3D-Variante des Hack&Slay-RPGs Diablo
Auch diese freundliche Hexe schickt den Spieler ohne jede Richtungsangabe tief in den Wald.
Nach einem Autounfall fällt der junge Michael ins Koma. Als er aufwacht, findet er sich in einem mittelalterlichen Kloster wieder, soll die Welt vor bösen Dämonen retten und hat keine Ahnung, was das alles soll. Das ist nicht weiter schlimm, denn obwohl Archangel wie ein typisches Fantasy-Rollenspiel aussieht, handelt es sich letztendlich um ein Labyrinth-Actionspiel, das auf jeglichen Sinn und Inhalt verzichten kann.
Immerhin hat Michael ein Ziel: Einer der Mönche gibt ihm den Auftrag, die drei weltrettenden Steine zu finden, von zweien kann er sogar den vermutlichen Fundort benennen. Das wäre an und für sich eine große Hilfe, doch leider gibt es in dem Spiel keinerlei Wegweiser. So bleibt Michael nichts anderes übrig, als blindlings durch die Gegend zu wandern, noch mehr NPCs zu treffen, die ihn zu weiteren nur durch Zufall auffindbaren Orten schicken. Sonderlich viel Spielinhalt bleibt da nicht übrig: Auf den Straßen und Plätzen (die daneben liegenden Wiesen und Wälder können nicht betreten werden) irren zahllose Monster herum, die Michael nach dem Leben trachten. Mit seinen Hieb-, Stich- und Schusswaffen kann er sich zwar wehren, die Schnellladetaste ist aber dennoch der beste Freund des Spielers. Mit jedem getöteten Gegner verdient man so genannte "Segenspunkte", mit denen sich magische Nachtsichtgeräte, Regenerations- oder Schildzauber kaufen lassen. Ein klassisches Skill-System existiert hingegen nicht.
