Assassin's Creed Hexe: Das könnte Protagonistin Anika in Franken erwarten
Wenn Assassin's Creed Hexe tatsächlich zur Zeit der Hexenverfolgung in Franken spielt, würde die Protagonistin durch die Vorwürfe vor großen Gefahren stehen.
Ist die neue Protagonistin eine Hexe oder unschuldig?
Moment mal, Protagonistin? Richtig gelesen, denn es gibt nicht nur Gerüchte und Hinweise auf den Schauplatz, sondern auch auf die Hauptfigur von Assassin's Creed Hexe. Dabei soll es sich um eine junge Frau namens Anika handeln, der Hexerei vorgeworfen wird.
Dementsprechend würde dieses Konzept auch hervorragend zu der Zeitspanne und den potenziellen Orten passen. Die Hexenverfolgung fand ihren Höhepunkt nämlich in der Frühen Neuzeit und nicht schon im Mittelalter.
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Und weil der Verdacht, eine Hexe zu sein, schnell mit Folter und der Verbrennung auf dem Scheiterhaufen geendet hat, muss Anika besonders vorsichtig sein. Sie soll wohl über längere Zeit verfolgt werden, und auch NPCs geben Informationen weiter, wenn sie etwas Verdächtiges beobachten.
Heimlich durch die dichten Wälder zu schleichen, ohne sich erwischen zu lassen, würde also nicht nur zum Setting passen, sondern auch zum Kern von Assassin's Creed. Allerdings bleiben die Anschuldigungen wohl haltlos, denn die angeblich geplanten Magie-Elemente sollen nach dem Führungswechsel im Frühjahr gestrichen worden sein.
Diskutiert wird allerdings, ob eventuell ein Alchemiesystem Einzug ins Spiel findet. Das kann nach außen nämlich auch schnell mal als Hexerei gedeutet werden. Der Fokus auf Stealth und das Verstecken vor potenziell tödlichen Konsequenzen würden für einen besonders düsteren Ton sorgen, wenn sie tatsächlich nicht über magische Fähigkeiten verfügt, die ihr die Flucht erleichtern.
Quelle: PC Games
Wie in Assassin's Creed 3 von Baum zu Baum hüpfen: Da das Parkoursystem weiterhin vorhanden sein soll, wird das sicher auch so ähnlich in Hexe aussehen.
Passend dazu könnte auch eine fast vergessene Mechanik ihr Comeback feiern. Im DLC zu Assassin's Creed Syndicate, der sich um Jack the Ripper dreht, gibt es eine Art Angstsystem. Durch bestimmtes Vorgehen könnt ihr die Menschen um euch herum in Angst und Schrecken versetzen, und so etwas könnte Anika wohl sehr gut gebrauchen.
Angeblich ist die Protagonistin wohl auch eine direkte Nachfahrin von Claudia Auditore, also der Schwester von Ezio Auditore da Firenze, der in Assassin's Creed 2, Brotherhood und Revelations die Hauptrolle spielte. Angeblich soll der Assassine auch als Anikas Mentor auftauchen, doch das bringt eine kleine Schwierigkeit mit sich.
Sollte Hexe wirklich im Jahr 1625 spielen, dann wäre Ezio bereits seit 100 Jahren verstorben. Da würden sich aber vermutlich Mittel und Wege finden lassen, um ihn ins Spiel zu integrieren, ohne die Zeitlinie durcheinanderzubringen - zum Beispiel in Form von Erinnerungen oder eben doch einem Hauch von Magie.
Quelle: PC Games
Anne Bonny könnten wir uns optisch auch ganz gut als Protagonistin für Assassin's Creed Hexe vorstellen, auch wenn die roten Haare bei Magierinnen nur ein Mythos sind.
Und apropos bekannte Persönlichkeiten: Wen gab es dann da eigentlich so im Franken des 17. Jahrhunderts? Wenn Ubisoft sich an die historischen Daten halten möchte, können sie wohl nicht mit solchen Kalibern wie Leonardo da Vinci, Charles Darwin oder Blackbeard um die Ecke kommen.
Für Personen wie Albrecht Dürer oder Martin Luther, die uns da spontan eingefallen sind, wäre es zu dem Zeitpunkt leider schon zu spät gewesen. Genau wie für Heinrich Kramer, Inquisitor und Verfasser des Hexenhammers, der ansonsten ein denkbarer Antagonist gewesen wäre.
Vielleicht spielt Hexe aber doch etwas früher als gedacht, oder die Entwickler haben noch Namen auf dem Schirm, die wir höchstens mal beim Dösen im Geschichtsunterricht aufgeschnappt haben.
Quelle: PC Games
Wenn wir uns die französische Flagge und das Banner wegdenken, könnte so ein wütender Mob auch in Assassin's Creed Hexe unterwegs sein.
Sie könnten zum Beispiel die Fürstbischöfe von Würzburg und Bamberg als Gegenspieler integrieren. Und wenn wir mal ganz wild in Bezug auf die Handlung spekulieren wollen: Die damaligen Herrscher könnten zu Templern gemacht werden, die nicht nur potenzielle Hexen jagen und hinrichten lassen, sondern unter diesem Deckmantel auch Jagd auf die Assassinen machen.
Wenn Anika aus Würzburg oder Bamberg und damit einer der regionalen Hochburgen der Hexenverfolgung stammt, könnte sie Zuflucht in Nürnberg suchen. Die Stadt war im Vergleich zu den anderen nämlich weniger stark in diesem Bereich tätig und wäre auch noch aus einem weiteren Grund ein spannender Schauplatz.
Denn 1625 fiel mitten in den Dreißigjährigen Krieg, in dem auch Nürnberg als protestantisches Gebiet im Konflikt mit den katholisch geprägten Orten Würzburg und Bamberg stand. Sollten im Spiel einige Jahre während der Handlung vergehen, könnte es sogar die Belagerung Nürnbergs im Jahr 1632 und damit die Stadt als damaliges Zentrum des Kriegs thematisieren.
Quelle: PC Games
In Black Flag Resynced befreit Edward Kenway die Schiffsbauerin Lucy. In Hexe könnten wir uns gut vorstellen, dass Anika später andere Frauen rettet, denen ebenfalls Hexerei vorgeworfen wird.
Dort könnte sie aber ebenfalls auf den Orden der Assassinen stoßen und mit den neu erlernten Fähigkeiten nicht nur die für das Unheil verantwortlichen Templer eliminieren, sondern auch andere beschuldigte Frauen vor dem Scheiterhaufen retten.
Dabei könnte sie sich nicht nur die dichten Wälder zunutze machen und zu Abwehrzwecken Angst und Schrecken verbreiten, sondern auch in bester Assassin's-Creed-Manier von Baum zu Baum hüpfen und sich in den Städten ihren Weg über die Dächer bahnen.
Wann erscheint Assassin's Creed Hexe?
Ob sich die ganzen Gerüchte und Spekulationen letztendlich bewahrheiten, steht noch in den Sternen. Die Hinweise auf das Setting und die Protagonistin scheinen sich aber immer mehr zu verdichten, und auch die Kirche in Black Flag Resynced ist ein deutliches Zeichen.
Wir warten also weiter auf offizielle Infos und erste Trailer von Ubisoft und sind gespannt darauf, ob sich unsere Spekulationen bewahrheiten. Ein letztes Gerücht haben wir noch für euch, und das dreht sich um den Releasetermin.
Kürzlich kursierte Juni 2027 als möglicher Zeitraum, das soll sich aber wohl schnell als Platzhalter herausgestellt haben. Zudem müsse das Entwicklerteam sich nicht nur mit dem Personalwechsel zurechtfinden. Angeblich wurden im Frühjahr auch 50 Entwickler von dem Projekt abgezogen.
Daher ist ein Release Ende 2027 wahrscheinlicher und würde auch ganz gut zum Veröffentlichungsrhythmus der letzten Jahre passen. Wir hoffen jedenfalls sehr, dass Assassin's Creed Hexe die turbulenten Phasen der Entwicklung gut übersteht und bald endlich ein wenig Licht ins Dunkel lässt. Für unsere Redaktion wäre ein Teil in Franken natürlich auch ein absolutes Heimspiel.
