Battlefield 3 im Test: Multiplayer-Modus - Klassen, Kritikpunkte und Fazit
Battlefield 3 im Test: Wir präsentieren den finalen Test der neuen Multiplayer-Referenz und vergeben eine abschließende Wertung! Dabei nehmen wir auch die Einzelspieler-Kampagne unter die Lupe, die Modern Warfare 3 und Black Ops Konkurrenz machen soll. Waffen, Fahrzeuge und Balancing - so gut ist das neue Battlefield 3.
Es hat sich vielleicht ja schon rumgesprochen, dass Dice am Vierklassen-System festgehalten, den einzelnen Rollen aber teils ein paar neue Aufgaben übertragen hat. Diese Änderungen beziehungsweise Feinjustierungen fügen sich schön ins Gesamtkonzept ein und fallen weder besonders positiv noch irgendwie negativ auf - sie sind einfach da und sie erscheinen sinnvoll. Auch dem Squadprinzip wurden nur minimale Anpassungen zuteil: Es gibt jetzt einen Anführer pro Vierergruppe, der für Angriffs- und Verteidigungsbefehle zuständig ist. Squad- und Teamspiel wird dabei hauptsächlich durch Erfahrungspunkte gefördert, was in der Praxis mal mehr, oft aber auch weniger funktioniert: Viele Einzelgänger eiern derzeit mit ausgeprägter Gleichgültigkeit gegenüber den Mannschaftszielen auf den Servern umher. Das bringt die Natur des Spiels und die der Spieler wohl einfach mit sich, wirkt sich zum Glück aber nur in den seltensten Extremfällen negativ auf den Spielspaß der Teamkollegen aus. Überhaupt sollte sich jede Spielervorliebe mit mindestens einer Kombination aus Klasse, Ausrüstungspaket, Spielmodus und Karte befriedigen lassen - falls ihr tatsächlich nichts Passendes findet, würden wir uns doch sehr wundern.
Battlefield 3 muss sich gleichwohl Kritik gefallen lassen, auch wenn die für Normalspieler relevanten Makel ziemlich gut versteckt sind: Für zartbesaitete Spieler ist das Frustpotenzial überdurchschnittlich hoch - es gibt immer Gegner, die einem in puncto Fähigkeiten und Ausrüstung überlegen sind. Außerdem ist das komplexe Freischaltsystem verwirrend und unübersichtlich im Spiel untergebracht; das hätte Dice auch etwas handlicher lösen können, wobei das vergleichsweise übersichtliche Battlelog hier schon viel hilft. In Sachen Grafik fällt auf, dass liegende Gegner gerne mal mit den Beinen in der Wand stecken. Spielerisch ist das komplett irrelevant, es sieht nur ziemlich beknackt aus - übrigens genau wie die sich stets einen Tick zu energisch hin- und herwiegenden Bäume. Ihr seht, die Mängel sind eher marginal, dürften also wirklich kaum jemanden ernsthaft stören. Überhaupt: Wenn wir in einem Spiel selbst dann unverschämt viel Spaß haben, wenn unsere Mannschaft ordentlich den Hosenboden stramm gezogen bekommt, haben die Entwickler so ziemlich alles richtig gemacht. Viel Luft nach oben bleibt Dice für die Zukunft also nicht, vielleicht ein bisschen mehr Zerstörung hier, noch etwas mehr Förderung von team- und squadorientiertem Spiel da - und eventuell täte auch mal ein weniger klischee-behaftetes Feindbild (Amerikaner gegen Russen ist ja so was von 1998) gut ... ansonsten sind wir ehrlich gespannt, was sich die Schweden für einen Nachfolger einfallen lassen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Battlefield 3 im Test: Singleplayer-Kampagne - Einstieg, Inszenierung und erste Schwächen
- Seite 2 Battlefield 3 im Test: Singleplayer-Kampagne - Technik, Abwechslung und Einzelspieler-Fazit
- Seite 3 Battlefield 3 im Test: Multiplayer-Modus - Spielmodi und Kartengestaltung
- Seite 4 Battlefield 3 im Test: Multiplayer-Modus - Waffen-Balanching und Fahrzeuge
- Seite 5 Battlefield 3 im Test: Multiplayer-Modus - Klassen, Kritikpunkte und Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
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Die Maps... 80% im Iran
https://www.youtube.com/watch?v=jbKfsBiiesI
Ist mir irgendwie schleierhaft und für jeden Battlefield-Fan ein Schlag ins Gesicht.
Der Deutsche Support ist im allgemeinen schon eine Frechheit für sich (eigene Erfahrung)
Aber das man gebannt wird ohne auch nur ein Beweis Bild; ist schon abartig.
Das war in denn Vorgängern noch besser gelöst worden; wo man mindestens einen Beweis brauchte.
http://forum.ea.com/de/posts/list/886012.page
Und ich empfehle wirklich jeden Finger weg außer wenn man das Geld so über hatt das man nicht überrascht ist wenn man von heut auf morgen gebannt wird und das ohne Gründe und vom Support keine Spur bzw. keine Nachrichten!
Geht lieber für das Geld mit eurer Frau zum Essen und macht euch einen schönen Tag!
Gruß