Anthem: Stop Killing Games-Initiative fordert mehr Käuferrechte
Anthem ist offiziell tot, denn die Serverabschaltung dieser Woche macht das Always-Online-Spiel selbst für Besitzer unspielbar. Jetzt meldet sich die Initiative Stop Killing Games zu Wort.
Seit dieser Woche sind die Server von Anthem und somit auch das gesamte Spiel tot. Stop Killing Games ist empört darüber, dass es zu wenig Käuferrechte gibt. Was genau hat Stop Killing Games ausgesagt?
Stop Killing Games fordert mehr Käuferrechte ein
Stop Killing Games sagt aus, dass die verworfenen Pläne für lokale Server bei Anthem (jetzt kaufen 22,00 € ) den Kern der eigenen Initiative verdeutlichen: "Als Kunde solltet ihr das letzte Wort darüber haben, wann ihr mit einem Spiel fertig seid." Stop Killing Games hat fast zwei Jahren dafür gekämpft, dass Anthem mit lokal gehosteten Servern weiterläuft. Laut Produzent Mark Darrah waren die Grundsteine für diese Zukunftsvision für das Spiel bis kurz vor dem Release in Anthem sogar angelegt.
Im Oktober 2025 veröffentlichte Mark Darrah ein Video, in dem er die Entwicklung von Anthem nach dem Launch analysierte. Gegen Ende des Videobeitrags beschreibt er seine Vision für Anthem Next - einen letztendlich verworfenen Plan, von dem er glaubte, er hätte dem Spiel eine ähnliche Wende wie No Man's Sky ermöglichen können. Entscheidend war, dass dieser Plan lokal gehostete Server beinhaltet hätte, ein Aspekt, der während der Entwicklung teilweise bereits existierte.
Wie geht es mit Anthem nun weiter?
"Anthem hatte tatsächlich bis wenige Monate vor dem Release den Code für lokale Server in einer Entwicklungsumgebung laufen", erklärt Darrah. "Ich weiß nicht, ob sie noch funktionieren, aber der Code ist vorhanden und kann gesichert werden. Dadurch werden die Wartungskosten des Spiels reduziert. Anstatt also dedizierte Server zu betreiben, die für den Spielbetrieb notwendig sind, lässt man den Server auf einem der Rechner laufen, auf denen das Spiel gespielt wird."
Obwohl Anthem ein ziemlich umstrittenes Spiel ist, erklärt Stop Killing Games in einem Tweet: "Es ist wirklich einfach: Was dem einen wertlos erscheint, ist dem anderen ein Schatz. Wer Geld für ein Spiel ausgibt, sollte mitbestimmen dürfen, ob er es behalten darf oder nicht. Als Kunde sollte man das letzte Wort darüber haben, wann man mit einem Spiel fertig ist und diese Entscheidung nicht einem Unternehmen überlassen müssen." Ob es einen Relaunch von Anthem mit privat gehosteten Servern geben wird, ist aktuell leider unklar.
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Quelle: gamesradar.com

Also so ein Recht am eigenen (geistigen) Eigentum soll ja zuerst mal denjenigen schützen, der da geil abliefert, daß da ordentlich die Bohnen bei dem landen und nicht jemand anders abparasitiert.
Jetzt hast aber ein total strenges Gewurstel, daß man ja in seinen Content nicht eine Sekunde zulang ein Lied oder ein Filmschnipsel einblendet. Auf der anderen Seite versauern dann ganze Marken in Schubladen, weil man dazu dann nichts macht, aber jemand die Rechte hat.
Das muß auch wieder aufgelockert werden. Bei so Video-Spielen würde ich nach 10 Jahren sagen, gut, entweder ihr macht halt ein Remake oder die Rechte fallen der Allgemeinheit zu, wenn jemand dann das updated und online stellt, ist das ja nicht mehr mein Problem. Der Publisher und die Spieleschmiede haben ja schon die Möglichkeit gehabt, den Reibach zu machen, jetzt liefern halt Fans für Fans ab. Solange da jetzt kein Geld damit scheffelst, nimmt man ja keinem was weg, sondern gibt allen mehr (und ich glaub das darf nicht sein, es muß immer alles gegängelt werden und verknappt, das ist mit Schuld eine der wichtigen Stützen des aktuellen Systems).