Das kleine Krabbeln

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An das Hinterteil von niedlichen Käfern wurden schwere Holzwagen geklebt. An das Hinterteil von niedlichen Käfern wurden schwere Holzwagen geklebt. Erinnern Sie sich noch an den Kinofilm Antz? Nein? Macht nichts. Der hat mit dem gleichnamigen Rennspiel nämlich nichts zu tun - abgesehen von den Gesichtern der Hauptdarsteller. Diese Ameisen laufen und fahren in Antz: Extreme Racing um die Wette, wobei sie sich so bemüht lustiger Fahrzeuge wie Blätter, Spinnen oder gefesselter Käfer bedienen. Aus unerfindlichen Gründen startet der Spieler stets an letzter Position des vierköpfigen Starterfeldes und hat dennoch beste Chancen, Sieger zu werden: Die meisten der insgesamt 21 Strecken sind derart verschlungen, dass die Gegner absurd oft an den begrenzenden Grashalmen hängen bleiben, außerdem schießen sie sich bevorzugt gegenseitig mit den allerorten herumliegenden Power-ups ab. Dass Antz dennoch nicht zu den leichtesten Action-Rennspielen gehört, liegt an der vertrackten Bedienung: Die drei Fortbewegungsarten (zu Fuß, mit einem "Wagen" oder auf einem Board) nutzen jeweils eine andere Tastaturbelegung, außerdem ist die Steuerung derart empfindlich und ungenau, dass man selber Opfer der Streckenbegrenzungen wird. Dabei hätte man reichlich Rechenleistung für eine bessere, glaubwürdigere Steuerung einplanen können: Die Grafik ist jedenfalls derart karg, dass ein modernes Rechnersystem hoffnungslos unterfordert ist.

Bildergalerie: Antz Extreme Racing
Bild 1-3
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Wertung zu Antz Extreme Racing (PC)

Wertung:

4.0 /10

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