Architekturprogramm für Achterbahnen
Im freien Baumodus darf man sich austoben.
Es gibt Achterbahn-Ligen: Anfänger steigen in Polterwagen, die auf Vorstadtfesten sanft um Kurven sausen. Fortgeschrittene suchen den Kitzel auf Großjahrmärkten, wo einem schon Kopfüberpartien die Frisur verwüsten. Profis reisen zu den Vergnügungsparks in Amerika, um höher, tiefer, schneller und härter durchgeschüttelt zu werden als je ein Milch-Shake zuvor. Mit dem Achterbahn Designer[/i] bauen Sie die Geräte selbst, das ist der einzige Spielsinn. Auf einer 3D-Karte platzieren Sie per Maus ein Starthäuschen, normale Schienen, Loopings, Korkenzieher sowie Dekorationen im Fantasie-, Grusel- oder Weltraumstil. Zugketten oder Bremsen fügen Sie hinzu. Jedes Teil ist nach oben oder unten biegsam und seitlich drehbar, damit das Geschwindigkeitserlebnis endgültig zum Rausch wird. Grenzen setzen die Naturgesetze - Erdanziehung und Fliehkräfte wirken lebensgefährlich, wenn es der Konstrukteur übertreibt. Im freien Modus ist das zwar noch egal, da zeigen rote Balken nur an, dass Ihre Bahn in Wirklichkeit wehtun würde. Doch es gibt Missionen, in denen Sie Realismus-Vorgaben einhalten müssen. Wie sich Ihr Ergebnis macht, testen Sie bei einer Fahrt aus der Ego-Perspektive. Für eine Viertelstunde fast spaßig.

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