Assassins Creed 4 im Test: Rahmenhandlung und PS3-Version
Test der PS4- und PS3-Version zu Assassin's Creed 4: Black Flag: Beim Klabautermann! Ubisofts neuester Teil der Open-World-Reihe entpuppt sich als unterhaltsames Piraten-Abenteuer und bringt endlich frischen Wind in die Spielereihe. Wie sich Assassin's Creed 4: Black Flag im Test schlägt, erfahrt ihr an dieser Stelle. Update: Jetzt mit Test der PC-Version.
Rahmenhandlung mit Augenzwinkern
Wie für die Serie üblich, gibt es eine Rahmenhandlung in der Neuzeit, mit der ihr diesmal jedoch nur sehr selten konfrontiert werdet. Die kurzen Episoden versetzen euch in die Rolle eines neuen Angestellten bei Abstergo Entertainment, einem Spiele- und Filmstudio in Montreal - also genau da, wo Entwickler Ubisoft Montreal zu Hause ist. Euer Job ist es, Edwards in Genen gespeicherten Erinnerungen nachzuspüren, indem ihr seine Story als Spiel erlebt. Aus dem Material soll dann ein toller Piratenfilm werden. Doch natürlich verbergen sich hinter der harmlosen Fassade finstere Absichten und obendrein werdet ihr in eine mysteriöse Intrige hineingezogen. Wer will, kann das alles weitestgehend ignorieren, er verpasst dann aber viele versteckte Anspielungen und Seitenhiebe auf die Entwicklung des Spiels. So findet ihr, wenn ihr die PCs eurer Kollegen hackt, mehr über mögliche Schauplätze der Spielreihe heraus, entdeckt Konzeptzeichnungen oder belauscht, wie Abstergo-Mitarbeiter über den laut knarrenden Fußboden klagen. Ein echter Insider-Gag: Bei Ubisoft Montreal knarrt der Holzboden nämlich ebenfalls bei Schritt und Tritt!
Die PS3-Fassung von Black Flag: Tolles Abenteuer mit Abstrichen
Auch auf der PS3 entpuppt sich Assassin's Creed 4 als stimmungsvolles, riesiges Abenteuer. Es ist inhaltlich identisch mit der PS4-Fassung, leidet allerdings etwas an der gröberen Technik. Auf den ersten Blick fängt die PS3-Fassung den Look des Spiels prima ein, jedoch geht bei allzu turbulenten Szenen die Framerate dramatisch in die Knie und viele schicke Next-Gen-Effekte fehlen gänzlich: animierte Vegetation, die meisten Regeneffekte, flatternde Segel oder der Rauch beim Abfeuern von Kanonen. Ohne die Rauchschwaden bei den Seegefechten werden Letztere auf PS3 übrigens deutlich einfacher, da ihr eure Gegner nie aus den Augen verliert. Alles in allem ist die PS3-Fassung immer noch ein großer Spaß. Solltet ihr aber die Wahl zwischen PS3- und PS4-Fassung haben, raten wir euch dringend zur Next-Gen-Version.

Hier meine Gründe:
Mal was ganz neues: Wie schon im Test erwähnt, ist das Piraten-Setting ein sehr mutiger Schritt gewesen, welcher imho voll aufgegangen ist! AC4 ist wahrscheinlich mit Abstand das beste Piraten-Spiel überhaupt und ich wüsste nicht wie man das Piraten-Setting besser ausschlachten sollte.
Aufgeräumtes Missionsdesign: Endlich hat man sich von dem horrenden Playrating-Crap verabschiedet was früher oft nach folgenden Schema ablief: " Lauf 100 m. Für Full-Sync: Schaffe es in unter 9.58s" :-$ Da hat man nach spätestens 3 Missionen Frust pur! Jetzt wurden die optionalen Ziele stark vereinfacht und sind keine große Hürde bzw. im zweiten Anlauf zu schaffen.
Open World besser als GTA 5: Man mag drüber diskutieren ob man die zwei überhaupt miteinander vergleichen kann, aber in Summe hat mir AC4 tatsächlich einfach mehr Spaß gemacht, was sich auch auf die längere Spieldauer auswirkte (bei GTA5 hab ich mir erspart alle mit Missionen mit Gold abzuschließen). Zwar hat GTA5 die Xmal größere Map aber dafür ist die Grafik von AC4 (besonders bei den Details) um Welten besser als bei GTA. Außerdem ist die Companion App bei AC4 eine super Erweiterung während die blöde Hunde-App von GTA5 einfach nur für die Tonne ist...
Nichtsdestotrotz finde ich die 87% absolut angemessen und eine 90iger Wertung wäre aufgrund folgender Mängel überzogen:
Die Steuerung aus der Hölle: Es ist unglaublich dass die Kampfsteuerung selbst nach Teil 4 der Serie eine einzige Katastrophe ist! Am schlimmsten dabei ist dabei der Kampf gegen mehrere Gegner: gezielte Angriffe sind praktisch unmöglich, eine gewollte Combo Glückssache und oft klatscht man wie'n Frosch am Deck auf anstatt nen Assassinen Sprungkill zu machen. Warum verzweifelt man trotz dieser Mängel nicht? Weil...
Kaum fordernder Schwierigkeitsgrad: Das ist wieder so eine Altlast... anstatt die Steuerung/Handling zu verbessern, hat man den Schwierigkeitsgrad derart herunter geschraubt, dass man kaum irgendwo länger als 10 min hängt. Wenn man sich z.B. unbemerkt durch ein schwerbewachtes Lager schleichen muss, kann man mit den übermächtigen Berserker-Pfeilen praktisch alle Wachen wegräumen ohne (!) irgendeinen Alarm auszulösen. %-) Der einzige Lichtblick sind die Seeschlachten... der Kampf gegen die "legendären Schiffe" (besonders das im Nordosten) erfordert ein Schiff mit sämtlichen Erweiterungen...
Viel ungenütztes Potential: Z.B. hätte man aus der Jagd noch viel mehr machen können oder die Möglichkeit dass Forts wieder zurückerobert werden können. Außerdem ist es imho sehr billig, dass Kenway schon ab Sek.0 ein Alleskönner ist und nur ein paar Health-Upgrades bekommt.
Wollte zum Beispiel mir erstmal die gute Rüstung holen, wo ich die 6 Schlüssel brauch. Nur dann kahm plötzlich der Abspann^^....
Ich war aber in dem Moment, zu Geizig die 10€ dafür noch zu bezahlen :P...
Brotherhood hat ich ja wie erwähnt bereits...
Evtl. lasse ich den ganz weg...
die 2 habe ich ausgelassen und bin direkt auf Brotherhood gestiegen.
War relativ kurz, oder?
So die Story war in Ordnung...
Was verstehst du unter kurz? Kommt halt drauf an, wie viele Nebenaufgaben man macht. ;-)
Und AC 2 auszulassen, war keine sonderlich gute Idee imo...:-B
Bei HdR kuckt man ja auch nicht Teil 1 und 3 und lässt den 2. einfach weg.... :D
die 2 habe ich ausgelassen und bin direkt auf Brotherhood gestiegen.
War relativ kurz, oder?
So die Story war in Ordnung...