Alpha: Filmrezension zum brutalen Abenteuerfilm
Dies ist das Solo-Regie-Debüt für Albert Hughes. Bisher hatte dieser Filme nur zusammen mit seinem Bruder Allen Hughs gedreht. Bekannt ist das Duo u.a. für die Comic-Verfilmung "From Hell" (2001) und den 2010 erschienenen Sci-Fi-Actionfilm "The Book of Eli" mit Denzel Washington und Gary Oldman.
Der neue Film von Regisseur Albert Hughes (Menace II Society) ist eine Überraschung: Es geht um den Moment, in dem der Mensch den Hund domestizierte. Mit grandiosen 3D-Bildern, großen Effekten und so gut wie keinen Dialogen führt uns Hughes in die Steinzeit, wo am Anfang des Films ein Stamm von Jägern eine Büffelherde in einen Abgrund treibt. Dabei wird jedoch einer der Jäger (Kodi Smit-McPhee), der Sohn des Stammesführers, als vermeintlich tot zurückgelassen. Erst als sein Vater und dessen Krieger wieder weitergezogen sind, wacht er aus seiner Ohnmacht auf - und muss nun allein um sein Überleben kämpfen. So kann er nur knapp dem Angriff eines Wolfsrudels entgehen, und es gelingt ihm, einen der Wölfe zu verwunden. Statt das Tier zu töten, verarztet er es, und so entwickelt sich zwischen Mensch und Wolf eine ungewöhnliche und berührende Freundschaft. Alpha (jetzt kaufen ) erzählt einen Film für Kinder und Jugendliche, die nicht zimperlich sind - es ist ein rauer, brutaler Abenteuerfilm mit tollen Bildern, mit viel Herz und sogar einigen philosophischen Momenten. Man hätte sich an manchen Stellen mehr Realismus und weniger Effekte wünschen können, doch das wird durch die klare Bildsprache und den weitgehenden Verzicht auf Dialoge wieder wettgemacht.
FAZIT:
Ein Film, der seine simple und spannende Geschichte wie eine alte Heldensagen erzählt.

:-P
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