Arcade-Spiel mit Asterix-und-Obelix-Bonus
Schnell rennen reicht nicht - Balance braucht's.
Maximum Gaudium heißt ein Turnier, das den dollsten Gallier im Dorf ermittelt. Asterix, Obelix, Troubadix und Frau Methusalix kämpfen an vier Tagen in 14 Disziplinen um Punkte. Sie schießen mit Katapulten aufeinander, hauen reihenweise Wildschweine k. o., versuchen sich als Schildträger in einem Hindernisparcours, verwüsten Römerlager, rammen Löcher in Galeeren, fahren Ruderbootrennen oder fressen um die Wette. In allen Runden reichen die Pfeil- und zwei Aktionstasten für die Steuerung. Die gewählte Figur ist normalerweise aus der dritten Person zu sehen, manchmal von oben. Das ist lustig, wenn man bei geteiltem Bild zu zweit an einem Rechner spielt. Vor allem die Highscore-Listen puschen dann die Stimmung knapp eine Stunde lang. Danach stürzt das Interesse ab, weil die Sportarten zwar eigenwillig klingen, aber ähnlich funktionieren, das Gewinnen überraschend schwierig ist für ein Kinderprodukt und weil zwischen die Duelle keine richtigen Storyparts gedrückt worden sind. Nur kurze Zierszenen mit Erzähler bekommt man zu sehen. Ein Kompliment mit Schleife drum verdienen die Grafiker- dafür, dass der Zeichenstil von Albert Uderzo in 3D fast ohne Dellen überlebt.

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