BioShock Infinite Burial at Sea - Episode 2: Lösung zum 1998-Modus - Tipps zum DLC
Bioshock InfiniteTipps zum 1998-Modus des BioShock Infinite DLCs Burial at Sea - Episode 2: In unserem Guide zum finalen Kapitel des BioShock-Universums aus dem Hause Irrational Game werfen wir einen genauen Blick auf den neuen 1998-Modus. Außerdem geben wir euch allgemeine Hilfestellungen zur Stealth-orientierten Spielmechanik. In einem Update unser Bioshock Infinite Tipps liefern wir die Fundorte der diversen Audio-Tagebücher nach.
Im Februar 2020 ist Bioshock The Collection Teil des PS Plus-Angebotes. Der DLC BioShock Infinite (jetzt kaufen 42,40 € / 26,99 € ) Burial at Sea - Episode 2 (dt. Titel: Seebestattung) führt euch dabei abermals in die faszinierenden Unterwasser-Metropole Rapture. Grund genug, unsere Tipps zum Bioshock Infinite-DLC zu updaten und den Besuch in Rapture so lang wie möglich auszukosten. Wir wollen euch dabei helfen, in dem wir den 1998-Modus und die Stealth-Elemente von Bioshock Infinite DLC thematisieren, schließlich bieten sie zusammen das intensivste Spielerlebnis.
Falls ihr Anregungen an uns habt, Kritik, Verbesserungsvorschläge oder eigene Tipps, nutzt doch bitte die Kommentarfunktion und teilt euch mit. Wer sich indes näher mit BioShock Infinite beschäftigen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, einen Blick auf unsere Bioshock Infinite zu werfen. Aber nun genug der Worte (zumindest der einleitenden Sorte) und viel Spaß beim Ausprobieren unserer Tipps - hoffentlich auch beim Lesen. Tipp: Unsere Bioshock Infinite Komplettlösung zum Hauptspiel.
Das schwache Geschlecht
Erstmals in der Geschichte des BioShock-Franchises erlebt ihr in Burial at Sea - Episode 2 das Geschehen aus der Sicht der holden Weiblichkeit in Form von Elizabeth, die ihr vermutlich schon aus dem Hauptspiel Infinite kennt. Unsere zierliche Protagonistin reagiert auf Blei erwartungsgemäß reichlich allergisch, weswegen sich der abschließende Story-DLC grundsätzlich etwas fordernder spielt, als wir es von den Abenteuern mit Booker DeWitt gewohnt sind. Erfahrenen Spielern legen wir dennoch nahe, direkt in einem der höheren Schwierigkeitsgrade zu starten, anderenfalls verkommt der zweite Teil der Seebestattung erneut zu einem spielerisch konventionellen Ego-Shooter. Und dabei hat sich Entwickler Irrational Games doch allerhand Mühe gegeben, das Gameplay mit Stealth-Elementen aufzupeppen.
Quelle: PC Games
BioShock Infinite Burial at Sea - Episode 2: Elizabeth ist nicht besonders widerstandsfähig. Angriffe aus dem Hinterhalt sind einer offenen Konfrontation darum vorzuziehen.
Schleich dich!
Wo wir auch schon direkt beim Hauptthema des Artikels angekommen sind: Als Reminiszenz an das altehrwürdige Thief hat das Team rund um Ken Levine den sogenannten 1998-Modus (In diesem Jahr wurde das erste Thief, bei uns unter dem Namen Dark Project: Der Meisterdieb bekannt, veröffentlicht) in das Spiel eingebaut, wodurch die implementierten Stealth-Mechaniken besonders hervorgehoben werden. Im Folgenden verschaffen wir euch einen Überblick, über die wichtigsten dieser Gameplay-Elemente und geben euch Tipps, die explizit dazu gedacht sind, euch das Vorankommen im 1998-Modus zu erleichtern.
Planung ist die halbe Miete
Wie in jedem gepflegten Schleich-Abenteuer ist eure Planung das A und O - mögliche Routen festlegen, Gegnerbewegungen beobachten und eine Taktik für möglichen Feindkontakt zurechtlegen. In allen dieser drei Lebenslagen hat sich das Spanner-Plasmid (Ja, das heißt in der
Quelle: PC Games
BioShock Infinite Burial at Sea - Episode 2: Mit dem Spanner-Plasmid könnt ihr Gegnerbewegungen im Auge behalten - selbst durch Wände hindurch!
deutschen Übersetzung wirklich so!), bewährt. Dieser Spiel gewordene Traum eines jeden Voyeurs visualisiert ebenso Gegner wie wichtige Gegenstände (z.B. Lüftungsschächte) durch Wände hindurch, solange ihr auf der Stelle verweilt. Durch das Gedrückthalten eurer Plasmid-Taste werdet ihr darüber hinaus unsichtbar - selbst in Bewegung. Allerdings verbraucht dies reichlich EVE. Übrigens habt ihr eben richtig gelesen, nun gibt es auch in Rapture bekriechbare Lüftungsschächte, dank denen ihr dem ein oder anderen Konflikt ausweichen könnt. Zusätzlich locken diese beengten Schleichrouten unter anderem mit Geld, Munition oder Erste Hilfe-Kästen.
Setzt ihr hingegen lieber auf konventionelle Pfade, müsst ihr beachten, dass eure Geräuschentwicklung häufig darüber entscheidet, ob ihr Aufmerksamkeit erregt oder nicht. Parkett, Teppich oder Scherben - die Bodenbeschaffenheit ist ein wichtiger Faktor, dem ihr euer Bewegungsverhalten anpassen solltet, schließlich kann die KI zuweilen fast unmenschlich hellhörig sein. An anderen Stellen bekommen es eure Widersacher nicht einmal mit, wenn ihr direkt neben ihnen steht.
Wo wir gerade von den KI-Gegner sprechen: Sie reagieren in mehreren Aufmerksamkeitsstufen auf euch. Legen sie ihr Standardverhalten an den Tag, haben sie noch keine Notiz von euch genommen, streifen beispielsweise umher oder sind mit anderen Dingen beschäftigt. Auf der gelben Stufe sind sie auf etwas aufmerksam geworden und suchen danach. Haben sie die rote Stufe erreicht, wurdet ihr entdeckt. Nun solltet ihr euer Heil entweder in der Flucht beziehungsweise der Unsichtbarkeit mithilfe des Spanner-Plasmids suchen, oder ihr lasst es auf eine Konfrontation ankommen. Überwältige Widersacher lassen sich jedoch nicht verstecken, die Körper verschwinden nach einiger Zeit einfach.
Schlösserknacken für Anfänger
Aus Infinite ist uns Elizabeth noch als smarte Schlossknackerin in Erinnerung, die uns oftmals ausgeholfen hat. Nun müssen wir in einem
Quelle: PC Games
BioShock Infinite Burial at Sea - Episode 2: Gebt acht darauf, nicht den roten Stift zu erwischen.
Minispiel selbst Hand anlegen, wenn uns eine verschlossene Tür den Weg versperrt. In einem schicken Querschnitt sehen wir das Innenleben des Schlosses, der Dietrich tastet die Stifte automatisch ab, ihr müsst lediglich im "richtigen" Moment die entsprechende Taste drücken. Hierbei gilt zu beachten:
- ein neutral gefärbter Stift öffnet das Schloss.
- ein rotfarbener wiederum öffnet nicht nur das Schloss, sondern löst einen Alarm aus.
- ein in blau gehaltener öffnet indessen das Schloss, zusätzlich erhaltet ihr aus dem Alarmmechanismus einen sogenannten Krachmacher (Bolzen, der Gegner mit lauten Geräuschen an die Richtung lockt, in die er abgefeuert wurde).
Außerdem könnt ihr auf diese Weise einige der stationären Geschütze deaktivieren, die immer wieder nach Eindringlingen Ausschau halten. Der Schwierigkeitsgrad dieses Minispiels ist übrigens variabel und an der Anzahl der benötigen Dietriche ablesbar - je mehr gebraucht werden, desto schneller tastet der Dietrich die Stifte ab.
Leben und leben lassen
Das Hauptaugenmerk des 1998-Modus liegt auf einer Spielweise, die nicht-tödliche Vorgehensweisen beinhaltet. Folglich dürft ihr während eures Durchgangs niemanden töten. Glücklicherweise bietet euch Burial at Sea - Episode 2 einige Möglichkeiten:
Die Armbrust
Eure Armbrust verfügt über gleich mehrere Munitionstypen, durch deren Nutzung ihr Feindkontakte unblutig übersteht. Zum einen wären da die Betäubungsbolzen, mit denen ihr einzelnen Widersacher ins Land der Träume schickt. Deren Steigerung findet ihr in den Gasbolzen, die Flächenschaden verursachen und somit mehrere Gegner ohnmächtig werden lassen. Die an anderer Stelle erwähnten Krachmacher eignen sich ausgezeichnet dazu, es erst gar nicht zu einem Kampf kommen zu lassen, indem ihr die Gegner schlicht ablenkt.
Der Sky-Hook
Jemand hat euch noch nicht entdeckt? Und ist er nur eine Armlänge von euch entfernt? Wenn ihr diese beiden Fragen mit "Ja!" beantwortet, ist der Nahkampfangriff mit dem Skyhook eine praktikable Option. Befindet ihr euch hingegen schon in einem Kampf, wird diese Attacke euer Gegenüber vermutlich nur ins Taumeln, allerhöchstens kurz zu Boden bringen, immerhin hättet ihr dann Zeit zur Flucht.
Das Beherrschungs-Plasmid
Für das Beherrschungs-Plasmid gibt es ein äußert nützliches Upgrade, das auf den ziemlich eindeutigen Namen K.O.-Upgrade hört. Es lässt Gegner zu Boden gehen, sobald die Wirkung des Plasmids abklingt.
