Atomic Blonde: Filmkritik zum Actionfilm
Charlize Theron und James McAvoy machen sich als Agenten kurz vor der Wende in Berlin auf die Suche nach einer äußerst wichtigen Liste. Dabei teilt vor allem die Hauptdarstellerin ordentlich aus.
November 1989: Kurz vor dem Fall der Mauer wird die MI6-Agentin Lorraine Broughten nach Berlin geschickt, um dort nach einer Liste mit streng vertraulichen Informationen zu suchen, die nicht den falschen Leuten in die Hände fallen darf. Dabei soll ihr der in Berlin lebende Agent David Percival zur Seite stehen, der sich allerdings als sehr unzuverlässig erweist. Darüber hinaus stellen sich ihr jede Menge Berliner Polizisten, feindliche Agenten und alle anderen, die an der Liste interessiert sind, in den Weg.
"John Wick"-Regisseur David Leitch verbindet spektakuläre und knallharte Actionszenen, die den Kinobesuch lohnenswert machen, mit knisternder Erotik und einer starken Besetzung. Insbesondere Charlize Theron gibt physisch offensichtlich ihr Äußerstes. Auf dem Papier sollte also eigentlich alles stimmen. Allerdings sind all diese Elemente in einen unnötig komplizierten und überlangen Plot einbetoniert, der sich kaum vorwärts bewegt.
Fazit
Großartige Action und tolle Darsteller in einer leider schwerfälligen Handlung, der nur mühselig voranschreitet.
Offizieller deutschsprachiger Trailer zu "Atomic Blonde":