Amnesia: A Machine for Pigs im Test - Tolle Story, aber wo ist das Spiel geblieben?
Amnesia: A Machine for Pigs im Test - Schreck lass nach: Ich weiß nicht, was ich letzten Sommer getan habe! Doch genau das gilt es hier herauszufinden. Wie gut der Survival-Horror-Titel Amnesia: A Machine for Pigs schließlich geworden ist, lest ihr in unserem Test.
Amnesia: A Machine for Pigs im Test: Wirklich atmosphärisch dichte und intelligente Horrorspiele sind ein seltenes Gut und so dürfte sich fast jeder Lovecraft- und Poe-Enthusiast über Amnesia: The Dark Descent vor drei Jahren gefreut haben. Sowohl die Schockmomente als auch die düstere Stimmung sind bis heute beinahe unerreicht und auch die Geschichte regte ausnahmsweise zum Nachdenken an. Nun ist ein Nachfolger zum Videospiel gewordenen Albtraum erschienen, jedoch hat das schwedische Studio die Fackel weitergereicht und die durch das famose Dear Esther bekannt gewordenen Entwickler von The Chinese Room den Nachfolger entwickeln lassen.
Schaurige Story
Hatte die Handlung des Vorgängers eine gewisse Nähe zu den Kurzgeschichten von H. P. Lovecraft, ist A Machine for Pigs wie eine Neuauflage von Mary Shelleys Frankenstein. Unser Protagonist – Oswald Mandus – wacht in einem englischen Herrenhaus auf und hat große Gedächtnislücken. Er erinnert sich nur daran, dass er seine Kinder retten muss, deren gespenstische Stimmen ihn durch die düsteren Räume der Villa führen. Dabei bringen Oswalds Notizen und Erinnerungsfetzen mit der Zeit immer mehr Licht ins Dunkel: Wir erfahren, dass der Gute mit der Aufzucht und Schlachtung von Schweinen zu tun hat und dafür sogar eine riesige Fabrik hat bauen lassen. Anscheinend hat er zudem gewagte Experimente mit seinem Schlachtvieh getrieben, über die wir an dieser Stelle aber lieber schweigen, damit euch der Spielspaß nicht vergeht. Die düstere Story ist jedenfalls die größte Stärke von Amnesia: A Machine for Pigs und regt nach dem Schluss zum Weiterdenken an.
Spielmechanik aus der Hölle
Quelle: PC Games
Im Laufe der Spiels stößt man immer wieder auf Apparate, die mit der Lebensgeschichte des Protagonisten zu tun haben.
Nach etwa fünf bis sechs Stunden ist man am Ende des Abenteuers angelangt und fragt sich ein wenig, was man abseits der interessanten Handlung sowie der gelungenen, düsteren Atmosphäre innerhalb dieser Zeit angeboten bekommen hat. Da fällt die Antwort leider recht mau aus, denn die schlauchartigen Levels und die einfachen Rätsel sind im Vergleich zum Vorgänger mehr als stupide – und dabei wurde The Dark Descent bereits für seine simplen Puzzles zu Recht bemängelt. So sind die "komplizierten" Rätsel etwa solche, in denen man Kohlebrocken in unterschiedliche Öfen schmeißen und anschließend einen Schalter betätigen muss. Die Brocken liegen übrigens just in den Räumen, in denen sich auch die Öfen befinden. Passend zu einem Survival-Horror-Titel trägt man in A Machine for Pigs keine Waffen, wodurch Weglaufen die einzige Option ist, wenn die schaurigen Monster einem nach dem Leben trachten. Doch auch hier gibt es eine große Gameplay-Schwäche: Zum einen kann man die Begegnungen mit den Ungeheuern fast an einer Hand abzählen und obendrein verhalten sich die Viecher unheimlich dumm und bleiben sogar an manchen Wänden hängen.
Geisterbahn lässt grüßen
Was also am Ende des Tages bleibt, lässt sich mit einer Geisterbahnfahrt vergleichen, die uns immer weiter nach unten in die dunklen Erinnerungen von Oswald führt. Besonders schick ist diese Fahrt nicht, denn grafisch hat sich beim Nachfolger gegenüber dem optisch mittelmäßigen ersten Teil recht wenig getan. Störend sind neben vielen matschigen Texturen vor allem Objekte wie Schreibtische, Lampen oder Apparate, die in fast jedem Abschnitt des Spiels in großer Zahl wiederverwendet werden. Was den Machern jedoch rundum gut gelungen ist, ist die Tonkulisse im Spiel. Die melancholische Hintergrundmusik und die Soundeffekte passen zum Szenario und die guten (englischen) Sprecher verleihen dem Spiel eine Extraportion Schaueratmosphäre.

Für das Geld gibts absolut nichts auszusetzen, super Sache :)
ein paar Öfen liefen, ein paar nicht... dann bin ich mal alle ab und hab die Türen zugeworfen, trotzdem gingen die Hebel nicht bewegen... ich dachte, mit den Hebeln zünd ich sie alle an..., dann bin ich nochmal alles durch, hab die Schaufeln gesehen, wollte die Schaufeln anpacken, weil ich hoffte, damit Kohle rein zu schaufeln, ging aber auch nicht... nach einigem Rumsuchen und Rumleuchten hab ich dann erst die Klumpen am Boden gesehen, bzw. erst mal nur einen... hab in jeden Ofen einen Klumpen geworfen, Türen wieder zu, wieder zu den Hebeln, aber es geht immer noch nicht... also wieder zurück zu den Öfen, dann erst entdeckt, das da 2 Klumpen liegen, also beide reingeworfen, bei einem Ofen festgestellt, das nur ein Klumpen da ist... wo zur Hölle ist der Zweite... den nach einigem Rumsuchen in einem ganz anderen Eck gefunden... erst danach klappte es endlich...
also gleich so mir nix, dir nix isses nicht, ausser man liest sich das vorab im Internet an, aber dann is eh nix ein Rätsel ;)