Battlefield 6: Entwickler äußern sich klar zur Nutzung von generativer KI

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Battlefield 6: Entwickler äußern sich klar zur Nutzung von generativer KI
Quelle: PC Games

Kurz vor dem Release von Battlefield 6 äußerten sich die Entwickler zu einem Thema, das die Branche spaltet: generative KI. Schon in der Vorproduktion wurde sie getestet, um Prozesse zu beschleunigen. Ob sie im finalen Spiel tatsächlich zum Einsatz kommt, erfahrt ihr hier.

Battlefield 6 ist seit dem 10. Oktober für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC erhältlich und legte mit über 747.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam einen historischen Start hin. Während die Fans über das starke Gameplay und stabile Server staunen, steht ein anderes Thema im Raum. Es geht um generative KI. In einem BBC-Interview äußerte sich Rebecka Coutaz, VP und General Managerin bei DICE und Criterion.

Battlefield 6: Generative KI bleibt vorerst draußen

Coutaz bezeichnete generative KI als "sehr verführerisch", machte aber deutlich, dass sie in Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) nicht eingesetzt wird. Zwar sei die Technologie in den frühen Entwicklungsphasen genutzt worden, um dem Team "mehr Zeit und Raum für Kreativität" zu verschaffen, doch im fertigen Spiel komme sie nicht zum Einsatz. "Generative KI ist faszinierend, aber wir haben derzeit keine praktikable Möglichkeit, sie sinnvoll in unseren täglichen Workflow zu integrieren", erklärte Coutaz.

Die Entwickler wollen auf menschliche Kreativität setzen, statt Inhalte durch KI zu erzeugen. Gleichzeitig betonte Coutaz, dass KI in Zukunft durchaus eine Rolle spielen könne, allerdings nur, wenn sie das Team unterstützt, ohne den kreativen Prozess zu ersetzen.

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Richtiger Umgang mit KI

Laut Coutaz sei es entscheidend, den richtigen Umgang mit der Technologie zu finden: "Wir können mit KI die Magie brechen, und dadurch innovativer und kreativer werden." Die Gaming-Industrie sei ohnehin eine der technologisch fortschrittlichsten Branchen, die sich ständig im Wandel befinde. Die Herausforderung liege nun darin, KI als Werkzeug zu nutzen, nicht als Ersatz für Entwickler oder Künstler.

Während viele Studios bereits Experimente mit KI-generierten Texten, Stimmen und Assets wagen, bleibt DICE also konservativ, und setzt in Battlefield 6 lieber weiterhin auf klassische, handgemachte Qualität. Wie steht ihr zum Einsatz von KI in Videospielen? Ist es im Maße sinnvoll, oder lieber ganz darauf verzichten?

Quelle: insider-gaming

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Neawoulf
        Ich unterstreiche hier mal diesen Punkt aus dem Artikel: "Die Herausforderung liege nun darin, KI als Werkzeug zu nutzen, nicht als Ersatz für Entwickler oder Künstler."

        So sehr ich manche KI-Tools auch mag und selbst damit herumspiele oder ChatGPT zur Problemlösung nutze (bisher oft erfolgreicher, als stundenlanges Foren durchsuchen): Es gibt leider immer mehr komplett KI-generierten Content und Leute verdienen Geld damit. Inzwischen gibt es komplette KI-generierte Video-Essays auf Youtube und der Kanelbetreiber steckt sich dafür das Geld in die Tasche und hat vermutlich nicht ein Wort davon selbst geschrieben und Videomaterial einfach random zusammengeschnitten aus anderen Videos.

        Ein anderer Kanal, den ich kürzlich entdeckt habe, generiert anscheinend automatisch Videos zu Flugzeugen und Autos, die rein gar nichts mit der Realität zutun haben. Und die Bilder, die dazu generiert werden, sind richtig schlecht. Da haben Flugzeuge teilweise auf einer Seite zwei, auf der anderen Seite nur ein Triebwerk, und das soll dann "die neue Concorde 2026" sein.

        YT ist inzwischen total vollgemüllt mit solchem Kram und es lässt sich leider auch nicht sinnvoll filtern.

        Wo ich mir evtl. KI-Unterstützung wünschen würde, wäre beim Bugfixing und Optimieren. Wie schon aus dem Zitat erwähnt: KI als Werkzeug nutzen, nicht um Inhalte zu generieren. Und wenn kleine Indie-Entwickler KI zur Hilfe nehmen (z. B. zur Übersetzung oder Nachbearbeitung von Texturen und Sprachaufnahmen), finde ich das auch nicht schlimm. Schließlich hat man für sowas schon immer Photoshop & Co. verwendet, jetzt ist es halt ein anderes Tool, das die ganze Arbeit ein wenig vereinfacht.

        Wo ich mir KI in Spielen auch vorstellen könnte ist beim Dialogsystem und bei der Spielanalyse, damit das Spiel dynamisch auf die Aktionen des Spielers reagieren kann, damit alles nicht immer mit festen Scripts immer gleich abläuft. Eine Spracherkennung für ein dynamisches Dialogsystem in einem RPG wäre mal ein richtig schönes Feature. Man könnte sich einfach mit den NPCs unterhalten.

        Das sollte dann aber irgendwie lokal berechnet werden mit einer eigens dafür trainieren KI, die dann auch nicht so viel Leistung frisst und beim Spielen im Hintergrund mitläuft.
        Ja, es ist definitv eine Frage, wie "KI" eingesetzt wird und wie diese überhaupt trainiert wird bzw. wurde.

        Als Tool, um Arbeit effizienter zu machen, sehr sinnvoll. Allerdings bleibt die Frage, woher die "KI" ihre Daten hat.

        Es gibt für Skyrim "KI"-Mods mit Spracherkennung. Dazu gibt es auch Videos von Youtubern, die es ausprobiert haben. Ich weiß nicht, ob so etwas die Zukunft von RPGs sein sollte. Wo bleibt da die Kreativität?

        Als Paradebeispiel für "KI-generierte Unterhaltungsinhalte" sehe ich Neuro-sama, aber auch nur, weil der Progammierer sich eben nicht zurücklehnt und alles die "KI" machen lässt. Er überlegt sich die Inhalte (und ist dann oft selber mit anwesend), er programmiert sogar teilweise vor digitalem Publikum, er arbeitet ständig an Verbesserungen. So sollte es auch sein.

        Zum Thema Romane, die mithilfe von "KI" geschrieben werden: Da weiß ich durch meine Frau von einem Fall, wo die Autorin der "KI" Namen, Orte, Ereignisse, etc. diktiert und dieser nur das Formulieren überlässt, aber auch immer nochmal drüber guckt. Und sie ist absolut offen über den Gebrauch von "KI". Da finde ich, muss jeder selbst wissen, ob er das unterstützen möchte oder nicht.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Neawoulf
        Ich unterstreiche hier mal diesen Punkt aus dem Artikel: "Die Herausforderung liege nun darin, KI als Werkzeug zu nutzen, nicht als Ersatz für Entwickler oder Künstler."

        So sehr ich manche KI-Tools auch mag und selbst damit herumspiele oder ChatGPT zur Problemlösung nutze (bisher oft erfolgreicher, als stundenlanges Foren durchsuchen): Es gibt leider immer mehr komplett KI-generierten Content und Leute verdienen Geld damit. Inzwischen gibt es komplette KI-generierte Video-Essays auf Youtube und der Kanelbetreiber steckt sich dafür das Geld in die Tasche und hat vermutlich nicht ein Wort davon selbst geschrieben und Videomaterial einfach random zusammengeschnitten aus anderen Videos.

        Ein anderer Kanal, den ich kürzlich entdeckt habe, generiert anscheinend automatisch Videos zu Flugzeugen und Autos, die rein gar nichts mit der Realität zutun haben. Und die Bilder, die dazu generiert werden, sind richtig schlecht. Da haben Flugzeuge teilweise auf einer Seite zwei, auf der anderen Seite nur ein Triebwerk, und das soll dann "die neue Concorde 2026" sein.

        YT ist inzwischen total vollgemüllt mit solchem Kram und es lässt sich leider auch nicht sinnvoll filtern.

        Wo ich mir evtl. KI-Unterstützung wünschen würde, wäre beim Bugfixing und Optimieren. Wie schon aus dem Zitat erwähnt: KI als Werkzeug nutzen, nicht um Inhalte zu generieren. Und wenn kleine Indie-Entwickler KI zur Hilfe nehmen (z. B. zur Übersetzung oder Nachbearbeitung von Texturen und Sprachaufnahmen), finde ich das auch nicht schlimm. Schließlich hat man für sowas schon immer Photoshop & Co. verwendet, jetzt ist es halt ein anderes Tool, das die ganze Arbeit ein wenig vereinfacht.

        Wo ich mir KI in Spielen auch vorstellen könnte ist beim Dialogsystem und bei der Spielanalyse, damit das Spiel dynamisch auf die Aktionen des Spielers reagieren kann, damit alles nicht immer mit festen Scripts immer gleich abläuft. Eine Spracherkennung für ein dynamisches Dialogsystem in einem RPG wäre mal ein richtig schönes Feature. Man könnte sich einfach mit den NPCs unterhalten.

        Das sollte dann aber irgendwie lokal berechnet werden mit einer eigens dafür trainieren KI, die dann auch nicht so viel Leistung frisst und beim Spielen im Hintergrund mitläuft.
        Ja, es ist definitv eine Frage, wie "KI" eingesetzt wird und wie diese überhaupt trainiert wird bzw. wurde.

        Als Tool, um Arbeit effizienter zu machen, sehr sinnvoll. Allerdings bleibt die Frage, woher die "KI" ihre Daten hat.

        Es gibt für Skyrim "KI"-Mods mit Spracherkennung. Dazu gibt es auch Videos von Youtubern, die es ausprobiert haben. Ich weiß nicht, ob so etwas die Zukunft von RPGs sein sollte. Wo bleibt da die Kreativität?

        Als Paradebeispiel für "KI-generierte Unterhaltungsinhalte" sehe ich Neuro-sama, aber auch nur, weil der Progammierer sich eben nicht zurücklehnt und alles die "KI" machen lässt. Er überlegt sich die Inhalte (und ist dann oft selber mit anwesend), er programmiert sogar teilweise vor digitalem Publikum, er arbeitet ständig an Verbesserungen. So sollte es auch sein.

        Zum Thema Romane, die mithilfe von "KI" geschrieben werden: Da weiß ich durch meine Frau von einem Fall, wo die Autorin der "KI" Namen, Orte, Ereignisse, etc. diktiert und dieser nur das Formulieren überlässt, aber auch immer nochmal drüber guckt. Und sie ist absolut offen über den Gebrauch von "KI". Da finde ich, muss jeder selbst wissen, ob er das unterstützen möchte oder nicht.
      • Von masto-don Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von OldShatterhand
        Ja, echt zum kotzen. Dazu passt gut diese Doku, die ich vor ein paar Tagen gesehen habe:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Da wird unter anderem berichtet, dass inzwischen schon Leute Romane durch KI schreiben lassen, die sie auf Amazon verscheuern. Mich gruselt wenn ich mir überlege welche Ausmaße das künftig noch annimmt. KI selbst ist kein Problem, aber wie so oft auch bei anderen Dingen: Die Leute, die sie nutzen.
        ki inhalte sollten in zukunft auch als solche deklariert werden und für was genau die ki eingesetzt wurde.
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Zitat von Neawoulf
        Ein anderer Kanal, den ich kürzlich entdeckt habe, generiert anscheinend automatisch Videos zu Flugzeugen und Autos, die rein gar nichts mit der Realität zutun haben. Und die Bilder, die dazu generiert werden, sind richtig schlecht. Da haben Flugzeuge teilweise auf einer Seite zwei, auf der anderen Seite nur ein Triebwerk, und das soll dann "die neue Concorde 2026" sein.

        YT ist inzwischen total vollgemüllt mit solchem Kram und es lässt sich leider auch nicht sinnvoll filtern.
        Ja, echt zum kotzen. Dazu passt gut diese Doku, die ich vor ein paar Tagen gesehen habe:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Da wird unter anderem berichtet, dass inzwischen schon Leute Romane durch KI schreiben lassen, die sie auf Amazon verscheuern. Mich gruselt wenn ich mir überlege welche Ausmaße das künftig noch annimmt. KI selbst ist kein Problem, aber wie so oft auch bei anderen Dingen: Die Leute, die sie nutzen.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Ich unterstreiche hier mal diesen Punkt aus dem Artikel: "Die Herausforderung liege nun darin, KI als Werkzeug zu nutzen, nicht als Ersatz für Entwickler oder Künstler."

        So sehr ich manche KI-Tools auch mag und selbst damit herumspiele oder ChatGPT zur Problemlösung nutze (bisher oft erfolgreicher, als stundenlanges Foren durchsuchen): Es gibt leider immer mehr komplett KI-generierten Content und Leute verdienen Geld damit. Inzwischen gibt es komplette KI-generierte Video-Essays auf Youtube und der Kanelbetreiber steckt sich dafür das Geld in die Tasche und hat vermutlich nicht ein Wort davon selbst geschrieben und Videomaterial einfach random zusammengeschnitten aus anderen Videos.

        Ein anderer Kanal, den ich kürzlich entdeckt habe, generiert anscheinend automatisch Videos zu Flugzeugen und Autos, die rein gar nichts mit der Realität zutun haben. Und die Bilder, die dazu generiert werden, sind richtig schlecht. Da haben Flugzeuge teilweise auf einer Seite zwei, auf der anderen Seite nur ein Triebwerk, und das soll dann "die neue Concorde 2026" sein.

        YT ist inzwischen total vollgemüllt mit solchem Kram und es lässt sich leider auch nicht sinnvoll filtern.

        Wo ich mir evtl. KI-Unterstützung wünschen würde, wäre beim Bugfixing und Optimieren. Wie schon aus dem Zitat erwähnt: KI als Werkzeug nutzen, nicht um Inhalte zu generieren. Und wenn kleine Indie-Entwickler KI zur Hilfe nehmen (z. B. zur Übersetzung oder Nachbearbeitung von Texturen und Sprachaufnahmen), finde ich das auch nicht schlimm. Schließlich hat man für sowas schon immer Photoshop & Co. verwendet, jetzt ist es halt ein anderes Tool, das die ganze Arbeit ein wenig vereinfacht.

        Wo ich mir KI in Spielen auch vorstellen könnte ist beim Dialogsystem und bei der Spielanalyse, damit das Spiel dynamisch auf die Aktionen des Spielers reagieren kann, damit alles nicht immer mit festen Scripts immer gleich abläuft. Eine Spracherkennung für ein dynamisches Dialogsystem in einem RPG wäre mal ein richtig schönes Feature. Man könnte sich einfach mit den NPCs unterhalten.

        Das sollte dann aber irgendwie lokal berechnet werden mit einer eigens dafür trainieren KI, die dann auch nicht so viel Leistung frisst und beim Spielen im Hintergrund mitläuft.
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