Aurora Watching
Die Laser-Barrieren lösen den Alarm aus und sollten tunlichst umgangen werden, um nicht noch mehr Gegner anzulocken.
Unter ungeklärten Umständen verschwindet ein russisches U-Boot mitten in der Barentsee. Geheimdokumente enthüllen myste-riö-se Verbindungen zu einem Experiment, bei dem ein skrupello----ser Genforscher übermenschlich starke Krieger erschaffen will. Hier tritt der Spieler auf den Plan: In der Rolle des Top-Agenten White Fox dringen Sie in das Labor ein, beschaffen Informationen über das Projekt und erledigen die Hintermänner.
Verwechslungsgefahr
Überwiegend aus einer Verfolgerkamera lenken Sie den Helden möglichst unauffällig durch eine Eiswüste, unterirdische Forschungskomplexe und das geflutete U-Boot. Auf allen drei Schwierigkeitsgraden stellen sich Ihnen Unmengen von Gegnern in den Weg. Die offene Konfrontation führt daher nur selten -zum Ziel - vorsichtiges Schleichen im Splinter Cell-Stil ist gefragt. Leider macht sich schnell Langeweile breit: Stundenlang huscht White Fox durch eintönige, enge Innenlevels, passt Patrouillen ab und erledigt Wachen lautlos mit dem Messer oder einem schallgedämpften Pistolenschuss. Regelmäßig hackt man sich in Computer, um Türen zu öffnen oder Überwachungskameras zu deaktivieren. Es fehlt an der fesselnden Atmosphäre, die das Schleichen mit Sam Fisher auszeichnet. White Fox beherrscht weder coole Sprünge noch Griffe. Er kann nicht einmal über einen mannshohen Bretterzaun klettern, sodass man immer dem offensichtlichen Weg folgt und nie das Gefühl hat, Missionen wie ein richtiger Nachwuchs-Bond zu lösen. Ihr Spiele-Budget ist in Splinter Cell: Chaos Theory wesentlich sinnvoller investiert.

Das Spiel ist wirklich eine total verunglückte Gurke, die sich spielt wie eine schlechte Misch-Masch-Kopie aus tollen Spielen wie Cold Zero, Hitman oder Splinter Cell, ohne auch nur annähernd deren Qualität erreichen zu können.
Story, Steuerung, Grafik, Atmosphäre, Spannung: Alles weit unter Durchschnitt (sehr weit).
Ich kann vom Kauf von Aurora Watching nur abraten, wer ein günstiges Schleich-Shooter-Spiel sucht, ist am Wühltisch mit älteren Versionen der großen Vorbilder für 10,- Euro wirklich besser bedient.
Doch, selbst wenn man auf einer einsamen Insel mit einem Stromgenerator, einem PC und dem Spiel Aurora Watching festsitzen sollte, und noch nie von den anderen hervorragenden Stealth-Spielen gehört haben sollte:
Aurora Watching ist extrem laaaangweiiiilig.
Den Entwicklern von Aurora Watching kann ich aber angesichts der starken Konkurrenz bei den Stealth-Spielen nur den Spruch ans Herz legen:
"Wer mit großen Hunden schei**en will, muss eben auch selbst einen großen Haufen machen." :-)
Wenn du dir aber nur mal das Gameplay anschauen willst, dann kannst du ja einfach mal die Demo zu "Teil 1" runterladen. Die gibt es auch als DV.
Aber laßt ihn doch, ihr seht doch, daß er keine Argumente hat, sondern nur wirres Gestammel kommt.
nicht umsonst wird viel installiert.
nur mal so am rande: Ground Control 2 hat auch nicht viel mehr platz auf der hd beansprucht ...
Aber laßt ihn doch, ihr seht doch, daß er keine Argumente hat, sondern nur wirres Gestammel kommt.
Kann denn mal einer der Vorschreiber sagen, ob man das tatsächlich mit "Cold zero" (das ich zum größten Teil recht gut fand) vergleichen kann ?