Battlefield 1: Support, Assault, Medic, Scout - Tipps zu den Klassen
In Battlefield 1 gibt es vier Klassen zu Auswahl, die sich gänzlich unterschiedlich spielen lassen. Um euch die Vorauswahl zu erleichtern bekommt ihr bei uns eine Kurzübersicht aller Klassen und deren Aufgaben in den Gefechten des Ersten Weltkriegs. Denn Support, Assault, Medic und Scout haben verschiedene Fähigkeiten und unterschiedliche Ansprüche an den Spieler.
Der Sturmsoldat liegt ganz hinten in einem Granatentrichter und schießt mit einer Shotgun auf weit entfernte Feinde. Derweil macht der Sanitäter auf dem Rücksitz des Panzers aus Langeweile Schießübungen auf Trümmerteile, weil sich gerade einfach kein Gegner hinter den Panzer verirrt. Der Scharfschütze hält seine Teamkollegen für Idioten und versucht zu retten was zu retten ist - vorne an der Flagge, mit der Pistole in der Hand. Und wo zum Teufel steckt eigentlich wieder dieser Unterstützer, wenn das Magazin nur noch traurig und leer vor sich hin klackert?
Damit euch solche Anfängerfehler nicht unterlaufen, haben wir eine kurze Übersicht der Klassen und ihrer Aufgaben zusammengestellt. In Kürze folgen noch detaillierte Guides, in denen wir die Aufgaben näher beleuchten und dafür passende Ausrüstungstipps geben.
Battlefield 1: Sturmsoldat (Assault)
Quelle: buffed
Battlefield 1: Sturmsoldat / Assault - Mit der dicken Panzerabwehrgranate geht es dem Tank an den Kragen.
Der Name Sturmsoldat kommt nicht von ungefähr, dieser Soldat muss dahin, wo es weh tut. Er ist auch in Battlefield 1die Speerspitze des Teams und benötigt sehr schnelle Reaktionen, eine gute Auffassungsgabe, gute Schlachtfeldkenntnis und enorm viel Beweglichkeit. Mit dieser Klasse sitzt ihr nicht im Dreck und lugt durch ein Zielfernrohr - damit erweist ihr dem Team einen Bärendienst. Stattdessen geht der Sturmsoldat mit Shotguns und anderen Waffen, die auf kurze bis mittlere Distanz effektiv sind, direkt auf den Feind los.
Seine (je nach Situation) vielleicht wichtigste Aufgabe ist aber das Zerstören von Panzern und anderen Fahrzeugen. Um Fahrzeuge jeder Art auszuschalten, hat der Sturmsoldat in Battlefield dicke Panzerabwehrgranaten und eine fette Panzerbüchse in seinem Repertoire.
Geeignet für: Semi-Profi bis Profi. Außerdem für Panzerknacker, Vollzeit-Rambos und Offensiv-Verteidiger.
Battlefield 1: Sanitäter (Medic)
Quelle: buffed
Battlefield 1: Sanitäter / Medic - Wenn wir die Medizinkiste strategisch sinnvoll platzieren, rasseln die Erfahrungspunkte nur so.
Es ist ein bisschen wie beim Fußball: Beißt der Kollege nebenan ins Gras, spritzt der Sani ihn wieder fit. Gerade in Angriffssituationen, in denen das Team nur ein begrenztes Kontingent an Tickets / Leben hat, können Sanitäter den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Teamkollegen auf die Beine zu stellen ist zudem ein netter Punktelieferant, ebenso wie die Heilung. Dafür hat der Battlefield-Sanitäter Bandagentaschen (wirken auf einen einzelnen Spieler) oder die Sanitätskiste (wirkt stationär auf mehrere in der Nähe befindliche Verbündete).
Aber auch die Ballerei liegt dem Kampfapotheker im Blut: Die Selbstladegewehre haben eine recht hohe Präzision und sorgen sogar auf hohe Entfernungen für Punktlandungen. Diverse Späher könnten davon ein Liedchen singen... naja, wenn sie noch leben würden.
Geeignet für: Anfänger. Außerdem für verhinderte Ärzte, Gutmenschen und alle Spieler mit einem Gottkomplex.
Battlefield 1: Versorgung (Support)
Quelle: buffed
Battlefield 1: Versorgung / Support - Wenn er gerade nicht Munition verteilt, schickt er aus der Deckung Granaten auf markiertes Feindvolk.
Der Versorger wird in Battlefield 1 zur zweiten Hassfigur neben dem Scharfschützen - zumindest für all jene, die unter ihm und seinen Mörsergeschossen leiden. Mit diesen fiesen kleinen Granaten kann er nämlich aus der Deckung zielgenau aufgeklärte (oder vermutete) Ziele bombardieren. In Verbindung mit einem Späher, der im Wirkungsbereich des Versorgers aufklärt, kann er eine geradezu verheerende Wirkung auf die feindlichen Linien haben.
Seine Hauptaufgabe in Battlefield liegt allerdings in der Versorgung seines Teams mit Munition. Dafür kann er mit Munitionstaschen direkt einzelne Soldaten oder mit der stationären Munitionskiste mehrere in der Nähe befindliche Verbündete gleichzeitig aufmunitionieren.
Der Versorger eignet sich aber auch als Begleiter oder Mitfahrer von Panzern und anderen Bodenfahrzeugen. Er kann nämlich mit dem Reparaturwerkzeug Fahrzeuge wieder instand setzen. Zwar können Fahrzeuge auch repariert werden ohne dass der Fahrer aussteigt, allerdings unterbricht weiterer Schaden die Reparatur - was von außen nur bei Tod des Schraubenschlüsselschwingers passiert.
Geeignet für: Anfänger bis Semi-Profi. Außerdem für Sprengstofffetischisten, Lieferanten aus Leidenschaft und KFZ-Mechaniker.
Battlefield 1: Späher (Scout)
Quelle: buffed
Battlefield 1: Späher / Scout - Den Typen da oben pellen wir mit unserem Scout aus seiner Zeppelinkabine.
Der Job des Spähers besteht in Aufklärung und Ausschaltung gleichermaßen. Auf mittlere bis hohe Distanzen markiert er alles, was er ins Fadenkreuz kriegt und schickt tödliche Liebesgrüße gleich hinterher. Die häufigen One-Shot-Kills und die Tatsache, dass er eher ungern in die direkte Auseinandersetzung geht, machen ihn zwar nicht zum beliebtesten Soldaten in Battlefield, aber (gesteuert von einem talentierten Spieler) zu einem der effektivsten.
Für seine Alleingänge hat er einige Stolperdrahtminen zur Verfügung, damit ihn keiner bei seinen hinterhältigen Aktionen stört. Allerdings leuchtet sein Zielfernrohr bei Benutzung auf wie ein Weihnachtsbaum - deshalb muss er sowieso regelmäßig die Position wechseln. Sehr praktisch: Der Späher kann K-Geschosse in sein Gewehr laden und damit auf Fahrzeuge schießen. Das macht zwar nicht viel Schaden, sorgt aber dafür, dass die Selbstreparatur (sofern sie von innen ausgeführt wird) unterbrochen wird.
Geeignet für: Semi-Profi bis Profi. Außerdem für Chirurgen, Hinterhältler und Petzen.
Mehr zu diesem Thema findet ihr auf unserer Themenseite zu Battlefield 1.
