Gelungene Fortsetzung des Fantasy-Runden-Strategicals

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Das Skelett-Monster gehört zu den stärksten Einheiten der Untoten und wird gleich den kleinen Halbling aufessen. Das Skelett-Monster gehört zu den stärksten Einheiten der Untoten und wird gleich den kleinen Halbling aufessen. Das Spielprinzip von Age of Wonders 2 ist für Kenner des Vorgängers oder anderer Genrevertreter, etwa der Heroes-of-Might-and-Magic-Serie sofort vertraut: In jeder Runde dürfen Sie Ihre Einheiten über die isometrische Karte bewegen, Gebiete erkunden, Rohstoffe oder Artefakte aufsammeln, Ihre Stadt aufbauen und natürlich gegen Monster oder andere Helden in den Kampf ziehen. Dafür wird in eine Ansicht gewechselt, die die Umgebung detailgetreu und vergrößert wiedergibt. Greifen Sie beispielsweise einen Turm, eine Mine oder eine Stadt an, werden Sie die Schlacht genau in dieser Umgebung austragen. Höhenunterschiede, Stadtmauern und Bäume, die für Fernkämpfer ernsthafte Hindernisse darstellen, sollten in die taktischen Überlegungen einbezogen werden: Stellen Sie beispielsweise erst im Kampf fest, dass eine Baumgruppe in der Schusslinie Ihrer Fernkämpfer steht, ist die Außeinandersetzung womöglich schon entschieden, ehe Sie überhaupt angefangen hat. Nicht nur aus diesem Grund sollten Sie regelmäßig ­ erst recht vor den Gefechten ­ abspeichern. Zwar lässt sich dank der praktischen Autosave-Funktion der jeweils letzte Zug rückgängig machen. Wenn aber der Gegner plötzlich mit einer unschlagbaren Übermacht anrückt, bringen kurzfristige Maßnahmen nichts. Außerdem lassen sich einige Missionen praktisch nur dann lösen, wenn man die ersten fünf bis zehn Züge “richtig” macht, etwa sofort zwei Städte erobert und mit der Truppenproduktion beginnt.
Die eigentlichen Schlachten sind das Herzstück von Age of Wonders 2 und bieten immer wieder neue Herausforderungen und Überraschungen. Dafür sorgen zum einen über 100 Fantasy-Truppentypen, die zu einer von zwölf Rassen wie Elfen, Zwerge oder Untoten gehören. Das Balancing ist sehr gut ausgearbeitet, so dass jede Einheit Vor- und Nachteile im Kampf gegen feindliche Monster hat. Einige verfügen über Spezialfähigkeiten: Schwarze Spinnen setzen Widersacher mit einem Netz außer Gefecht, Mönche heilen oder setzen Gegnern mit Blitzen zu. Das Zünglein an der Waage sind allerdings oftmals die Zaubersprüche Ihrer Hauptfigur oder der angeheuerten Helden. Für fast jede Situation gibt es eine passende magische Formel, die beispielsweise Gegner direkt mit Feuerbällen oder Giftsalven schädigt, die Werte Ihrer Truppen verbessert oder die des Gegners verschlechtert.
Die wirtschaftlichen Aspekte bilden in Age of Wonders 2 zwar einen festen Bestandteil, wurden aber nicht überkomplex und unangemessen aufwendig in die Spielmechanik integriert. So kommt das Spiel mit lediglich zwei Rohstoffen aus: Gold ist für die Errichtung von Gebäuden, den Kauf von Einheiten oder die freundliche Übernahme neutraler Städte gut. Mana wird, wie üblich, für die Ausführung von Zaubersprüchen benötigt. Beide Ressourcen werden in Ihren Städten generiert, bestimmte Gebäude wie Tempel oder Schreine erhöhen die pro Runde erzeugte Menge. Da man aber nie genug Vorräte davon haben kann, sollten Sie auch auf den Maps verteilte Minen, Fabriken, Windmühlen und Manaquellen besetzen und sichern.

Bildergalerie: Age of Wonders 2: Der Zirkel der Zauberer
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Wertung zu Age of Wonders 2: Der Zirkel der Zauberer (PC)

Wertung:

8.0 /10

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