Baldur's Gate 3: Die besten Klassen für Neueinsteiger

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Baldur's Gate 3: Die besten Klassen für Neueinsteiger
Quelle: Larian Studios

Die insgesamt 46 Unterklassen aus Baldur's Gate 3 können vor allem auf Neueinsteiger ziemlich überwältigend wirken. Wir haben euch daher die einsteigerfreundlichsten Klassen des anstehenden Rollenspiels hier aufgelistet.

In Baldur's Gate 3 haben Spieler die Wahl aus zwölf Klassen und ganzen 46 Unterklassen. Weiterhin werden durch Multiclassing, wodurch ihr eure Punkte in mehrere Klassen gleichzeitig investieren könnt, zahlreiche verschiedene Kombinationen möglich. Das lässt die Herzen von Dungeons-and-Dragons-Veteranen vielleicht höherschlagen, doch für Neulinge ist es sicherlich ein wenig überwältigend. Es ist natürlich auch möglich, sich für eine Klasse und Unterklasse zu entscheiden und von dieser bis zum Schluss nicht mehr abzuweichen, doch bei der schieren Anzahl an Möglichkeiten, ist es doch schwer, sich für die richtige Klasse zu entscheiden. Wir erklären euch, welche Klassen sich besonders gut für Neueinsteiger eignen, da sie nicht allzu kompliziert sind und dennoch eine Menge Spaß machen.

Zauberer, Magier, Hexenmeister und all die anderen magisch talentierten Klassen sind zwar definitiv mächtig, benötigen jedoch einiges an Planung, um wirklich effektiv zu sein. So besitzen Zauber verschiedene Grade, für die ein Zauberplatz des jeweiligen Grades vonnöten ist. Ein Barde der Stufe drei kann etwa vier Zauber des ersten Zaubergrads und zwei Zauber des zweiten Zaubergrads wirken.

Zusätzlich können diese Klassen nicht auf ihr gesamtes Arsenal im Kampf zugreifen. Stattdessen müssen sie während ruhigen Momenten einige ausgewählte Zauber vorbereiten, die sie dann in den kommenden Gefechten einsetzen können. Jeder gewirkte Zauber verbraucht dann auch noch den dazugehörigen Zauberplatz, den man erst nach einer langen Rast zurückerhält. Mit den magisch talentierten Klassen wird es also recht schnell ziemlich kompliziert, für Neulinge eignen sich daher vor allem Nahkämpfer wie der Barbar und der Kämpfer, die keine lange Vorbereitung brauchen, um effektiv zu sein.

Als Berserker mitten im Geschehen

Mit dem Barbaren erwartet euch der klassische Nahkämpfer, wie man ihn aus zahlreichen anderen Spielen kennt. Doch auch dieser altbekannte Archetyp hat in Baldur's Gate 3 (jetzt kaufen 63,26 € ) einige Tricks auf Lager. Ab Stufe drei könnt ihr euch eine der Unterklassen aussuchen, wir würden euch hier den Berserker empfehlen.

Dieser kann nämlich nicht nur sowohl Gegner als auch Verbündete aufheben und auf einen Feind werfen, zusätzlich ist der Berserker auch einfach ziemlich stark. Ihr könnt fast jede Waffe benutzen, er hat solide Optionen für den Nah- und Fernkampf und Ausrüstung bietet oft merkliche Verbesserungen.

Als Berserker solltet ihr definitiv eine Zweihandwaffe verwenden, doch ansonsten könnt ihr kaum etwas falsch machen. Wer also einfach eine Klasse auswählen und dann nicht mehr viel darüber nachdenken möchte, ist mit dem Berserker-Barbaren auf jeden Fall gut bedient.

Ein Barbar aus Baldur's Gate 3. Quelle: Larian Studios

Der Kampfmeister überzeugt durch rohe Gewalt

Auch ein Kämpfer mit der Kampfmeister-Unterklasse, die ihr ab Stufe drei auswählen könnt, eignet sich für Neulinge gut. Er ist zwar nicht so wütend wie der Barbar, bietet dafür aber ein etwas taktischeres Gameplay. So kann er etwa besondere Aktionen durch einen ebenso besonderen Würfel ausführen. Diese richten zum einen eine Menge Schaden an, zum anderen ist es nicht sonderlich schwer, diese ins Gameplay zu integrieren.

Der Kampfmeister-Kämpfer bietet also zum Teil ein wenig mehr taktische Tiefe als der Barbar, ohne an irgendeiner Stelle wirklich überwältigend zu werden. Auch kann er sämtliche Rüstung im Spiel sowie eine Menge der verschiedenen Waffen tragen.

Der Menschen-Kämpfer hat nicht umsonst das Stigma als die "Standard-Klasse" in Dungeons and Dragons, weswegen ihr mit dieser Wahl auch in Baldur's Gate 3 keinen Fehler begehen werdet.

Kontrolle über das Schlachtfeld mit dem Druiden

Wer nicht den Standard-Nahkämpfer spielen möchte, sollte ein Auge auf den Druiden werfen. Mit ihm habt ihr eine gesunde Mischung aus offensiven, defensiven und unterstützenden Zaubern. Ihr könnt etwa eine Gruppe Feinde an den Boden fesseln, die Lebenspunkte eurer Verbündeten mit mächtigen Heilzaubern wiederherstellen und vieles mehr.

Weiterhin kann sich der Druide noch in verschiedene Tierformen verwandeln, die zum Teil auch das eigene Leben erhöhen. Im Notfall eignet sich der Druide also auch als eine Art Tank, was ihn zu einem richtigen Alleskönner macht. Mit der Unterklasse Zirkel des Mondes wird diese Transformation zur Bonusaktion, ihr könnt sie also zusätzlich zu den anderen Aktionen während eures Zuges verwenden.

Diese Vielseitigkeit erlaubt es dem Druiden, mit den meisten Situationen im Spiel fertig zu werden.

Mit dem Kleriker die Verbündeten heilen

Für alle, die am meisten Spaß daran haben, ihre Gruppe am Leben zu erhalten, ist der Kleriker mit der Domäne des Lebens, die ihr übrigens direkt beim Erstellen eures Charakters auswählen könnt, eine gute Wahl. Nicht nur haltet ihr eine ganze Menge aus, da ihr durch diese Unterklasse schwere Rüstung tragen könnt, zusätzlich werden auch noch all eure Heilzauber verstärkt.

Zwar können auch andere Klassen auf irgendwelche Arten heilen, doch mit dem klassischen Heiler kann man wenig falsch machen. Wenn ihr irgendwann doch genug vom Heilen habt, könnt ihr eure vergebenen Punkte unkompliziert bei einem NPC zurücksetzen und zu einer anderen Unterklasse wechseln.

Die Domäne des Krieges verwandelt den Kleriker beispielsweise in einen Mini-Paladin, der jeden Zug mehrere Angriffe starten kann. Da der Kleriker ganze sieben Unterklassen besitzt, wird hier für die meisten Spieler irgendeine interessante Spielweise dabei sein.

Die Stadt aus Baldur's Gate 3. Quelle: Larian Studios

Als Waldläufer den Feind aus der Ferne beschießen

Natürlich darf auch ein klassischer Fernkämpfer in dieser Liste nicht fehlen, weswegen der Waldläufer hier den Abschluss macht. Aus dem Fernkampf mit einem Bogen auf Feinde zu schießen, macht auch in Baldur's Gate 3 eine Menge Spaß und wie bei allen anderen Klassen wird auch der Spielstil des Waldläufers durch die verschiedenen Unterklassen deutlich verändert.

Unter anderem hat es sogar der Fan-Liebling Düsterpirscher ins Spiel geschafft. Dieser setzt vor allem auf den Hinterhalt, um seine Feinde auszuschalten, doch auch klassischere Archetypen sind im Spiel vorhanden. Wer es etwa präferiert, mit einem treuen Gefährten an der Seite auf die Jagd zu gehen, macht mit dem Herrn der Tiere nichts verkehrt.

Wenn euch diese beiden Unterklassen nicht zusagen, dann ist vielleicht der Jäger der Fernkämpfer eurer Wahl. Dieser hat zwar keinen tierischen Begleiter, macht dafür jedoch eine ganze Menge Schaden.

Ihr solltet bedenken, dass eure Gruppe in Baldur's Gate 3 ja aus bis zu vier Charakteren besteht. Im Verlauf der Handlung werdet ihr zahlreiche NPCs treffen, die sich eurer Truppe anschließen. Hierdurch habt ihr Zugriff auf einige weitere Klassen, mit denen ihr die verschiedenen Herausforderungen des Spiels meistern könnt. Ihr müsst beispielsweise nicht unbedingt selbst einen Kämpfer spielen, da ihr bereits früh im Spiel einen Kämpfer-NPC in eure Gruppe aufnehmen könnt.

Der beste Tipp für alle Neueinsteiger ist daher, einfach das zu spielen, was euch besonders interessiert. Wenn ihr unbedingt einen Zauberer mit der Multiclass Magier spielen wollt, dann sollte euch die mögliche Komplexität dieser Kombination nicht abschrecken. Schließlich habt ihr drei weitere Gruppenmitglieder, auf die ihr zurückfallen könnt, solltet ihr einer Situation sonst nicht gewachsen sein. Auch gibt es im späteren Spielverlauf einen NPC, bei dem ihr eure Punkte neu verteilen könnt. Viel zu experimentieren, wird euch daher nicht zum Verhängnis.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LostHero Spiele-Enthusiast/in
        Bei mir könnte es echt ein Barde werden. Bisher noch nie in einem D&D (oder anderem Regelwerk) mit dem Barden warm geworden aber Larian hat da echt was abgeliefert... Eventuell Multiclassed mit nem Warlock oder Paladin, mal sehen.
      • Von LostHero Spiele-Enthusiast/in
        Bei mir könnte es echt ein Barde werden. Bisher noch nie in einem D&D (oder anderem Regelwerk) mit dem Barden warm geworden aber Larian hat da echt was abgeliefert... Eventuell Multiclassed mit nem Warlock oder Paladin, mal sehen.
      • Von Raffnek30000 Gelegenheitsspieler/in
        das ist echt kein schlechter tip. vieleicht sollte man noch anmerken das stark magische klassen wie magier oder zauberer anfänglich ehr schwach sind und am ende fast übermenschlich werden können. vieleicht ist das auch der grund warum das spiel nicht bis level 20 gehen soll, magier auf level 20 sind bei D&D in der vergangenheit echt fast wie götter und können sachen wie die zeit anhalten oder einen meteoreinschlag beschwören. wenn man sich das mal bildlich vorstellt was dies bedeutet könnte man sich fragen was man bitte dagegen tun kann XD
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Man sollte dabei vielleicht mal erwähnen... auch wenn es wieder ein "Party" RPG ist... wie so oft gibt es einige Stellen wo man gezwungen ist alleine zu agieren. Und je nach Klasse sind diese solo-stellen echt eklig. Ne reine Heiler-Klasse würde ich daher Anfängern grundsätzlich gar nicht empfehlen, ist nämlich wirklich schwer damit alleine irgendwas hinzubekommen. Davon abgesehen findet man für die Party sowieso mindestens einen Heiler.

        Tatsächlich sind "Frontschweine" da am einfachsten... die kommen auch alleine klar.

        Im Prinzip, solange man in einer Party unterwegs ist, spielt es keine Rolle was man spielt... man nimmt halt was Spaß macht, aber einige Solostellen können so knifflig sein, je nach Klasse, das man die ein oder Klassen-Entscheidung sehr wohl bereuen kann. Und man sich schnell denkt "ja mensch, den Heiler hätte doch besser mal ein Partymitglied übernommen" Denn für das gesamt-Spielerlebnis ist es nämlich ziemlich egal ob man jetzt selber den Heiler spielt oder ein Partymitglied. auch wenn die eigene Figur natürlich etwas mehr potenzial hat als alle anderen.
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