Biomutant in der gamescom-Vorschau: Verrückt, chaotisch und verdammt witzig - ein Messe-Highlight!
Im Rahmen der gamescom 2018 in Köln trafen wir uns bei THQ Nordic mit Entwicklern des Studios Experiment 101, die uns dort neue Einblicke in ihr Action-RPG gewährten. Was wir genau zu sehen bekamen, und warum der Titel für PC, PS4 und Xbox One eines unserer Highlights der Messe war, erfahrt ihr in dieser Vorschau.
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Während die meisten Spiele die Postapokalypse optisch recht trist und öde darstellen und zumeist einen verzweifelten Kampf ums Überleben erzählen, geht das Action-RPG aus dem hohen Norden einen anderen Weg. In Biomutant (jetzt kaufen 79,95 € / 35,99 € ) spielt ihr keinen der letzten aufrechten Menschen, sondern ein nicht näher definiertes Wesen, das ein wenig an einen Waschbären erinnert. Allerdings könnt ihr euren Helden nach eigenem Gusto gestalten. So wählt ihr nicht nur Farbe und Musterung des Fells, der Protagonist passt sich auch optisch seiner Ausrichtung in den fünf Punkten Agilität, Vitalität, Stärke, Intelligenz und Charisma an. Legt ihr beispielsweise Wert auf einen besonders schlauen Charakter, bekommt dieser einen großen Eierkopf. Möchtet ihr hingegen einen kräftigen Helden haben, ist dieser besonders muskulös.
Biomutant in der Vorschau: Spiel wie du willst
Auch ansonsten legt das gerade mal 17-köpfige Team von Experiment 101 Wert auf ein möglichst individuelles Erlebnis. Die Gebiete eurer Welt werden nämlich bei Spielstart zufällig generiert. So kann es durchaus sein, dass euer Kumpel in einem Areal eine Wüste vorfindet, während ihr durch einen Dschungel streift oder in einer Eiswelt zittert. Teilweise müsst ihr dann auch besondere Ausrüstung finden, um zu überleben. In einem verstrahlten Gebiet solltet ihr beispielsweise einen Schutzanzug finden oder gar einen kleinen Mech aus Schrott zusammenbauen. Die Spielwelt ist mit einer Größe von acht mal acht Kilometern zwar relativ überschaubar, sieht aber toll aus und bietet mit ihren verschiedenen Landschaften sowie Klimazonen wohl genug Abwechslung. Gerade auch, da viele Wege ein wenig verwinkelt sind oder man nur mit bestimmten Items oder Mutationen weiterkommt, die man später findet.
Quelle: THQ Nordic
Biomutant in der Gamescom-Vorschau (5)
Zudem dürft ihr die Story vollkommen frei angehen. Nach der großen, nicht näher benannten Apokalypse steht der sogenannte Weltenbaum im Zentrum der Spielwelt und sorgt mit seinen fünf Wurzeln dafür, dass der Planet überhaupt noch bewohnbar ist. Allerdings nagt in jedem der insgesamt fünf Spielgebiete ein fieses Monster an einer Wurzel und sorgt so dafür, dass der lebensspendende Baum langsam stirbt. Seid ihr typisch heldenhaft, brecht ihr natürlich auf, um die Monster zu besiegen. Denkt ihr euch hingegen "Der olle Kackbaum steht mir eh in der Sonne!", dann lasst ihr die Kreaturen einfach die Wurzeln knuspern und wartet ab, was passiert oder helft ihnen vielleicht sogar bei der Zerstörung. Genauso verhält es sich mit den verschiedenen Völkern und Gruppierungen in der Spielwelt. Ihr könnt sie bekämpfen, euch mit ihnen verbünden oder sie einfach fröhlich vor sich hin mutieren lassen. Je nach Spielweise erhaltet ihr verschiedene Quests von Auftraggebern, denen ihr helfen könnt, wenn ihr denn wollt. Rollenspieltypisch steigt ihr durch abgeschlossene Quests natürlich im Level auf und erhaltet vermutlich auch neue Mutationen.
Biomutant in der Vorschau: Kampfspaß und Humor
Als wäre der Aufbau des Spiels nicht schon interessant genug, verzückte uns Biomutant in der Präsentation auch noch mit seinem Kampfsystem und seinem herrlich bescheuerten Humor. Die Kämpfe sind laut Experiment 101 stark inspiret von Devil May Cry, den Batman: Arkham-Games sowie Ratchet & Clank. Das hört sich vielleicht etwas verwirrend an, funktioniert aber erstaunlich gut. Unser Held kämpft wie Dante in DMC mit einer Nah- und einer Fernkampfwaffe und füllt stetig das Kombo-Meter. Ist dieses voll, könnt ihr eine Super-Wushu-Spezialattacke euren Gegnern entgegenschleudern. Was das genau für ein Angriff ist, hängt dabei von eurer gewählten Waffe ab. Mit einem Eisenhandschuh springt ihr beispielsweise im Super-Wushu-Modus von Gegner zu Gegner und haut diese unangespitzt in den Boden. Eure Schießeisen, Spezialattacken und Mutationen sind allesamt so wunderbar überdreht, das man auch schnell den Bezug zu Ratchet & Clank erkennt. Im Nahkampf kloppt ihr euch durch die Gegner und achtet auf ein Symbol über dem Kopf eures Protagonisten. Sollte dieses aufleuchten, drückt ihr, ganz wie in den Arkham-Games, schnell auf die Kontertaste und schlagt den angreifenden Gegner um. Das alles zusammen sah so spaßig aus, dass wir dem vorspielenden Entwickler am liebsten den Controller aus der Hand gerissen hätten.
Quelle: THQ Nordic
Biomutant in der Gamescom-Vorschau (4)
Vermutlich hätten wir ihn aber kurze Zeit später vor Lachen aus der Hand fallen lassen, denn Biomutant hat einen wunderbar derben Humor. Zum Beispiel wird das Geschehen immer wieder süffisant von einem Erzähler mit sehr trockenem Witz kommentiert. Unser Highlight war diesbezüglich jedoch der Bosskampf gegen einen der Wurzelfresser. Unser Wesen stellt sich hier in einem kleinen Kampfroboter einer Gorilla-ähnlichen Kreatur mit riesigem Maul entgegen. Der Kampf geht spektakulär über mehrere Phasen und schlussendlich verliert unser Protagonist seine Rüstung und wird verschluckt. Um den Gorilla-Klops zu besiegen, müssen wir schnell aus dem Magen klettern und auf das Monster-Gorilla-Herz eindreschen. Gelingt dies, stirbt die Kreatur und der Weltenbaum erholt sich. Schafft man es jedoch nicht, wird man von dem Gorilla in hohem Bogen ausgefurzt, unser Held liegt bewegungsunfähig auf dem Boden und der fiese Mutant lässt sich einfach mit seinem enormen Hinterteil auf uns fallen. Tod durch Affenarsch - besser geht's nicht!

Ich z.B. fand das veräppeln der Sprache, z.B. in Starcraft 2, von den menschlichen Arbeitern recht lustig und aufheiternd in dem Konzept. Von daher, gerne mehr davon.
Aber hat sich in der Tat erledigt. Ich hab gesehen, daß BioMutant eine DE Sprachausgabe beinhalten wird (steht sogar so bei Steam). Also paßt dann somit für mich perfekt.
Ich habe so einige Spiele mal verglichen und für mich ist englisch (nicht wegen der Sprache, sondern dem gesprochenem) dermaßen langweilig, monoton und oft auch nicht einmal kraftvoll. Das schreckt dann sogar noch
um so mehr ab. Außerdem, als nicht "native speaker" einer Sprache ist es halt unpraktisch sich auf ggf. Untertitel konzentrieren zu müßen, geschweige denn alles zu verstehen (und man sich eben nicht mehr vernünftig
auf das Spielegeschehen konzentrieren kann, vor allem, wenn Texte gesprochen werden, während man gerade im Spiel zu tun hat oder es hektisch zugeht). Das ist halt echt Mist.
Ich habe so einige Spiele mal verglichen und für mich ist englisch (nicht wegen der Sprache, sondern dem gesprochenem) dermaßen langweilig, monoton und oft auch nicht einmal kraftvoll. Das schreckt dann sogar noch
um so mehr ab.
auf das Spielegeschehen konzentrieren kann, vor allem, wenn Texte gesprochen werden, während man gerade im Spiel zu tun hat oder es hektisch zugeht). Das ist halt echt Mist.
Konzentrieren muss ich mich da bei englischen Sprechern nicht, mit ein paar ganz wenigen Ausnahmen die halt entweder die Zähne nicht auseinanderbekommen oder Pseudo-Englisch sprechen - dafür wird man dann aber auch darin und im Slang der dazugehört fitter was auch wieder nett ist ;)
Generell ist es eine halbe zumutung zu sehen wie Sachen aus dem offenbar exotischen Englischen übersetzt werden, sei es auf PCGames (sorry), im Stern oder sonstwo. Wäre das Ganze walisisch, geschenkt, wer spricht das schon noch. Aber wenn ich in Star Wars: The Old Republic den HÄNDLER Gattan töten soll, der dummerweise überhaupt kein Händler sonderin ein HANDLER, also ein Mensch der Tiere im Zaum hält ist... dann wird mir da spontan übel, insbesondere bei dem Budget von SW:TOR. Und komm mir keiner mit der übelsten Übersetzungsmarotte, der Lokalisation von Ortsnamen... ich schwör wenn ich noch einmal "Knurr'kha" in ESO statt "Rawl'kha" lesen muss, kotz ich im Quadrat (ich spiels auf Englisch aber leider bekam ich das jüngst im Chat mit). Das ist wie Jon Schnee und Königsmund. Eine Unsitte, ich nenn Düsseldorf im Englischen schließlich auch nicht "Düsselvillage" oder werd kreativ und nenns "Snobbington Upon Düssel".
Also wenn man denn schon das Deutsche behüten mag, sollte man es dann nicht vielleicht auch zumindest genug ehren als dass man es richtig verwendet? ;) Sor-- eh ich meine entschuldige bitte, das war jetzt einfach zu verlockend.
Mir persönlich ist das Thema eh wurscht, ich hab seit ich weiß nicht wievielen Jahren keinen Titel mehr auf Deutsch gespielt und auch Filme bevorzuge ich klar auf Englisch und dass ein Titel das unterstützt ist dann halt doch recht wahrscheinlich. Ich freu mich natürlich für Menschen die da nicht so fit sind wenn sie Spiele auch lokalisiert genießen können aber die meisten Lokalisierungen sind im Vergleich zum Original leider ziemlich bescheiden (ja, sogar in Titeln wie The Witcher 3 wo sie immerhin ganz gut ist, dem Vergleich hinkt sie dennoch hinterher).
Ich habe so einige Spiele mal verglichen und für mich ist englisch (nicht wegen der Sprache, sondern dem gesprochenem) dermaßen langweilig, monoton und oft auch nicht einmal kraftvoll. Das schreckt dann sogar noch
um so mehr ab. Außerdem, als nicht "native speaker" einer Sprache ist es halt unpraktisch sich auf ggf. Untertitel konzentrieren zu müßen, geschweige denn alles zu verstehen (und man sich eben nicht mehr vernünftig
auf das Spielegeschehen konzentrieren kann, vor allem, wenn Texte gesprochen werden, während man gerade im Spiel zu tun hat oder es hektisch zugeht). Das ist halt echt Mist.
Sorry, aber das damit einhergeht, daß damit Sprachen unterminiert werden, kann ich einfach nicht unterstützen.
Und gerade englisch entstammt den Friesen, Angeln und Sachsen. Nebst Einflüßen des französischem und nordischen, daher finde ich es in der Tat wichtig,
eben auch jene Sprachen mit einzubinden
Also wenn man denn schon das Deutsche behüten mag, sollte man es dann nicht vielleicht auch zumindest genug ehren als dass man es richtig verwendet? ;) Sor-- eh ich meine entschuldige bitte, das war jetzt einfach zu verlockend.
Mir persönlich ist das Thema eh wurscht, ich hab seit ich weiß nicht wievielen Jahren keinen Titel mehr auf Deutsch gespielt und auch Filme bevorzuge ich klar auf Englisch und dass ein Titel das unterstützt ist dann halt doch recht wahrscheinlich. Ich freu mich natürlich für Menschen die da nicht so fit sind wenn sie Spiele auch lokalisiert genießen können aber die meisten Lokalisierungen sind im Vergleich zum Original leider ziemlich bescheiden (ja, sogar in Titeln wie The Witcher 3 wo sie immerhin ganz gut ist, dem Vergleich hinkt sie dennoch hinterher).