Arc Raiders setzt ein Zeichen für mehr Preisgerechtigkeit: Preise in einkommensschwachen Regionen gesenkt

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News David Fabricius - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Arc Raiders setzt ein Zeichen für mehr Preisgerechtigkeit: Preise in einkommensschwachen Regionen gesenkt
Quelle: Embark Studios

Embark Studios reagiert auf die ungleichen Spielpreise weltweit und senkt die Kosten von Arc Raiders gezielt in einkommensschwachen Regionen. Spieler in Ländern wie Indien, Brasilien und Thailand zahlen deutlich weniger. Dies ist ein seltener und positiver Schritt in der Branche.

Das schwedische Studio Embark, gegründet von ehemaligen Battlefield- und Star-Wars-Entwicklern, sorgt mit einer überraschenden Entscheidung für positive Schlagzeilen. Der kommende PvPvE-Shooter Arc Raiders wird in mehreren Ländern günstiger angeboten, um Spielern mit geringerem Einkommen fairen Zugang zu ermöglichen. Das Spiel erscheint am 30. Oktober 2025 für PS5, Xbox Series X/S und PC. Wenn ihr postapokalyptische Welten und Shooter mögt, lohnt sich definitiv ein Blick.

Arc Raiders: Survival-Shooter für alle

In einer Discord-Mitteilung erklärte Embark, man wolle "einen fairen Preis für alle Spieler gewährleisten". Daher senke man die Kosten in Ländern mit schwächerer Kaufkraft. Dies betrifft Länder wie Brasilien, Chile, Indien, Malaysia, die Philippinen, Thailand und Vietnam. In den USA kostet Arc Raiders (jetzt kaufen 39,99 € / 29,8 € ) 39,99 US-Dollar, während der Preis in Indien auf rund 2.467 Rupien (etwa 28 US-Dollar) reduziert wurde. Käufer, die bereits zum alten Preis vorbestellt haben, sollen automatisch eine Rückerstattung erhalten.

Hintergrund dieser Maßnahme ist ein lang bestehendes Problem der Spielebranche. Digitale Plattformen wie Steam oder der PlayStation Store passen Preise oft nur anhand von Wechselkursen an, nicht aber an reale Einkommensverhältnisse. So kann ein Spiel in Ländern mit niedrigerem Durchschnittseinkommen unverhältnismäßig teuer werden.

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Embark hebt sich ab

Mit dieser Entscheidung hebt sich Embark klar von den meisten großen Publishern ab, die weltweit oft einheitliche Preise verlangen. Der Schritt wird in der Community als mutig und vorbildlich gefeiert. Viele betrachten dies als gerechte und gütige Entscheidung. Schließlich wäre es schön, wenn Studios mit sozialem Bewusstsein künftig stärker auf faire Preisgestaltung achten.

In Deutschland bleibt der Preis unverändert bei 39,99 Euro. Doch für Millionen Spieler weltweit könnte Arc Raiders dank dieser Initiative überhaupt erst erschwinglich werden. Am 30. Oktober 2025 könnt ihr euch selbst überzeugen, ob Arc Raiders ein starker Survival-Shooter wird. Werdet ihr euch bald in dieser Welt austoben? Und wie findet ihr das Vorgehen der Entwickler?

Quelle: gamesradar

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von "PCGames"
        Hintergrund dieser Maßnahme ist ein lang bestehendes Problem der Spielebranche. Digitale Plattformen wie Steam oder der PlayStation Store passen Preise oft nur anhand von Wechselkursen an, nicht aber an reale Einkommensverhältnisse.
        ich denke nicht, dass das so stimmt.
        valve selbst passt da gar nix an. valve schlägt preise für regionen lediglich vor - anhand von zumindest teilweise veralteten kursen (stand 2022). und auch die kaufkraft wird da offenbar durchaus irgendwie eingerechnet.

        die preise machen die publisher / entwickler aber letzten endes immer noch selbst.

        Zitat
        Mit dieser Entscheidung hebt sich Embark klar von den meisten großen Publishern ab, die weltweit oft einheitliche Preise verlangen.
        herzerwärmende story. stimmt nur allem anschein nach ebenfalls nicht.
        ganz im gegenteil ist arc raiders selbst nach der preisanpassung im verhältnis noch teurer als 3 von mir gecheckte aaa-titel (borderlands 4, civ 7, bf6). hab mir jetzt beispielhaft nur den indischen preis angesehen. kann in anderen währungen natürlich nochmal anders aussehen.

        die frage ist also vielmehr, weshalb embark den preis ursprünglich unverhältnismäßig hoch angesetzt hatte.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        offenbar hat man dort einfach nur die preise 1:1 in die entsprechenden landeswährungen umgerechnet. und die kaufkraft völlig außer acht gelassen.

        man möge mich bitte korrigieren, wenn ich irgendwas falsch verstanden haben sollte. aber stand jetzt stellt sich das für mich so dar.
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von "PCGames"
        Hintergrund dieser Maßnahme ist ein lang bestehendes Problem der Spielebranche. Digitale Plattformen wie Steam oder der PlayStation Store passen Preise oft nur anhand von Wechselkursen an, nicht aber an reale Einkommensverhältnisse.
        ich denke nicht, dass das so stimmt.
        valve selbst passt da gar nix an. valve schlägt preise für regionen lediglich vor - anhand von zumindest teilweise veralteten kursen (stand 2022). und auch die kaufkraft wird da offenbar durchaus irgendwie eingerechnet.

        die preise machen die publisher / entwickler aber letzten endes immer noch selbst.

        Zitat
        Mit dieser Entscheidung hebt sich Embark klar von den meisten großen Publishern ab, die weltweit oft einheitliche Preise verlangen.
        herzerwärmende story. stimmt nur allem anschein nach ebenfalls nicht.
        ganz im gegenteil ist arc raiders selbst nach der preisanpassung im verhältnis noch teurer als 3 von mir gecheckte aaa-titel (borderlands 4, civ 7, bf6). hab mir jetzt beispielhaft nur den indischen preis angesehen. kann in anderen währungen natürlich nochmal anders aussehen.

        die frage ist also vielmehr, weshalb embark den preis ursprünglich unverhältnismäßig hoch angesetzt hatte.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        offenbar hat man dort einfach nur die preise 1:1 in die entsprechenden landeswährungen umgerechnet. und die kaufkraft völlig außer acht gelassen.

        man möge mich bitte korrigieren, wenn ich irgendwas falsch verstanden haben sollte. aber stand jetzt stellt sich das für mich so dar.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von McDrake
        Ich frage mich einfach, warum man hier einem Arc Raiders attestiert, dass es "ein Zeichen für Preisgerechtigkeit" setzt.
        Keine Ahnung.
        Aber da wir in einem einkommensstarken Land leben, merken wir das wohl eher selten, wenn es kein "regional pricing" gibt. Aufgrund von Billig-Keys und so nahm ich bisher an, dass es das meistens gibt.

        Allerdings kenne ich auch Steam-Forenbeiträge zu diesem Thema. In den letzten Jahren sah ich häufiger Forderungen nach Preisanpassungen für schwächere Regionen bei Steam.
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von Paisen
        Regional pricing wird in der Regel ja auch gemacht. Aber wie geschrieben nicht immer. Beim Trails in the Sky Remake wurde da auch erst vor kurzem was angepasst, weil es zu Release eben in manchen Regionen keine entsprechende Anpassung gab.
        Ich frage mich einfach, warum man hier einem Arc Raiders attestiert, dass es "ein Zeichen gegen für Preisgerechtigkeit" setzt.

        Bf6 kostet in Brasilien ca nur 45%.
        Jetzt nehmen wir mal das "gerechte" Arc 29.- statt 39.-.....
      • Von ichthys Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von McDrake
        In Brasilen kostet die PS6-Version von BF6 umgerechnet knappe 57 Euro (zumindest laut google)
        Das ist schon nicht ganz 1:1
        Vermutlich nicht. Kenne den Preis hier nicht, da mich BF6 so überhaupt nicht tangiert. Aber 57 Euro ist für Brasilien vermutlich immer noch sehr teuer.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von McDrake
        In Brasilen kostet die PS6-Version von BF6 umgerechnet knappe 57 Euro (zumindest laut google)
        Das ist schon nicht ganz 1:1
        Regional pricing wird in der Regel ja auch gemacht. Aber wie geschrieben nicht immer. Beim Trails in the Sky Remake wurde da auch erst vor kurzem was angepasst, weil es zu Release eben in manchen Regionen keine entsprechende Anpassung gab.
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