Alles nur geklaut...
Tödliche Gerätschaften: Frisch aus der mexikanischen Waffenschmiede kommt für teures Geld die mobile Kanone, die stärkste Belagerungswaffe in America. Hinter den Nahkampftruppen ist sie dank hoher Reichweite und flächendeckendem Schaden besonders effektiv.
Gleich vier unterschiedliche Völker dürfen auf Ihr glückliches strategisches Händchen hoffen: Indianer, US-Amerikaner und Mexikaner sowie die Desperados, die einen schmutzigen Haufen Bilderbuchbanditen verkörpern. Sie dirigieren die vier Sippen durch den anarchistischen Wilden Westen des 19. Jahrhunderts. Mit welcher Rasse Sie den Anfang wagen, steht Ihnen frei. Während die Rothaut-Kampagne acht Missionen umfasst, bestreiten Sie lediglich je sechs Aufträge der anderen Seiten. Sie stampfen ein Hauptlager aus dem Boden, bilden Arbeiter aus und verdonnern selbige zur Landarbeit. Je mehr Knechte sich abrackern, desto flinker landen die Stoffe auf Ihrem Konto, darunter Holz, Gold und Nahrung. Sind ausreichend Wohnmöglichkeiten vorhanden, kreieren Sie im entsprechenden Gebäude Ihre Privatarmee. Je nach Rasse fällt diese unterschiedlich aus: Während die Indianer auf Bogenschützen setzen, verlässt sich der Rest lieber auf rauchende Colts. Physische Gewalt bleibt freilich nicht die letzte Alternative: Indianer schicken düstere Schamanen in die Schlacht, die verfluchen und beschwören, während die Mexikaner Nonnen und Priester ausbilden, deren Heilzauber angeschlagene Einheiten auf Vordermann bringt. Befindet sich ein Kommandant oder Häuptling unter den Truppen, steigt deren Moral und somit die Siegeschance nicht unbeträchtlich. Häufig besiegelt der Tod des Anführers übrigens das Spielende. Sie gewinnen hingegen, sobald alle Missionsziele erfolgreich abgeschlossen sind: Mal steht die Rettung entführter Frauen an, dann wiederum befreien Sie Goldminen von Bösewichtern, geben Kutschen Geleitschutz oder beschränken sich auf simple Überraschungsangriffe.
