Arc Raiders: Embark-CEO sieht KI-Gewinner - aber nur, wer die "Herausforderung wirklich begreift"
Der Embark-CEO Patrick Söderlund hat ausführlich über den Einsatz von KI gesprochen und erklärt, warum Arc Raiders so erfolgreich wurde.
Nach dem überwältigenden Erfolg von Arc Raiders wurde der CEO von Embark, Patrick Söderlund, kürzlich zum Executive Chairman beim Publisher Nexon ernannt. Er soll das südkoreanische Unternehmen dabei unterstützen, eine neue Wachstumsphase einzuläuten. Seine KI-Kompetenz soll dabei eine wichtige Rolle spielen.
Patrick Söderlund: KI muss richtig eingesetzt werden.
Dass KI bei der Entwicklung von Videospielen zum Einsatz kommt, ist kein Geheimnis. Die Art und Weise, wie die Technologie genutzt wird, wird dabei aber immer wieder intensiv diskutiert. Bei Arc Raiders (jetzt kaufen 39,99 € / 35,99 € ) wurden teilweise Stimmen von KI "eingesprochen". Mittlerweile wurden immerhin einige davon durch echte Sprecher ersetzt.
Solche Praktiken rufen auch Kritik hervor, andererseits ist aber klar, dass Embark ein Spiel wie Arc Raiders mit dieser Teamgröße niemals hätte entwickeln können, wenn man nicht auch auf KI gesetzt hätte. Wie Patrick Söderlund, der neue Vorstandsvorsitzende von Nexon, in einem Investorenbriefing erklärt, gehe es aber immer um die Frage, wie man KI richtig nutzt.
Das KI-Rennen werde demnach nicht der gewinnen, der die Technologie als Erster einsetzt, sondern der, der wirklich versteht, welche Herausforderungen damit angegangen werden können. Bei Embark starte man jedes neue Projekt mit einer klaren Einschätzung davon, welche Aufgaben von Menschen und welche von KI erledigt werden können und sollen.
Im besten Fall sollen die Entwickler ihre Zeit größtenteils damit verbringen, coole Ideen umzusetzen und kreativ zu arbeiten. KI kann dieses Ziel in vielen Fällen unterstützen und bei vielen Prozessen zu einer höheren Produktivität beitragen. Viele Fans dürften damit einverstanden sein, solange nicht die künstlerische Ausrichtung selbst von KI übernommen wird.
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Quelle: Nexon

Wenn es Sinn macht und hilft, dann passt es.
Manchmal habe ich so das Gefühl, dass Menschen schon zusammenzucken, sobald sie "KI" hören. Alles Quatsch.
Ist wie mit einem Brotmesser - Ich kann damit die Stulle schmieren oder auch anderes anstellen.
Richtig eingesetzt kann man doch nix besseres haben als KI-Tools, die gewisse Jobs erledigen.
Natürlich sollte am Ende nochmal ein Mensch das Ergebnis der KI-Arbeit begutachten und gegebenenfalls anpassen.
Denn sowas wie "Bauchgefühl" und ähnliches sind bis auf weiteres Eigenschaften, die der KI fehlen - noch....