Assassin's Creed Black Flag Resynced im Test: Das war's mit still und heimlich!

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Test Annika Menzel - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Assassin's Creed Black Flag Resynced im Test: Das war's mit still und heimlich!
Quelle: PC Games

Für Assassin's Creed Black Flag Resynced wurden sowohl das Stealth- als auch das Kampfsystem überarbeitet. Wenn ihr entdeckt werdet, heißt es jetzt Krawall statt Frust.

Nichts ist wahr, alles ist erlaubt - auch Krawall!

Eine Änderung kommt uns dagegen sehr gelegen. Früher hat es zur Desynchronisation geführt, wenn wir in reinen Schleichmissionen entdeckt wurden. Das ist jetzt Geschichte und wir haben andere Möglichkeiten, um die Situation wieder in den Griff zu kriegen.

Gut, das läuft meistens einfach auf Mord und Totschlag hinaus, aber dafür fällt eines der wohl frustrierendsten Elemente der ganzen Reihe weg. Außerdem kann Edward jetzt überall eine gebückte Haltung einnehmen und nicht nur in Verstecken wie Büschen und Sträuchern.

Wollen wir heimlich vorgehen, hilft uns nicht nur das, sondern auch die passenden Umweltbedingungen. Die Tageszeit und das Wetter haben nämlich Auswirkungen darauf, wie schnell die Gegner Edward bemerken. Bei Regen ist ihre Wahrnehmung zum Beispiel eingeschränkt. Und wo wir gerade schon dabei sind: In der Karibik regnet es ständig.

Nichts da mit Sommer, Sonne, Sonnenschein, bei uns gab es ständig Wolkenbrüche. Da haben wir wohl über Edwards jahrelange Reise immer wieder die Regenzeiten erwischt und huschten wie ein begossener Pudel umher.

Entdeckt? Kein Problem. Es droht nicht mehr die Desynchronisation, stattdessen kann Edward nun alternative Lösungen finden. Meistens bedeutet das aber, das Schwert zu zücken. Quelle: PC Games Entdeckt? Kein Problem. Es droht nicht mehr die Desynchronisation, stattdessen kann Edward nun alternative Lösungen finden. Meistens bedeutet das aber, das Schwert zu zücken. Aber zurück zum Stealth: Wir haben es immer wieder versucht, aber ganz und gar heimlich vorzugehen, haben wir kein einziges Mal geschafft. Irgendein Gegner bekommt dann doch meistens etwas mit und geht zumindest auf die Suche nach uns. Wir haben uns daher immer auch auf einen Kampf vorbereitet und entsprechende Ausrüstung dabei gehabt, auch wenn wir leise sein wollten.

Reden ist Silber und Piraten wollen Gold

Ein guter Pirat ist schließlich auch bis an die Zähne bewaffnet und scheut nicht davor zurück, die Säbel zu zücken. Mit Worten halten sie sich meistens nicht allzu lange auf. Das weiß auch Ubisoft und dementsprechend haben sie das Kampfsystem für Black Flag Resynced überarbeitet.

Keine Sorge, Angriff und Konter sind natürlich weiterhin mit an Bord. Aber es ist nicht mehr ganz so simpel wie in den alten Teilen, bei denen für die meisten Kämpfe nur zwei Knöpfe gebraucht wurden.

Blau bedeutet parieren, rot bedeutet ausweichen: Die Gegner verraten euch also selbst, was zu tun ist. Quelle: PC Games Blau bedeutet parieren, rot bedeutet ausweichen: Die Gegner verraten euch also selbst, was zu tun ist. Die Schwerter haben neben dem normalen Angriff noch eine Spezialvariante, die sich je nach Waffe unterscheidet. Mit denen zerlegen wir nach und nach die Haltungsleiste der Gegner, um ihnen dann richtig auf die Mütze zu geben.

Dabei wird mit einem blauen oder roten Aufblitzen angezeigt, ob wir den Schlag des Gegners parieren können oder ihm ausweichen müssen. Machen wir das im perfekten Moment, dürft wir den Feind - mit Glück sogar mehrere hintereinander - mit der versteckten Klinge niederstrecken.

Gerade wenn viele Gegner auf einmal auf euch zustürmen, kann das ganz schön wuselig werden. Dann dreschen sie von links und rechts auf Edward ein und trotz Fokus scheint er manchmal nicht ganz sicher zu sein, wen er nun eigentlich vermöbeln möchte.

Die Finisher-Moves von Edward sind ganz schön brutal. Aber als Pirat muss man wohl auch sehr durchsetzungsfähig sein. Quelle: PC Games Die Finisher-Moves von Edward sind ganz schön brutal. Aber als Pirat muss man wohl auch sehr durchsetzungsfähig sein. Hat man aber einmal den Dreh raus, lassen sich die Kämpfe mit perfekten Paraden und dem anschließenden fatalen Stich schnell und genugtuend beenden. Außerdem stehen noch weitere typische Hilfsmittel zur Verfügung: Neben Rauchbomben und Schlafpfeilen hat Edward auch eine Schusswaffe und Wurfpfeile zur Verfügung.

Das lässt sich alles wunderbar für heimliche Aktionen wie für Krawall bestens miteinander kombinieren und sorgt für einen spaßigen Flow. Und wenn wir gerade nicht kämpfen oder schleichen, sondern uns einen Weg über Dächer und Bäume bahnen: Auch das Parkour-System fühlt sich die meiste Zeit angenehm flüssig an.

Gelegentlich bleibt Edward trotz der Möglichkeit, frei zu springen, mal irgendwo kleben oder verzettelt sich. Aber das gehört doch irgendwie auch zum Charme von Assassin's Creed dazu. Auf der nächsten Seite erfahrt ihr mehr über das Leben auf einem Schiff, die Technik von Black Flag Resynced und unser Fazit samt Wertung zum Remake.

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  1. Seite 1 Story: Vergangenheit ohne Gegenwart
  2. Seite 2 Stealth & Kampfsystem
  3. Seite 3 Auf hoher See, Technik & Fazit
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      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Trinkt aus Piraten, yoho!
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