Age of Empires - Die Geschichte einer Erfolgsserie
Age of Empires 2: The Age of Kings, 1999
Quelle: PC Games
Geschichtlich reiht sich das zweite Hauptspiel in die bisher behandelten Zeitabschnitte ein. So spielte AoE 2 vom Ende Roms bis zur Entdeckung Amerikas. Diesmal existierten 13 Völker (u.a. Briten, Franken und Teutonen) und fünf Kampagnen, die sich mit Berühmtheiten der einzelnen Nationen beschäftigten. So schlüpften Sie beispielsweise in die Rollen von Johanna von Orleans, Saladin oder William Wallace. Am Gameplay änderte Ensemble kaum etwas, man fügte lediglich zivilisationsspezifische Einheiten wie den englischen Langbogenschützen oder den persischen Kriegselefanten hinzu. Der schon im Vorgänger vorhandene Mehrspielermodus erlangte bei AoE 2 Berühmtheit und wird noch heute gespielt.
Für den Kampf fügten die Ensemble Studios nämlich Formationen und Verhaltenseinstellungen hinzu, welche die Scharmützel im Vergleich zum Vorgänger spannender machten. Durch neue Einheiten wie die Trebuchets wurden Belagerungen zu einer beliebten Strategie.
Nur ein Jahr später erschien das erste Add-on namens The Conquerors. Dies fügte fünf neue Völker hinzu (Azteken, Spanier, Maya, Koreaner, Hunnen) und spielte zeitlich zur Entdeckung Amerikas. Außerdem mit an Bord: drei neue Kampagnen. Obligatorisch waren neue Einheiten und Technologien. Am Gameplay änderte sich nichts. 2005 und 2006 erschienen ferner zwei Umsetzungen für Mobiltelefone.
Age of Mythology, 2002
Age of Mythology ist der Ausreißer der Serie. Das Gameplay war zwar ähnlich wie das der Vorgänger, statt sich aber an die Geschichte anzulehnen, behandelt der Titel die Mythologie diverser europäischer Völker. In Age of Mythology bestanden Ihre Armeen nicht nur aus realen Einheiten sondern auch aus Figuren der Mythologien. Dank der Option der Götteranbetung war es dem Spieler außerdem möglich, diverse Gott-abhängige Technologien zu entwickeln. Das führte zu mehr Dynamik im Spielverlauf. Eine weitere Besonderheit: Die Grafik war erstmals dreidimensional.
Wieder ein Jahr später veröffentlichte Microsoft ein Add-on namens Age of Mythology: The Titans. Dies bot allerdings nur ein neues Volk, das der Atlanter, und diverse neue Missionen. Die Atlanter sind die Bewohner des mythischen Inselreichs Atlantis.

Und es hat sich gelohnt, das Spiel war der Hammer. Neben der genialen Story habe ich Stunden, wenn nicht Tage damit verbracht im Editor zusammen mit Freunden riesige Städte zu bauen welche dann von riesigen Armeen belagert wurden -> kein Einheitenlimit, man war das geil :D
Und dann das Addon erst, Azteken, Majas, Dschungel+Eiskarten, genial :-)
und zum anfang gab es nur horrende minutenpreise ... da kamen dann schon mal 300 DM im monat zusammen
aber egal ... das onlinespielen im team bei AoE/AoE2 war einfach unübertroffen
Habs mir vor einem Jahr für 10 Tacken als Low-Budget gekauft und war total überrascht.
Fesselnd, schnell, komplex (aber nicht zu sehr!) und sehr (!) abwechslungsreich, da die Fraktionen wirklich sehr unterschiedlich sind. Darüber hinaus finde ich es einfach cooler, meine mystischen Riesen, Zyklopen usw. in die Schlacht zu schicken, als die immer gleich aufgebaute, eintönige Menschenarmee. So hat man wenigstens auch was fürs Auge. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten stelle ich mir das sehr unterhaltsam vor.
Man war das geil.
obwohl ich mich über ein Age of Empires 4 auch freuen würde. habe bis jetzt alles aus der Reihe gezockt außer den beiden Erweiterungen für Teil 3.