Age of Empires 3: The Asien Dynasties
Quelle: Microsoft
Im Gegenzug stellen die drei neuen Völker eine echte Bereicherung für das Age of Empires 3-Universum dar, denn beim Einheiten- und Gebäude-Design hat Entwickler Big Huge Games offensichtlich länger konzipiert als General Wellington die Schlacht bei Waterloo. Ein gemeinsames Feature der Asiaten ist die Möglichkeit, sich via Konsulat mit einer europäischen Macht zu verbünden und von dieser im Tausch gegen "Export" (wird beim Rohstoffsammeln addiert) Gebäude oder Einheiten zu erhalten. Beim Aufstieg in neue Zeitalter errichten die Morgenländler Weltwunder, zum Beispiel eine riesige Buddha-Statue (deckt die komplette Karte auf) oder den Taj Mahal (stoppt zeitweilig Kampfhandlungen). Die Völker heben sich gewaltig voneinander ab. So verfügen die Inder zum Beispiel über jede Menge Kriegs elefanten und Dromedare und erhöhen ihren Kontostand mit Kühen an heiligen Schreinen. Die Japaner wiederum schicken stilecht Samurai-Krieger aufs Feld und lassen alle Tiere leben, sie haben hübsche Kirschgärten. Bei den Chinesen geht es pyromanisch zu: Flammen- und Raketenwerfer (!) sorgen für helle Aufregung. Allein das Ausprobieren der neuen Völker fetzt. Hier trumpft The Asian Dynasties auf und macht den durch die Kampagnen teilweise verlorenen Boden wieder gut.
