Age of Empires 3 im Test: Grafik, Technik, Wertung
Nach den erfolgreichen Neuauflagen der ersten beiden Age-of-Empires-Spiele spendiert Microsoft jetzt auch dem dritten Teil eine Frischzellenkur. Neben optischen Verbesserungen, zusätzlichen Komfortfunktionen und Balancing-Anpassungen beinhaltet die Definitive Edition einige interessante inhaltliche Ergänzungen. Doch reicht das, um dem Echtzeitstrategie-Klassiker zu neuem Ruhm zu verhelfen? Das verraten wir euch im Test zu Age of Empires 3 Definitive Edition
Grafik-Analyse
Anders als die beiden Vorgängerspiele setzte Age of Empires 3 vollständig auf 3D-Grafik. Damit diese in der Definitive Edition zeitgemäßer aussieht, wurden praktisch alle 3D-Objekte neu gebaut, mit wesentlich besseren Texturen versehen und 4K-optimiert. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Kriegselefant der Inder. Das Muster auf der Decke am Rücken des Tiers erscheint jetzt um ein Vielfaches detaillierter, ebenso die Kleidung des Reiters, der jetzt unter anderem einen klar erkennbaren Turban trägt. Wirft man einen Blick auf die Haut des Tiers, sind außerdem erstmals ledrige Falten zu erkennen. Die Füße wiederum, die früher total kantig wirkten, sehen nun viel runder aus, und so weiter.
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Eben diese Liebe zum Detail ist bei allen Einheiten erkennbar und harmoniert prima mit weiteren Grafikverbesserungen. Dazu zählen unter anderem ein wesentlich dynamischeres Licht-Schatten-Spiel, zusätzliche Zerstörungseffekte und nette kleine Details wie Kanonenkugeln, die nach der Landung noch eine Weile übers Schlachtfeld kullern.
Soweit, so gut. Dass die Grafik zuweilen trotzdem etwas altbacken daherkommt, ist insbesondere den Animationen der Einheiten geschuldet. Schmerzhaft deutlich wird dies speziell in den Zwischensequenzen, in denen Gesprächspartner immer wieder staksig und irgendwie verkrampft von A nach B stolzieren. Vor 15 Jahren störte das niemanden, für heutige Verhältnisse wirkt es jedoch nicht mehr zeitgemäß. Hier hätten Tantalus Media und Forgotten Empires noch eine ordentliche Schippe drauflegen müssen.
Quelle: PC Games
Nach jedem Ära-Wechsel bestimmt ihr einen Politiker, der neue Einheiten oder Boni mit sich bringt. Auch dieses System wurde etwas überarbeitet und bietet nun diverse Neuzugänge.
Technik-, Sound- und KI-Check
Weitere Enttäuschung auf technischer Seite sind die allgegenwärtigen Clipping-Fehler. Nehmen wir zur Veranschaulichung die Multiplayer-Karte Sonora. Hier klappert eine Kutsche regelmäßig alle Handelsposten ab und folgt einer vorgegebenen Route. Befinden sich nun irgendwelche Einheiten auf eben dieser Route, fährt die Kutsche schnurstracks hindurch. Viel schöner und realistischer wäre es jedoch, wenn alle Einheiten die nahende Kollision erkennen würden und ausweichen. Und das ist nur eines von Dutzenden Clipping-Beispielen.
Spielerisch deutlich störender ist allerdings ein in der Testversion nicht behobener Fehler, der dazu führen kann, dass Einheiten in gerade erst platzierten Gebäuden steckenbleiben und keine Positionswechsel mehr vornehmen können. So geschehen zu Beginn der Morgan-Kampagne. Dieser Fehler ist speziell dann ärgerlich, wenn man nicht regelmäßig speichert und durch diesen Bug gleich ein halbes Dutzend Einheiten verliert. Denn Erlösen von ihrem Elend kann man die betroffene Truppe nur durch den Auflösen-Befehl. Akustisch gibt's derweil wenig zu bemängeln, zumal Musik, Effekte und Sprachausgabe schon damals sehr gelungen waren. Trotzdem ließen es sich die Entwickler nicht nehmen, jeder Zivilisation ein eigenes neues Musikstück zu spendieren.
Quelle: PC Games
Beim Design der robusten Inka-Gebäude haben sich die Entwickler voll ins Zeug gelegt.
Kommen wir abschließend noch zur KI, dem wohl größten Sorgenkind der Age of Empires 3: Definitive Edition (jetzt kaufen 17,99 € ). Die gute Nachricht vorweg: Auf dem neuen Schwierigkeitsgrad "Extrem" bringen euch die Gegner wirklich ins Schwitzen und legen einige ganz ordentliche taktische Winkelzüge aufs Parkett. Das Problem: Auf allen Schwierigkeitsgraden kommt es immer wieder zu Situationen, die bei uns ziemliches Kopfschütteln ausgelöst haben. Die Bandbreite reicht dabei von Einheiten, die nicht losstürmen, obwohl sie sich in Angriffsmodus befinden, bis hin zu strohdummen Siedlern, die immer wieder stoisch an wild feuernden Feindverbänden vorbeirennen, statt einfach die Route zu ändern. Nicht zu vergessen der - nennen wir ihn mal - "Bombardement-Bug". Letzterer beschreibt Infanterie- und Kavallerie-Truppen, die trotz heftigem Dauerbeschuss durch feindliche Schiffskanonen keinen Zentimeter zurückweichen, geschweige denn die Flucht in sicheres Gebiet antreten. Erst wenn das bombardierende Schiffe direkten Kontakt mit der Küstenlinie hat, folgt eine Konterattacke.
Zeitgemäße Multiplayer-Action mit Mod-Support
Und was hat sich im Mehrspieler-Modus getan? Zu den besten Neuerungen zählt sicherlich die Anhebung der Teamgröße. Konnten früher maximal zwei Spieler eine Multiplayer-Allianz eingehen, sind es in der Age of Empires 3: Definitive Edition bis zu vier. Nicht minder praktisch: Mehrere Spieler können nun auch ohne Umwege mit der gleichen Fraktion ins Match einsteigen. Dazu gesellen sich zahlreiche neue Karten, die in Zusammenarbeit mit der Fan-Community entworfen wurden, sowie diverse Balance-Verbesserungen.
Matchmaking, Ranglisten und eine Server-basierte Multiplayer-Architektur sind in Zeiten von Online-Gaming natürlich ebenfalls Standard. Gleiches gilt für Crossplay zwischen den Versionen für den Microsoft Store und Steam sowie einen Zuschauer-Modus. Die Zahl der möglichen Zuschauer ist bei Letzterem übrigens nicht begrenzt und auch ein Beitritt nach Matchbeginn stellt kein Problem dar. Plus: Mods werden offiziell unterstützt und können über die Mod-Rubrik der offiziellen Webseite durchstöbert und heruntergeladen werden. Voraussetzung hierfür ist ein Steam- oder Xbox-Live-Account.

Richtig, deine Meinung ist nicht allgemeingültig. Richtig ist auch das ich nicht zum Rundumschlag ausgeholt habe, denn ich stehe mit meiner Meinung, das Blizz seit WC3 Re stark nachgelassen hat, um genau zu sein seit dem die Blizz Leute weg sind, nicht alleine da. WC3 Reforge ist nicht einmal Mittelmaß, das muss dir nicht gefallen, mit Aggresiv sein von meiner Seite hat das nichts zu tun.
Eine andere Spiele-Seite, ich nenne den Namen mal nicht weil ich nicht weiß ob PCGames das mag, hat AoE3: DE ebenfalls mit etwas über 70% bewertet, Reforge aber nur mit 52% ! Da stimmt das Verhältnis zwischen den beiden Produkten was die Qualität und deren Beurteilung angeht. Hier aber ganz und gar nicht!
Wenn dir meine Meinung über Blizz nicht gefällt, ok. Ich hab damit gar kein Problem, weil es DEIN Geld ist was du in diese Spiele investierst! Wenn mir aber suggeriert wird das WC3 RE genau so gut/schlecht wie AoE3: DE ist und ich da Geld reinstecke (in WC3) dann wird das mein Problem, weil ich das so ganz und gar nicht sehe und mein Geld weg ist, wenn ich mich auf solche Tests hier verlasse!
Gut nur das ich das schon länger nicht mehr mache ;)
Edit: Das mein original WC3 ungefragt mit umgewandelt wurde, samt Onlinezwang, ja das ist eine Frechheit. Ob ich deswegen aggressiv bin? Ich denke eher nicht, nur ist das auch einer der Gründe warum ich von diesem Publisher nichts mehr kaufe.
Was Diablo 4 angeht, nun gut das ist Geschmackssache, aber mich stören Aussagen wie "Wir wollen D4 wie eine Art MMO aufbauen".Ich brauch kein weiteres MMO. Es gibt mehr als genug davon. Es gibt massig Spiele die ich mit anderen spielen kann/könnte. Onlinezwang und mit "Fremden" spielen müssen finde ich nicht gut. D2 war der beste Teil aus dieser Reihe. D3 hat mich einfach nicht abgeholt. Persönlich ziehe ich Titan Quest und Grim Dawn vor. Selbst Torchlight 2 gefällt mir um Längen besser. Warum kann Blizz zum verrecken keine Lanfunktion anbieten?Oder Offlinemodus? Ich denke wegen Shop und Gedöns.
WoW, ich habe es 14 Jahre gezockt. Mag an meinem Alter liegen aber ich ziehe mittlerweile Spiele wie TEso vor. Selbst Swtor sagt mir mehr zu, der Stories wegen. WoW und seine Geschichten sind so gar nicht mehr mein Ding.Silvanas killt Saurfang und macht sich aus dem Staub. Storietechnisch für mich nicht mehr nachvollziehbar,flüssig, geschweige spannend. Bin auch einfach Müde von Kriegs/Ordensresourcen, Ruf und irgendwelcher Artefaktmacht.
Heroes of the Storm etc scheint ja tot zu sein.
Seit dem Michael Morhaime, der letzte echte Blizzi, weg ist und Mr. Kotick (Activision) das Ruder in der Hand hält, fühlt sich bei Blizz nichts mehr rund oder Kundenfreundlich an. Es riecht einfach zu sehr nach "money, money, money....."
Mich bitte nicht missverstehen, ich will hier nicht rumlästern oder was schlechtreden, aber mir können die nichts mehr anbieten. Was mir dann aber doch auf den Senkel geht, wenn ich sehe dass das deutlich bessere AoE3: DE gleiche Wertung wie der Fauxpax WC3 Reforged erhält. Entweder ist AoE3 deutlich zu schlecht bewertet, aber eher meine ich das bei WC3 Reforged mal wieder der Blizz Joker zu der 7/10er Wertung führte.
Das Spiel (WC3 Reforged) ist mit viel wohlwollen eine 6/10, von mir hätten die eine 5/10 erhalten, damit denen bei Blizz vielleicht, aber nur vielleicht mal ein Licht aufgeht! So nämlich nicht.
Zu guter Letzt: die alte WC3 Version einfach "mir nichts dir nichts" mit umzuwandeln samt Onlinepflicht war eine unverschämtheit hoch³. Lootboxen, Shopgedöns, Onlinezwang, hochtrabende, aber nichts haltende Sprüche, deren Firmenpolitik, der Umgang mit Mitarbeitern und Kunden, einfach ungenügend.
Ich nehm die PCGames und deren Konkurrenz nicht mehr ernst wenn die Blizz Spiele bewerten.Ich ziehe ich von vorneherein 2 Punkte ab. Dann ist man nahe an dem was einen erwartet.
Eine 5/10 für den Reforged für 30,- Tacken wäre angemessener. Vor allem wenn man die Preise von den AoE DE's und dem C&C Remaster sieht ,und dann den Premiumpreis von Reforged. Alles was ich die letzten 2 bis 3 Jahre von Blizz gesehen habe, war nur Premium only beim Preis.