Assassin's Creed: Brotherhood-Test: Die negativen Aspekte und die Wertung
Assassin's Creed: Brotherhood, der neueste Teil der Meuchlerreihe, schickt Sie noch mal in die Renaissance - Langeweile pur oder grandioses Action-Feuerwerk? PC Games verrät es Ihnen heute im Test zur PC-Version.
KI-Aussetzer
Die künstliche Intelligenz gewinnt auch in Assassin's Creed: Brotherhood keinen Blumentopf. Zwar sind die Computer-Gegner nicht ganz so dumm wie in Call of Duty, doch etwas mehr Grips hätten wir uns erhofft. In Standard-Kämpfen greift das Stichwort "Masse statt Klasse". Ein einzelner Gegner ist für Sie kein Problem, erst wenn die Zahl der Feinde zunimmt und Sie sich nicht im Rage-Modus befinden, könnte es knifflig für Sie werden. Die Feinde umstellen Sie, greifen aber meist immer nach und nach an. Hin und wieder glänzen aber auch die KI-Männer. Beispielsweise packen Sie von hinten zu und nehmen Ihnen für kurze Zeit die Bewegungsmöglichkeit. Aus diesem Griff können Sie sich aber stets schnell lösen. Auch die Zwischen- und Endgegner sind nicht clever oder greifen überraschend an. Sie sind einfach nur mit mehr Hitpoints ausgestattet.
Quelle: Ubisoft
Hilfe rufen: Per Tastendruck dürfen Sie im Spielverlauf jederzeit Assassinen als Unterstützung herbeirufen - solange diese sich nicht auf Missionen befinden. Dann greifen die Meuchler Feinde in der Umgebung an. Das macht die meisten Kämpfe deutlich zu leicht, denn die Typen hauen gut zu.
Balancing
Am Balancing muss Ubisoft für den nächsten Teil unbedingt schrauben. Assassin's Creed: Brotherhood leistet sich hie und da nämlich den ein oder anderen Patzer. So ist die Assassinengilde zwar ein tolles Feature sorgt im späteren Spielverlauf aber dafür, dass die Missionen deutlich an Anspruch verlieren und zu einfach werden. Ebenfalls ein Problem: Sie erhalten gen Ende Waffen und Rüstungen, gegen welche die normalen Gegner keinerlei Chance haben. Sie sind quasi wie ein Panzer unterwegs. Hier kommt die nächste Komponente zum Tragen, denn Sie können Sie alles ohne Probleme leisten, das Geld fließt in Strömen, Knappheit herrscht nie.
Undurchsichtig
Die Story von Assassin's Creed: Brotherhood ist interessant, aber für Neueinsteiger sicher nicht einfach zu verstehen. Das Spiel knüpft nämlich direkt an den Schluss von Assassin's Creed 2 an, gibt kaum Erklärungen, um was es geht, und auch das Tutorial fällt eher mager aus. Neueinsteiger verstehen also erst mal Bahnhof und finden sich vermutlich nicht gleich zurecht. Wer hingegen die vorherigen Teile gespielt hat, dürfte keine Probleme haben, sich zurechtzufinden - auch wenn die Story der Assassin's Creed-Reihe nicht gerade zu den einfachsten zählt.

ich hab ne nvidia 560 TI, auflösung 1920x1080, und alles auf maximal bei der grafik eingestellt.
finde den Multiplayer Modus zwar intressent, aber nicht wirklich langzeit unterhaltend
man sollte lieber alle von der multiplayer abteilung in die singleplayer abteilung verladen
dann würde das nächste Assassins Creed bestimmt noch besser werden