Aztecs: The Last Sun - Städtebau, Ressourcen & Meinung

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Special Matthias Hable - Autor Annika Menzel - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Aztecs: The Last Sun - Städtebau, Ressourcen & Meinung
Quelle: Toplitz Productions

Weiter geht es mit den verschiedenen Ressourcen im Spiel und unserer Meinung zum Early Access.

Städtebau mit Hindernissen

Das Spiel setzt aber noch einen drauf. Irgendwann sind nämlich die Ressourcen wie Holz, Stein und Gold innerhalb der Barriere aufgebraucht und ihr seid gezwungen, zu expandieren. Um an die Rohstoffe außerhalb der Zone zu gelangen, müsst ihr Blutschreine platzieren, die den Bereich zum Bauen vergrößern.

Im Moment könnt ihr das leider nur zweimal machen, bis euch die Materialien ausgehen. Für den Bau der Blutschreine braucht es nämlich Obsidian, für das es noch keine Möglichkeit zum Abbau gibt. Das bremst euch etwas beim Expandieren aus und kann zu Frustration führen.

Nachts gibt es außerdem zusätzliche Quests, die ihr erledigen könnt, um an Extra-Ressourcen zu kommen. Dafür müsst ihr im Haupttempel Adlige zu Priestern ernennen. Sie sind die Einzigen, die den verfluchten Nebel betreten können.

Irgendwann sind die Rohstoffvorkommen wie Holz, Gold, Stein oder Fische innerhalb der Barriere aufgebraucht. Dann müsst ihr Blutschreine errichten, um den bebaubaren Bereich zu erweitern. Quelle: PC Games Irgendwann sind die Rohstoffvorkommen wie Holz, Gold, Stein oder Fische innerhalb der Barriere aufgebraucht. Dann müsst ihr Blutschreine errichten, um den bebaubaren Bereich zu erweitern. Dort könnt ihr versunkene Tempel finden, die Blutreservoirs enthalten. Die könnt ihr mit den Priestern plündern, um eure Vorräte aufzufüllen. Außerdem tauchen ab und zu Mondsäulen auf. Diese feuern zusätzliche Angriffe auf die Barriere und sorgen dafür, dass euer Blutvorrat schneller verbraucht wird. Ihr solltet sie also möglichst schnell mit einem Priester zerstören.

Technologie und Ressourcen

Sobald ihr in eurer Stadt eine Akademie gebaut habt, bekommt ihr Zugriff auf den Technologiebaum. Darin könnt ihr neue Gebäude wie den Adlerspäher-Tempel freischalten. Das kostet aber auch immer Ressourcen wie Holz, Stein oder Wissen.

Daneben gibt es auch noch Kakao, der im Spiel als Währung funktioniert. Den könnt ihr durch Steuereinnahmen von eurer Bevölkerung bekommen und er wird außerdem wichtig, sobald eure Akademie steht. Dort kann er von adligen Gelehrten in Wissen umgewandelt werden.

Wächst eure Stadtbevölkerung, entstehen auch neue Herausforderungen für euch. Wenn ihr zum Beispiel sehr viele Einwohner in eurer Stadt aufnehmt, aber zu wenig Wohnraum vorhanden ist, kann dort Obdachlosigkeit ein ernstes Problem werden. Dann werden eure Untertanen schneller krank und außerdem unzufrieden.

Häufig werdet ihr aber vor die Wahl gestellt, wie ihr Probleme angehen wollt. An einer Stelle müsst ihr euch zum Beispiel entscheiden, wie ihr mit einer Gruppe von Fremden umgeht, die in der Stadt auftauchen. Nehmt ihr sie auf, geben sie euch im Austausch Wissen. Allerdings seid ihr dann gezwungen, mehr Häuser zu bauen.

Der Wohnraum ist innerhalb der Barriere aber sehr begrenzt, sodass ihr sehr platzsparend planen müsst. Zusätzlich müsst ihr für eure Einwohner Kanäle anlegen, damit jedes Haus Zugang zu Wasser hat. Das Tool zum Ausheben für die Gräben ist leider noch etwas umständlich zu bedienen. Wir hoffen, dass das noch besser wird.

Funktioniert die Frostpunk-Formel?

Es gibt also noch ein paar Baustellen im Spiel, auf deren Beseitigung wir noch etwas warten müssen. Auf Steam findet ihr eine Roadmap der Entwickler mit einer Übersicht, welche Neuerungen für wann geplant sind.

Im Tal von Mexiko können eure Späher in neuen Regionen nach Ressourcen suchen. Allerdings ist auch das nicht immer ungefährlich. Deshalb benötigt ihr auch eine Militäreinheit, welche die Späher unterstützt. Quelle: PC Games Im Tal von Mexiko können eure Späher in neuen Regionen nach Ressourcen suchen. Allerdings ist auch das nicht immer ungefährlich. Deshalb benötigt ihr auch eine Militäreinheit, welche die Späher unterstützt. Zurzeit habt ihr im Spiel die Möglichkeit, zwischen drei Schwierigkeitsgraden zu wählen. Auf "Geschichte" liegt der Fokus auf dem Bauen und der Story. Den solltet ihr nehmen, wenn ihr eher entspannt spielen wollt.

Wir haben es auf dem mittleren Modus "Abenteuer" gespielt und hatten da schon ordentlich zu kämpfen. Mit dem schwierigsten solltet ihr nur spielen, wenn ihr schon richtige Survival-Experten seid.

Generell hat uns Aztecs beim Spielen sehr oft an Frostpunk erinnert: Das langsame Voranschreiten in einem begrenzten Gebiet, das Treffen von schweren Entscheidungen und der Aufbau des Technologiebaums kamen uns sehr bekannt vor.

Dass man sich hier Frostpunk als Vorbild nimmt, ist eigentlich überhaupt nichts Schlechtes, denn es ist ein großartiges Spiel. Aber bis Aztecs so weit ist, in der gleichen Liga spielen zu können, ist es noch ein weiter Weg. Wir hoffen also, dass wir bald mehr Updates bekommen werden.

Unter dem Strich ist Aztecs aber schon jetzt ein Spiel mit sehr viel Potenzial. Das ungewöhnliche Setting mitsamt der aztekischen Mythologie bietet viele spannende Möglichkeiten. Auch die Atmosphäre ist für uns ein großer Pluspunkt. Vor allem wenn die Nacht anbricht und die mystischen Gesänge ertönen, ist das Spiel unglaublich stimmig.

Meinung

Aztecs: The Last Sun ist ein City Builder, der in der Anfangszeit des Aztekenreichs angesiedelt ist und viele Elemente der aztekischen Mythologie aufgreift. Auf Steam könnt ihr das Early-Access-Spiel für knapp 20€ kaufen. Transparenzhinweis: Die Preview-Version wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

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  1. Seite 1 Story, Setting & Spielprinzip
  2. Seite 2 Städtebau, Ressourcen & Meinung
    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Crickethill
        Grundsätzlich finde ich es aber bei so spannenden Settings immer etwas schade, dass man nicht mehr daraus macht, die "reale" Geschichte nicht als Inspiration für Gameplaymechaniken verwendet. Dort läge noch so viel Potenzial vergraben, abseits von sensationalistischen Elementen wie Menschenopfern, die letztlich auch wieder eine stark vom kolonialen Blick geprägte Sichtweise reproduzieren. Warum also keine Mechanik einführen, die das komplexe diplomatische Geflecht bei der Ankunft der Spanier in Mittelamerika widerspiegelt und die Spielerinnen und Spieler in die Position bringt, verschiedene Nahua-Städte unter einem Banner zu versammeln, um den Konquistadoren die Stirn zu bieten. Krankheiten tun ihr Übriges zur Survival-Erfahrung. Das ist auch einer der zentralen Punkte, die Townsend in ihrem Buch macht: natürlich waren die Konquistadoren gierige und blutrünstige Eroberer, aber der Untergang der Nahua wurde auch dadurch besiedelt, dass sich diverse Fürstentümer opportunistischerweise auf die Seite der Spanier schlugen, um die Oberhand über ihre Konkurrenten zu bekommen - nur um am Ende selbst kolonisiert zu werden.
        Sehr geil zusammengefaßt! Die Sicht auf die geschichtlichen Dinge scheint doch offensichtlich etwas wirr.

        Das ist das alte römische Überlegenheitsgefühl der Zivilisation gegen die Barbaren. In der Antike, dann im Mittelalter und heute als Amerikanismus, wer nicht "gut" ist wie wir wollen, der wird totgebombt. Wir sehen, ein sehr altes System, was mit "Gutsein" (eher zwanghaft gut sein wollen, aber nicht sein) und Schuld (Schuld ist ein tragender Faktor unsere aktuellen Systems) arbeitet.

        Wer jetzt meint er sei "modern" und "aufgeklärt" und kann über sowas nur lachen, der kann mal die aktuellen Strukturen ansehen und wird schnell eines besseren belehrt.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Crickethill
        Grundsätzlich finde ich es aber bei so spannenden Settings immer etwas schade, dass man nicht mehr daraus macht, die "reale" Geschichte nicht als Inspiration für Gameplaymechaniken verwendet. Dort läge noch so viel Potenzial vergraben, abseits von sensationalistischen Elementen wie Menschenopfern, die letztlich auch wieder eine stark vom kolonialen Blick geprägte Sichtweise reproduzieren. Warum also keine Mechanik einführen, die das komplexe diplomatische Geflecht bei der Ankunft der Spanier in Mittelamerika widerspiegelt und die Spielerinnen und Spieler in die Position bringt, verschiedene Nahua-Städte unter einem Banner zu versammeln, um den Konquistadoren die Stirn zu bieten. Krankheiten tun ihr Übriges zur Survival-Erfahrung. Das ist auch einer der zentralen Punkte, die Townsend in ihrem Buch macht: natürlich waren die Konquistadoren gierige und blutrünstige Eroberer, aber der Untergang der Nahua wurde auch dadurch besiedelt, dass sich diverse Fürstentümer opportunistischerweise auf die Seite der Spanier schlugen, um die Oberhand über ihre Konkurrenten zu bekommen - nur um am Ende selbst kolonisiert zu werden.
        Sehr geil zusammengefaßt! Die Sicht auf die geschichtlichen Dinge scheint doch offensichtlich etwas wirr.

        Das ist das alte römische Überlegenheitsgefühl der Zivilisation gegen die Barbaren. In der Antike, dann im Mittelalter und heute als Amerikanismus, wer nicht "gut" ist wie wir wollen, der wird totgebombt. Wir sehen, ein sehr altes System, was mit "Gutsein" (eher zwanghaft gut sein wollen, aber nicht sein) und Schuld (Schuld ist ein tragender Faktor unsere aktuellen Systems) arbeitet.

        Wer jetzt meint er sei "modern" und "aufgeklärt" und kann über sowas nur lachen, der kann mal die aktuellen Strukturen ansehen und wird schnell eines besseren belehrt.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Das Setting ist schon mal sehr geil. "Apocalyptico" als Film ist ja auch so ein Brecher.

        Da hab ich mal son Spiel gezockt was ne echte Perle war, hat mich voll reingesogen damals. Irgendwie ne Mischung aus Spielbuch und Rundentaktik-Gruppen-RPG. Genau: "Expeditions:Conquistatores" hieß das.

        Lustigerweise gerade auch gerade Gerhart Hauptmann gelesen, mit der "Weiße Heiland", was da den Untergang der Azteken (wohl dann auch schon etwas degeneriert und hinüber) und das Mordbubentum der europäischen Heilsbringer schildert.
      • Von Tobi_Gamer Anfänger/in
        Azteken? Ja gerne. Survival? Nein danke, ich will entspannt bauen.
      • Von Chronik Mitglied
        Zitat von Matthias Dammes
        Was genau meinst du?
        Einen Kasten mit Videos auf der Startseite haben wir nicht mehr, nachdem wir unseren eigenen Player eingestellt haben.
        Du findest Videos immer in den zugehörigen Artikeln embedded oder gesammelt auf unserem Youtube-Kanal.
        Ist oben in der Navi-Leiste auch prominent verlinkt.
        Nun wenn ich auf der Hauptseite runter Scrolle, kommt nach 13 Scrolls (einzeln abgezählt!) der Bereich "Videos" der leer ist also bei mir wird der Kasten Videos noch angezeigt bzw. ist er leer ( bis auf die rechte seiten Seite liegenden Video-Ticker und unterhalb dieses Video-Tickers noch eine Werbung:
        Kostenlose App und Leseprobe,
        Kombiniere dein Print-Abo mit deinem Tablet)

        Naja und ich dachte das irgendwas Blockiert aber nun da ihr umgestellt habt (Sry habe eure/diese News, nicht gelesen, daher dachte ich das da irgendwas blockieren muss!?
        Naja gut ist geklärt!!! Das ist doch somit auf PCGH genau so oder, mit den Videos?
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Okay, beim Frostpunk-Vergleich und der anschließenden Nebel-Blut-Mechanik war ich raus. Kein Spiel für mich.
      Direkt zum Diskussionsende
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