Assassin's Creed: Brotherhood-Test: Die positiven Aspekte #2
Assassin's Creed: Brotherhood, der neueste Teil der Meuchlerreihe, schickt Sie noch mal in die Renaissance - Langeweile pur oder grandioses Action-Feuerwerk? PC Games verrät es Ihnen heute im Test zur PC-Version.
Assassinengilde
Die Assassinengilde, die Sie sich nach und nach aufbauen, ist ein gut durchdachtes neues Spielelement. Je mehr Borgia-Türme Sie zerlegen, desto mehr dieser Jungs dürfen Sie rekrutieren. Deren Ausbildung funktioniert dann über Aufträge in ganz Europa, mit denen sich die Meuchler Erfahrungspunkte verdienen, aber auch Geld und questrelevante Gegenstande herbeischaffen. Hier kommt eine taktische Komponente ins Spiel, denn ein Assassine, der etwa in Venedig einen Auftrag erfüllt, kann Ihnen in Rom nicht mehr unter die Arme greifen. Deshalb sollten Sie stets abwägen, wen und wie viele Jungs Sie durch die Gegend schicken. Der Kritikpunkt an der Gilde zeigt sich allerdings im normalen Spielverlauf. Per Tastendruck rufen Sie die Kerle zu Hilfe und hetzen sie dann entweder auf einen ausgewählten Gegner oder schicken sie einfach ins Getümmel. Ihre Azubi-Meuchler werden allerdings schnell sehr stark und metzeln sich selbst durch große Gruppen von Gegnern, was die Kämpfe und so manche Mission im Spiel viel zu einfach macht. Deshalb gibt es aber auch immer wieder Passagen, in denen Sie die Assassinen nicht herbeirufen dürfen. Vor allem die Romulus-Gräber müssen Sie stets alleine durchstehen.
Quelle: Ubisoft
Das neue Kampfsystem belohnt offensive Spieler, denn Sie können Gegner mit nur einem Schlag ausschalten.
Überarbeitetes Kampfsystem
Das neue Kampfsystem senkt den Schwierigkeitsgrad etwas. Früher hat es zwar auch schon im Großen und Ganzen ausgereicht, im richtigen Moment zu kontern, um alle Auseinandersetzungen zu überstehen. Doch in Brotherhood geht das noch leichter von der Hand. Bei einer größeren Gegnergruppe müssen Sie lediglich einige Angriffe abwehren, denn dann verfällt Ezio in Rage. Fortan schnetzeln Sie jeden Widersacher mit nur einem Hieb dahin, solange Sie nicht von einer feindlichen Attacke getroffen werden. In den krassesten Szenen machten so gut und gerne 30 Soldaten Bekanntschaft mit Ezios Klinge. Mit der Simplifizierung steigt aber auch der Spaßfaktor, denn die Kämpfe in Assassin's Creed: Brotherhood wirken jetzt wesentlich dynamischer als noch in den beiden Vorgängern. Die Überarbeitung hat sich gelohnt.
Präzise Steuerung
Das überarbeitete Kampfsystem sowie die generelle Bedienung profitieren von der präzisen Steuerung der PC-Version. Sie können Assassin's Creed: Brotherhood problemlos mit Maus und Tastatur spielen. Zwar dürfen Sie auch ein Gamepad anschließen, doch dies ist gar nicht unbedingt nötig. Die Bedienung fällt auf dem PC wunderbar präzise aus, die Tastenbelegung lässt sich frei konfigurieren und das Spiel zeigt Ihnen dann sogar die richtigen, angepassten Knöpfe auf dem Bildschirm an. Hier leistet sich Ubisoft also keine Schnitzer.

ich hab ne nvidia 560 TI, auflösung 1920x1080, und alles auf maximal bei der grafik eingestellt.
finde den Multiplayer Modus zwar intressent, aber nicht wirklich langzeit unterhaltend
man sollte lieber alle von der multiplayer abteilung in die singleplayer abteilung verladen
dann würde das nächste Assassins Creed bestimmt noch besser werden