Batman: Arkham City im Test - Das hat uns nicht gefallen + Wertung
Batman: Arkham City im Test - Rocksteady zweites Batman-Abenteuer verbindet eine clevere Story und großartige Inszenierung mit toller Spielbarkeit und bietet noch dazu reichlich Umfang. Das Ergebnis beeindruckt: Arkham City ist eines der besten Spiele des Jahres.
Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment
Das Gameplay von Batman: Arkham City ist anspruchsvoller als im Vorgänger. Einsteiger greifen deshalb erst zu Batman: Arkham Asylum.
CONTRA
Hürden für Neueinsteiger
Arkham City leistet sich kaum Fehler, der Spielspaß ist auf durchweg hohem bis sehr hohem Niveau. Allerdings sollten Batman-Neulinge in Erwägung ziehen, zunächst den Vorgänger Arkham Asylum durchzuspielen. Denn Arkham City ist eine echte Fortsetzung – die Geschichte knüpft (lose) an die Ereignisse des Vorgängers an und auch das Gameplay ist anspruchsvoller als zuvor. Zwar werden Details der Story in Textform nachgereicht und alle Spielelemente werden über Ingame-Tipps erklärt, doch ganz ohne Vorkenntnisse könnte der Einstieg trotzdem etwas knifflig ausfallen. Auch die Fülle an Nebenaufgaben und Riddler-Herausforderungen könnten Einsteiger zunächst überfordern.
Unser Tipp: Ignorieren Sie die Riddler-Rätsel erst mal und spielen Sie die Hauptgeschichte, zumindest ein paar Stunden lang. Die Rätsel können Sie nämlich auch später noch in Ruhe lösen, wenn Sie mehr Gadgets freigeschaltet haben und wenn das Spiel es Ihnen erlaubt, ungelöste Rätsel per Scanner auf der Karte zu markieren. Das erleichtert die Übersicht.
Etwas überladene Steuerung
Grundsätzlich ist die Steuerung sowohl per Gamepad als auch per Maus und Tastatur gut gelöst. Aber: Für beide Eingabemethoden ist etwas Eingewöhnungszeit nötig. Die vielen Fähigkeiten und Gadgets sorgen nämlich dafür, dass man eine Menge Tasten verwalten muss, deutlich mehr als im Vorgängerspiel. Das ist nicht schlimm, muss aber zumindest erwähnt werden. Löblich ist, dass man sich für bestimmte Manöver einen Tooltipp anzeigen lassen kann, der dann mitten im Kampf erscheint – so braucht man sich nicht jede Tastenkombination zu merken.
Manche Figuren kommen zu kurz
Die rund 30 Spielstunden hat Rocksteady mit vielen Charakteren und vor allem Superschurken vollgepackt. Schade: Manche dieser Figuren kommen dabei schlichtweg zu kurz – von Two Face oder Robin hätten wir beispielsweise gerne mehr gesehen.
Fehlerhafte DX11-Darstellung
Die PC-Fassung von Arkham City unterstützt nicht nur DX9, sondern auch DX11 – hier soll unter anderem Tessellation für eine bessere Optik sorgen. Bislang ist der DX11-Modus jedoch fehlerbehaftet, die Performance bricht spürbar ein. Rocksteady arbeitet bereits an einer Lösung des Problems. Für unsere Bewertung spielt dieser Punkt ohnehin keine Rolle – das Spiel sieht auch unter DX9 hervorragend aus.
In diesem Artikel
- Seite 1 Batman: Arkham City im Test - Informationen zur PC-Version
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Noch mal ne andere Frage: ich hab die steelbook-variante, die mit dem robin-dlc ausgeliefert wurde. Ist auch installiert... im Menü kann ich das aber nirgendwo entdecken. Wird das erst später freigeschaltet, wenn man die kampagne durch hat? Oder bin ich blind?