spaß. Die Grafik fand ich nicht so dolle, und das lag nicht an der retro-Optik an sich. Und der Sound ist kaum der Rede Wert, imo ist Musik richtiggehend schwach.
Sorry, aber oft schreibe ich in diesem Forum nun nicht. Wenn ich es denn mal tue, hab ich gefühlt jedesmal eine Antwort von Dir im Postfach - und weiß schon vorher, was kommt. Ich habe hier unter dem Test einfach meine subjektive Meinung zu dem Spiel geschrieben. Du hast eine andere? Schön! Schreib darüber, auf dass jemand, der noch über einen Kauf überlegt, input bekommt. Was Du aber jedesmal machst ist den Bogen weg von der Meinung hin zur Person zu schreiben: Du implizierst, ich wäre ja mit falschen Erwartungen an das Spiel herangegangen ("ernsthaft"? aka "wie blöd bist Du denn"?) und fühlst Dich bemüßigt, mir gleich noch eine Erklärung über Genreunterschiede hinterher schieben zu müssen, als wären mir die a) nicht selber bewusst, und als würden die b) meine Meinung dazu invalid machen. Beides ist nicht der Fall. Ich habe hier nicht vor, mit Dir rumzustreiten, an anderen Stellen les ich Dein Input in den Kommentarspalten recht gern. Aber es geht mir auf den Wecker, mich jedesmal wie einen dummen Schuljungen von Dir vorführen lassen zu müssen, nur weil...ja...warum eigentlich? Ich hoffe, das war verständlich und wünsche einen schönen Sonntag.
Wieso Du ein dermaßen großes Bedürfnis zu haben scheinst, mich ständig falsch verstehen zu wollen, um Dich präsentieren zu können ist mir schleierhaft. Mangelt es Dir irgendwie an Bestätigung? Falls dem so ist: Cooler Typ, wow, spitze!
Wenn nicht: Ich habe nicht ernsthaft (auch nicht unernsthaft) erwartet, ein Bloodborne oder Sekiro zu finden, nein. Das hab ich auch nicht behauptet. Der Punkt ist aber, dass die From-Software-Titel oft erwähnt wurden, wenn über Blasphemous berichtet wurde. Die Gründe dürften Dir aufgefallen sein, wo Du ja (hab ich das erwähnt?!) ein enorm gescheites Kerlchen bist. Und obwohl also alle drei Titel ihre Gemeinsamkeiten haben, und ich Bloodborne und Sekiro mochte, mochte ich Blasphemous nicht. Und wenn es für Dich keinen Sinn macht, die drei Titel in einem Kommentar zusammen zu erwähnen - ist mir das ehrlich gesagt wurst. Im Zweifelsfall gilt natürlich wie immer: Deine Meinung stimmt, und ist genau genommen keine Meinung, sondern Wahrheit. Gern geschehen :)
Sowohl Golani79, als auch ich haben lediglich unsere Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, warum du ein Spiel blind gekauft hast und enttäuscht bist.
Wieso Du ein dermaßen großes Bedürfnis zu haben scheinst, mich ständig falsch verstehen zu wollen, um Dich präsentieren zu können ist mir schleierhaft. Mangelt es Dir irgendwie an Bestätigung? Falls dem so ist: Cooler Typ, wow, spitze!
Wenn nicht: Ich habe nicht ernsthaft (auch nicht unernsthaft) erwartet, ein Bloodborne oder Sekiro zu finden, nein. Das hab ich auch nicht behauptet. Der Punkt ist aber, dass die From-Software-Titel oft erwähnt wurden, wenn über Blasphemous berichtet wurde. Die Gründe dürften Dir aufgefallen sein, wo Du ja (hab ich das erwähnt?!) ein enorm gescheites Kerlchen bist. Und obwohl also alle drei Titel ihre Gemeinsamkeiten haben, und ich Bloodborne und Sekiro mochte, mochte ich Blasphemous nicht. Und wenn es für Dich keinen Sinn macht, die drei Titel in einem Kommentar zusammen zu erwähnen - ist mir das ehrlich gesagt wurst. Im Zweifelsfall gilt natürlich wie immer: Deine Meinung stimmt, und ist genau genommen keine Meinung, sondern Wahrheit. Gern geschehen :)
So blind kann man ein Spiel doch gar nicht kaufen?
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