Battlefield 6 im Multiplayer-Test: Durchbruch, Rush und Schwachpunkte auf den Karten
Auf dieser Seite schauen wir uns die Frontlinien-Modi Rush und Durchbruch, sowie die Maps an. Da bestehen nämlich noch die größten Balancing-Schwächen.
Wer nicht nur von Flaggenpunkt A nach B, nach C und wieder zurücklaufen will, für den sind die Frontlinienmodi Rush und Durchbruch da. Hier geht es darum, bestimmte Ziele auf der Karte einzunehmen und den Feind so immer weiter zurückzudrängen. Es gibt also eine klare Richtung, aus der die Gegner kommen und wo man selbst hin will. Der Clou ist, dass das Angreiferteam begrenzte Tickets hat, das Verteidigerteam aber unbegrenzt nachrücken kann.
Karten, Zerstörung und Balancing: So spielt sich Battlefield 6
Hier entstehen dann die wirklich hitzigen Gefechte, wenn das Angreiferteam jede Lücke austestet und im besten Fall einen (namensgebenden) Durchbruch schafft. Hier besteht aber auch das größte Potenzial dafür, dass es Probleme im Balancing gibt. Leider haben wir in Battlefield 6 auch das ein oder andere davon gefunden.
Quelle: pcgames.de
Die Panzer fühlen sich endlich wieder an wie schweres Gerät.
Das bringt uns auch gleichzeitig zu den Karten. Neun Stück stecken zum Release drin und die sind für sich genommen auch sehr abwechslungsreich. Von den engen Straßen in New York und Kairo über Neubaugebiete mit Hochhäusern zum Snipern bis zu abgelegenen Bergregionen habt ihr viele Möglichkeiten, euch mit den Klassen auszutoben.
Alle Karten bieten viele Möglichkeiten, um eure Gegner auszumanövrieren - oder die euch. Ebenfalls schön ist die Rückkehr der Zerstörung. In ländlichen Regionen mit kleinen Häusern dürft ihr alles zerbröseln. An größeren Gebäuden geht aber meist nur die Fassade oder noch ein paar Stockwerke innen kaputt. Das erfüllt seinen Zweck, da man Gegnernester so ausräuchern kann, und es sieht auch spektakulär aus, wenn da so eine Fassade über einem zerbröselt.
Ein wenig mehr Gas hätten die Battlefield Studios aber trotzdem noch geben können. Uns ist bewusst, dass gewisse Map-Layouts zwingend eingehalten werden müssen, sonst wird es frustig. Sieht man mal von der inneren Demolierung der Gebäude ab, kommt die Zerstörung damit aber nur ein kleines Stück über das hinaus, was Battlefield 3 & 4 vor über zehn Jahren schon gemacht haben. Das ist aber eher Meckern auf hohem Niveau.
Quelle: PC Games
Es geht wieder einiges kaputt, denn die zerstörbare Umgebung ist endlich wieder da.
So richtig groß werden die Launch-Karten übrigens auch nicht. Mirak Valley und das Remake von Operation Firestorm sind mit die größten Karten. Auf denen in einem Jet mal länger als ein paar Sekunden geradeauszufliegen, ist nie wirklich möglich. Das ist schade, denn wenigstens eine Karte der Marke Golmud Bahn, Dragon Valley oder Panzersturm hätte hier noch mehr Abwechslung reinbringen können.
Abwechslung innerhalb der Map sucht man ebenfalls eher vergeblich. Klar, gibt es auf Mirak Valley etwa unterschiedliche Zonen, wie ein Dorf oder die zwei Bauruinen. Wirklich in Erinnerung bleibende Unterschiede gibt es allerdings nirgends. Das merkt man dann vor allem in Rush oder Durchbruch. Während man im Rush-Modus auf Damavand Peak in Battlefield 3 erst eine Basis auf einem Berg erobert, sich dann besagten Berg mit dem Fallschirm runterstürzt und sich anschließend durch einen Tunnel kämpft, fehlen solche Momente in Battlefield 6 einfach.
Gelernt aus der Beta
Mit dem Fazit der Beta wurden aber einige Karten und Modi angepasst. So bekommt das Angreiferteam im Durchbruchsmodus auf Liberation Peak jetzt zwei Panzer und nicht nur einen. Damit erleichtert man den Sturm deutlich und unserer Meinung nach schon fast zu sehr. Mit zwei geübten Panzerfahrern und ein paar Pionieren zum Reparieren säbelt man jetzt recht deutlich durch die ersten Stufen dieser Karte.
Quelle: PC Games
Liberation Peak wurde angepasst nach der Beta. Die Angreifer haben im Durchbruchsmodus jetzt zwei Panzer.
Außerdem hat man das Map-Layout etwas optimiert. So werden die Klippen am Rand der Karte deutlicher beschnitten, damit man sich da nicht mehr gemütlich hinlegen kann. Auf Siege of Cairo haben die Entwickler dafür die Glitches gefixt, mit denen manche Spieler während der Beta auf die Dächer gelangt sind.
Gerade die neuen Karten sind aber leider doch noch stellenweise problembehaftet. New Sobek City ist etwa ein Fest im Eroberungsmodus mit seinen großen und kleinen Hochhäusern und dem rauen Gelände dazwischen. Im Durchbruchsmodus war bei uns aber meist nach der zweiten oder dritten Stufe Schluss, da sich die Verteidiger so gut verschanzen konnten und die Angreifer wenig Deckung hatten. Hier könnten die Entwickler noch ein wenig nachhelfen. An anderer Stelle besteht aber noch etwas mehr Handlungsbedarf. Wo die Probleme liegen und wie die Battlefield Studios dort sehr schnell Abhilfe schaffen könnten, lest ihr auf der kommenden Seite.

Denn ich lese hier schon einige Kritik an dem Game im Forum.
Dass man ein Game so nachbessern muss, für welches man 100.- zahlt zum "Release", ist schon eine Frechheit in meinen Augen.
- Zb die Tanksteuerung ist noch sehr holprig und hat diverse Bugs (zitterndes Zielkreuz bei diversen Untergruenden etc...)
- Oder das Flugzeuge noch nichts zum freischalten haben :D tja da fehlte wohl die Zeit.
- Das man es immer noch nicht schafft ein Scoreboard zu bauen das alle 32 Spieler auf einer Seite darzustellen.
Man fragt sich beim UI Design echt ob die inkompetent sind oder es aus boshafter Absicht so gestaltet haben. :D
Davon abgesehen ist das komplette Menu ein absolutes Desaster. Selbst fuer Konsoleros ist es eine absolute Zumutung.
- Der Serverbrowser ist mit seinen bescheidenen Sortierfunktionen auch eher auf der unbrauchbaren Seite.
- Man kann noch immer nur mit max 4 Leuten einen Server joinen wie bei 2042.
Das ganze Serverkonzept tut alles um ein soziales Miteinander und das bilden von Communitys zu unterbinden.
Der Grund ist klar, es geht um Einsparmassnahmen gegenueber festen Servern.
Kapitalistisch betrachtet ist es auch nicht foerderlich wenn die Leute das Game auf Ihren Stammservern so lange zocken wie zb BF3/4 (bring thalt kein Geld mehr ein)
Auch das man sich im laufe der Jahre von privaten Gameservern verabschiedete hat dieses "Problem" weiter gefoerdert, aber ich schweife ab.
- und vieles mehr ...
Und als Randnotiz:
Alle selbst erstellten Server haben eine Tickrate von 30. Willkommen in der Gaming-Steinzeit !
PS: Diese Info bekommt man sogar im schrecklichen Menu angezeigt.
Ich mag das Game gerade sehr und spiele es oft aber eine 9/10 ist definitiv unangebracht, eher eine 7/10 mit der Option auf Nachbesserung... Übrigens möchte ich Ihnen eine Website empfehlen, die eine 10/10 verdient. Hier finden Sie eine riesige Auswahl an Neuheiten und coolen Klassikern mit unglaublichen Angeboten.
Ich erwarte einfach eine "lautere" und wesentlich kritischere Stimme von der Fachpresse bei solch groben Maengeln.
- Zb die Tanksteuerung ist noch sehr holprig und hat diverse Bugs (zitterndes Zielkreuz bei diversen Untergruenden etc...)
- Oder das Flugzeuge noch nichts zum freischalten haben :D tja da fehlte wohl die Zeit.
- Das man es immer noch nicht schafft ein Scoreboard zu bauen das alle 32 Spieler auf einer Seite darzustellen.
Man fragt sich beim UI Design echt ob die inkompetent sind oder es aus boshafter Absicht so gestaltet haben. :D
Davon abgesehen ist das komplette Menu ein absolutes Desaster. Selbst fuer Konsoleros ist es eine absolute Zumutung.
- Der Serverbrowser ist mit seinen bescheidenen Sortierfunktionen auch eher auf der unbrauchbaren Seite.
- Man kann noch immer nur mit max 4 Leuten einen Server joinen wie bei 2042.
Das ganze Serverkonzept tut alles um ein soziales Miteinander und das bilden von Communitys zu unterbinden.
Der Grund ist klar, es geht um Einsparmassnahmen gegenueber festen Servern.
Kapitalistisch betrachtet ist es auch nicht foerderlich wenn die Leute das Game auf Ihren Stammservern so lange zocken wie zb BF3/4 (bring thalt kein Geld mehr ein)
Auch das man sich im laufe der Jahre von privaten Gameservern verabschiedete hat dieses "Problem" weiter gefoerdert, aber ich schweife ab.
- und vieles mehr ...
Und als Randnotiz:
Alle selbst erstellten Server haben eine Tickrate von 30. Willkommen in der Gaming-Steinzeit !
PS: Diese Info bekommt man sogar im schrecklichen Menu angezeigt.
Ich mag das Game gerade sehr und spiele es oft aber eine 9/10 ist definitiv unangebracht, eher eine 7/10 mit der Option auf Nachbesserung...
Ich erwarte einfach eine "lautere" und wesentlich kritischere Stimme von der Fachpresse bei solch groben Maengeln.
Nichtsdestotrotz gibt es echt so viele kleinere oder aber auch größere Dinge, die mich stören und das Gesamtbild trüben.
Warum wird das Squad-Play nicht mehr richtig belohnt? Das System mit den Freischaltungen war doch super und hat einen richtigen Anreiz mit dem Squad zusammen zu spielen gegeben. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Jop, man kann es sehen, ist mir gestern dann doch mal aufgefallen. Trotzdem echt weniger einfach ersichtlich als in früheren Teilen.
Die Maps sind bis auf Mirak Valley und Operation Firestorm einfach zu klein. D.h. wir haben nur eine wirklich neue große, klassiche BF-Map bekommen. Und die ist jetzt auch nicht crazy erinnerungswürdig irgendwie. Das Map-Design finde ich leider wirklich nicht so gelungen. Die kleineren Maps machen sicherlich mehr Spaß, wenn sie auf 48 oder sogar nur 32 Spieler beschränkt werden. Leider finde ich da noch keine guten, gefüllten Server für.
Ohnehin ist dieses Quick-Matchmaking einfach sch****, gemacht für dopaminsüchtige TikTok- und CoD-Kiddies. Alles schnell schnell, dieses Design zieht sich aber leider komplett durch alle Mechaniken, mal mehr, mal weniger. Klinge schon wie der heftigste Gaming-Boomer, bin ich bei BF vielleicht auch einfach :B
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich sollte einfach mal richtig gucken. Bin wohl selber schon nicht mehr aufmerksam genug und mache alles nur schnell, schnell, schnell %)
Mag auch die Entscheidung Heal und Ammo zusammenzulegen überhaupt nicht. Fand es immer sehr cool, dass das getrennt war und für zwei unterschiedliche, individuelle Support-Klassen gesorgt hat. Hab das Gefühl, dass die Crates nur für Heal, nicht aber für die Ammo hingeschmissen werden.
Mag auch das offene Waffensystem nicht, führt ebenfalls zu verringerter Klassenidentität. Aber ist ja scheinbar das was die meisten wollen. Auch hier, klar, gibt geschlossene 'Playlists'/Server, aber es gibt nicht mal einfach NUR Closed Weapons Conquest, nein, nur in Kombi mit dem Escalation-Modus. Warum?!
Mir würden mit ein bisschen Zeit sicherlich noch mehr Sachen einfallen. Aber reicht erstmal.
Trotz alledem macht es echt Spaß, eigentlich verrückt. Die Basis ist da. Ich hoffe, dass es nach und nach noch verbessert wird und alte Features vielleicht wieder zurückkehren, Maps größer und interessanter werden und vor allem wieder eine schöne Serverlandschaft entsteht. Dann kann es mich auch mal wieder langfristig halten.